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«Anspruchsvoll, aber schön»

Beim Mösere-Berglauf heissen die Tagessieger Marco Wildhaber und Bernadette Betschart. Für Furore sorgt hingegen der 15-jährige Tobias Renggli aus Buchrain.
Ruedi Vollenwyder
Marco Wildhaber (Reichenbach) auf dem Weg zum Tagessieg. (Bild: Dominik Wunderl (Malters, 9. September 2018)

Marco Wildhaber (Reichenbach) auf dem Weg zum Tagessieg. (Bild: Dominik Wunderl (Malters, 9. September 2018)

Unter der bewährten Leitung von OK-Chef Daniel Bieri vom Skiclub Malters nahmen über 100 Berglaufbegeisterte die 11,3 Kilometer lange Strecke mit 825 Höhenmetern unter ihre Füsse. Der Start erfolgte im Dorf Malters, führte hinauf nach Schwarzenberg und danach zum Ziel bei der Mösere-Berghütte unterhalb des Pilatus. «Eine anspruchsvolle, aber auch schöne Strecke», schwärmte Marco Wildhaber aus Reichenbach im Kandertal, der das Ziel bei seinem erstmaligen Möseren-Auftritt als Erster erreichte (58:13). Als Zweitbester lief der unverwüstliche Christian Stebler aus Wolfenschiessen im Ziel ein (1:00:00).

Für das absolute Highlight sorgte der 15 Jahre alte Tobias Renggli aus Buchrain. In der Zeit von 1:00:14 liess er sogar den Stanser Berglauf-Routinier Bruno Joller (1:01:36) hinter sich. Der Erfolg des B-Juniors, der dieses Jahr erstmals dem Berglauf frönt, kommt allerdings nicht von ungefähr. Denn der Kantischüler investiert pro Woche mehr als zehn Stunden Training in seinen Sport. Er meinte stolz: «Dieser dritte Rang ist mein bisher bestes Berglaufresultat. Mir lief es mega gut.» Diese tolle Leistung entlockte bei der Siegerehrung selbst Bernadette Betschart (33) aus Bürglen, die ihren Vorjahressieg wiederholte (1:08:31), ein «Wow!». «Mein persönliches Ziel war die Verbesserung der Zeit aus dem Vorjahr. Diese Vorgabe habe ich geschafft», freute sie sich über die Bestzeit bei den Frauen. Die Titelverteidigerin lief bei herrlichstem Laufwetter rund zweieinhalb Minuten schneller in Richtung der Möseren-Hütte als ein Jahr zuvor.

Familie Buholzer vorne dabei

Der Mösere-Berglauf zählt zwar nicht zu den bestbesetzten Anlässen. Doch die über hundert Laufbegeisterten bekommen dafür den lokalen familiären Anstrich zu spüren. Mit dabei war auch die langlaufbegeisterte Familie Buholzer aus Schwarzenberg. Mutter Silvia (46) lief auf Rang zwei bei den Frauen II. Sohn Sven (14), der die Sportschule in Kriens besucht, belegte hinter Überraschungsmann Tobias Renggli ebenfalls Rang zwei. Auf die Teilnahme verzichten musste hingegen die 16-jährige Bianca, welche an der Schwelle zur Aufnahme ins Langlaufkader von Swiss Ski steht. «Ein Unwohlsein zwang sie zum Forfait. Sie wollte nichts riskieren», begründet Mutter Silvia den Verzicht.

Hinweis

Rangliste: www.sc-malters.ch

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