Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Der FC Altdorf braucht dringend ein Erfolgserlebnis

Die Altdorfer 2.-Liga-Fussballer stecken in der Krise. Nur Rang 12 nach acht Spielen.
Ronny Arnold
Pirmin Baumann (oben), hier gegen den Schattdorfer Samuel Wirth, will mit Altdorf aus der Krise finden. Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 6. Oktober 2019)

Pirmin Baumann (oben), hier gegen den Schattdorfer Samuel Wirth, will mit Altdorf aus der Krise finden. Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 6. Oktober 2019)

Das Altdorfer Fanionteam hatte sich für das Urner Derby viel vorgenommen. Gegen einen spielerisch limitierten FC Schattdorf wollten die Hauptörtler unbedingt zurück auf die Erfolgsspur. Doch bereits nach wenigen Minuten kam mit dem 0:1-Rückstand ein weiterer Nackenschlag. Die Elf von Dominic Herger und Samuel Lustenberger versuchte danach zu reagieren, hatte teilweise massiv mehr Spielanteile, erarbeitete sich letztendlich aber wieder zu wenige klare und vor allem herausgespielte Chancen.

Der FC Altdorf stellt mit neun geschossenen Toren die schwächste Offensive der Liga. Die Verantwortlichen müssen daher über die Bücher. Der Spielaufbau ist oft zu kompliziert, die im modernen Fussball immer wichtiger werdenden Standards vielfach durchschaubar und ungefährlich. Dass es auch anders geht, hat die Mannschaft beim 5:2-Sieg gegen Dagmersellen im IFV-Cup gezeigt. Viel Spielfreude und individuelle Klasse liessen den Urner Angriff zu Höchstform auflaufen.

Jetzt müssen Punkte eingefahren werden

Diese Stärken müssen nun endlich umgesetzt werden. Denn in den letzten fünf Spielen vor der Winterpause kann mit Siegen in der Tabelle noch viel Boden gut gemacht werden, aber jetzt müssen umgehend Punkte geliefert werden. Sonst droht zu den Teams im gesicherten Mittelfeld eine gefährliche Lücke aufzugehen. Im Auswärtsspiel gegen Hochdorf morgen Samstag (17.00, Arena) müssen Punkte eingefahren werden. Die Luzerner sind nur einen Punkt vor Altdorf klassiert und bislang auch noch nicht wirklich in Fahrt gekommen. Zuletzt setzte es in Entlebuch eine knappe 2:3-Niederlage ab. Eine Niederlage, die den Seetalern schmerzt, denn klar bezwungen wurde der FC Hochdorf bislang nie. Die Mannschaft des Trainer-Duos von Moos/Suter erfuhr auf diese Saison hin verschiedene Veränderungen. Es steht ein junges Team auf dem Platz, das bislang noch Lehrgeld bezahlen musste. Trotz der nicht erfreulichen Tabellenlage mit Rang 9 handelt es sich alles andere als um einen spielschwachen Gegner. An guten Tagen können die Hochdorfer wohl alle Mannschaften in der 2. Liga regional in Bedrängnis bringen.

Sportchef Lussman gibt sich zuversichtlich

Altdorf ist also gewarnt, die Aufgabe im Seetal ist knifflig. Für dieses Spiel steht dem Trainerteam – abgesehen von den Langzeitverletzten und dem weiterhin abwesenden Ilicic – voraussichtlich der ganze Kader zur Verfügung. Auf die bislang schwierige Saison angesprochen, stärkt Sportchef André Lussmann seinem Team und Staff den Rücken: «Natürlich sind wir unzufrieden mit der aktuellen Tabellenposition, doch die Mannschaft hat es in den kommenden Spielen immer noch selber in den Füssen, um für einen versöhnlichen Vorrundenabschluss zu sorgen.» Und Lussmann gibt sich kämpferisch: «In den zwei Cup-Aufritten haben wir gezeigt, dass Potenzial, Qualität und Moral vorhanden ist. Nun müssen wir diese Attribute auch in der Meisterschaft auf den Platz umsetzen. Ich bin überzeugt, dass wir gegen Hochdorf eine positive Reaktion sehen und wir auf die Siegerstrasse zurückkehren werden.»

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.