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Altmeister findet den schnellsten Weg

Mit einem Sieg an der traditionellen 50-Meilen-Trophy krönt Herbert Hösli aus Rothenburg seine über 40-jährige Karriere. Trotz idealen Verhältnissen absolvieren nur knapp 30 Jachten die Strecke von Stansstad nach Flüelen und zurück.
Walter Rudin
Herbert Hösli (ganz rechts) und sein Team suchen die besten Winde durch die langen Arme des Vierwaldstättersees. (Bild: Walter Rudin (Kehrsiten, 23. Juni 2018))

Herbert Hösli (ganz rechts) und sein Team suchen die besten Winde durch die langen Arme des Vierwaldstättersees. (Bild: Walter Rudin (Kehrsiten, 23. Juni 2018))

Bereits morgens früh um sieben Uhr erfolgte am letzten Samstag in Stansstad der Start zur diesjährigen 50-Meilen-Trophy, der längsten Wettfahrt im Rahmen des Vierwaldstättersee-Cups. Die Segler mussten auf einem selbst gewählten Kurs durch den ganzen Vierwaldstättersee bis zur Wendemarke bei der Tellskapelle in Flüelen und wieder zurück nach Stansstad segeln.

Bis am Sonntagnachmittag (14.00 Uhr) gab die Regattaleitung den Seglern Zeit, diese rund 60 Kilometer lange Strecke zurückzulegen. Eines sei schon vorweggenommen, bereits am Samstagabend konnte Wettfahrtleiter Ruedi Fischer die letzten Boote am Ziel begrüssen und die Regatta abschliessen. Fast überall auf dem See trafen die Segler nämlich auf Wind, was für flottes Vorwärtskommen sorgte und das ist auf dem Vierwaldstättersee keine Selbstverständlichkeit.

Herbert Hösli aus Rothenburg regattiert schon seit über 40 Jahren und nimmt mit seiner Inferno 29, einer neuen Meter langen Fahrtenjacht, bei fast allen Events des Vierwaldstättersee- Cups teil. Auch sonst ist er oft auf dem See anzutreffen und weiss genau, wo welche Winde anzutreffen sind. Seine grosse Erfahrung konnte er bei der diesjährigen Ausgabe der Trophy voll ausspielen und somit auch mit den modernen, schnelleren Jachten mithalten.

Bereits nach sieben Stunden zurück

Nur ein Schiff der Kreuzerklasse war schneller im Ziel: Nach berechneter Zeit siegte Hösli aber souverän. 9 Stunden und 27 Minuten hat er dazu gebraucht. Die schnellsten Jachten der offenen Klasse waren bereits nach 7 Stunden aus Flüelen zurück. Zwei «Quant30»-Flügelboote lieferten sich auf dem Rückweg ein spannendes Duell. Peter Seinet aus Luzern konnte bei nachlassendem Wind vor Stansstad das Schwesterschiff von Andreas Zimmerli noch um sechs Minuten distanzieren und siegte damit in der offenen Klasse.

Hinweis

Resultate unter: vc-cup.ch

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