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Ad Astra Sarnen setzt im ersten Aufstiegsspiel ein Ausrufezeichen

Mit einem deutlichen 8:3-Heimsieg startet Ad Astra Sarnen in die Auf-/Abstiegsplayoffs. Auf die Tore der Kloten-Dietlikon Jets reagieren die Obwaldner jeweils umgehend.
Melk von Flüe
Sarnen mit Cornel von Wyl ist am Drücker. Bild: Roger Grütter (Sarnen, 23. März 2019)

Sarnen mit Cornel von Wyl ist am Drücker. Bild: Roger Grütter (Sarnen, 23. März 2019)

Ganze 19 Sekunden hielt das Unentschieden. Die Kloten-Dietlikon Jets hatten in der 44. Minute das erste Spiel in den Auf-/Abstiegsplayoffs NLA/NLB ausgeglichen und schöpften wieder Hoffnung auf den Auswärtssieg gegen Ad Astra Sarnen. Aber eben: Der Spielstand von 2:2 hatte nur 19 Sekunden Bestand. Lauri Liikanen schoss Ad Astra wieder in Führung, und als Robin Markström weitere 24 Sekunden später herrlich zum 4:2 ins hohe Eck traf, war das Spiel entschieden. Die oberklassigen Zürcher konnten nicht mehr reagieren und kassierten vier weitere Tore zum Endstand von 8:3.

Als spielentscheidend erwies sich, dass die Obwaldner auf alle Gegentore rasch reagieren konnten. Die 1:0-Führung der Jets hielt nur 47 Sekunden. Auf das 2:2 folgte wie erwähnt gleich das 3:2. Und nach dem dritten Tor der Zürcher zum 6:3 machte Cornel von Wyl 35 Sekunden später die ganz leisen Hoffnungen der Gäste auf ein Comeback endgültig zunichte. «Wir haben unsere Tore zum richtigen Zeitpunkt erzielt. Das war extrem wichtig», sagte Ad-Astra-Verteidiger Roger Berchtold. So kam Kloten-Dietlikon nie ins Spiel, auf die Erfolgserlebnisse folgten sogleich wieder Tiefschläge. Auch Sarnen bekundete zu Beginn Mühe, gefährliche Torszenen waren Mangelware. «Am Anfang war es ein träges Spiel, wir waren gehemmt. Vielleicht hatten wir zu viel Respekt», gibt Roger Berchtold zu. Das erste Spiel gegen ein unbekanntes Team sei immer mit Ungewissheit verbunden.

Sieben verschiedene Torschützen

Nun haben die Obwaldner die Gewissheit, dass sie vor den Kloten-Dietlikon Jets nicht in Ehrfurcht erstarren müssen. Im Gegenteil: Es ist Ad Astra, das in der Best-of-7-Serie um einen Platz in der NLA ein kräftiges Ausrufezeichen gesetzt hat. Die Sarner verdienten sich den Sieg mit einer kämpferisch einwandfreien Leistung redlich. Der Zürcher Torhüter Patrick Dürst musste sein Team anfangs des dritten Drittels mit mehreren Glanzparaden im Spiel halten. Erst nach dem 3:2 lief Ad Astras Tormaschinerie auf Hochtouren. Sieben verschiedene Spieler trafen für die Gastgeber, einzig Robin Markström bejubelte zwei persönliche Treffer.

Ad Astra Sarnen ist es erstmals gelungen, in den Auf-/Abstiegsplayoffs NLA/NLB das erste Spiel zu gewinnen. In den vergangenen beiden Jahren gaben die Obwaldner den Heimvorteil jeweils gleich ab – beide Male hiess der Gegner UHC Thun. Nun steigen sie voller Selbstvertrauen ins zweite Spiel, das am kommenden Samstag wiederum in Sarnen stattfindet. Die Chance, gleich mit einem zweiten Sieg nachzulegen. «Es ist ein grosser Vorteil, dass wir nochmals zu Hause antreten können», ist sich Roger Berchtold sicher. «Denn hier spielen wir immer zu sechst», ergänzt er; und windet dem lautstarken Sarner Publikum damit ein Kränzchen. Dieses feierte den Auftaktsieg in der Serie ausgiebig. Bis zu einer allfälligen Aufstiegsfeier ist es allerdings noch ein weiter Weg. Drei weitere Siege gegen das NLA-Team Kloten-Dietlikon sind gefragt. Immerhin: Ein erstes Ausrufezeichen hat Ad Astra gesetzt.

Auf-/Abstiegsplayoffs NLA/NLB (Best-of-7). 1. Runde: Ad Astra Sarnen – Kloten-Dietlikon Jets 8:3 (Stand in der Serie: 1:0). Basel Regio – Thun 6:5 (Stand 1:0).

Nächste Spiele: Ad Astra – Kloten-Dietlikon (Samstag, 18.00 Uhr, Dreifachhalle Sarnen). Kloten-Dietlikon – Ad Astra (Sonntag, 18.00 Uhr, Ruebisbach Kloten).

Sarnen - Kloten-Dietlikon 8:3 (1:1, 1:0, 6:2)

Dreifachhalle. – 526 Zuschauer. – SR Bühler/Bühler. – Tore: 9. Kaiser (Casthomas) 0:1. 10. Dubacher (Markström) 1:1. 32. Markström 2:1. 44. (43:33) Kulmala (Hess) 2:2. 44. (43:52) Liikanen (Abegg) 3:2. 45. (44:16) Markström (Eronen) 4:2. 48. Abegg (Boschung) 5:2. 53. Eronen (Zurmühle) 6:2. 58. Jaunin (Schmid/Ausschluss Dubacher/Jets ohne Goalie) 6:3. 59. Cornel von Wyl (Roman Schöni) 7:3. 60. Zurmühle (ins leere Tor) 8:3. – Strafen: 2-mal 2 Minuten gegen Ad Astra; 1-mal 2 Minuten gegen Kloten-Dietlikon. – Sarnen: Britschgi; Markström, Höltschi; Läubli, Berchtold; Pass; Cornel von Wyl, Roman Schöni, Marco Schöni; Liikanen, Abegg, Boschung; Dubacher, Eronen, Zurmühle; Furrer.

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