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«Auch ein zweiter Platz fühlt sich gut an»

Roman Wandeler erreicht am eidgenössischen Nachwuchsschwingertag in Landquart den Schlussgang. Der 16-Jährige unterliegt und verpasst dadurch den Kategoriensieg.
Simon Gerber, Landquart
Der Buttisholzer Roman Wandeler (links) im Schlussgang gegen den Freiburger Romain Collaud. (Bild: Tobias Meyer (Landquart, 26. August 2018)

Der Buttisholzer Roman Wandeler (links) im Schlussgang gegen den Freiburger Romain Collaud. (Bild: Tobias Meyer (Landquart, 26. August 2018)

Roman Wandeler aus Buttisholz gelang in Landquart bis zum Schlussgang ein perfekter Wettkampf. Er reihte Sieg an Sieg. Im fünften Durchgang ging die Defensivtaktik gegen den favorisierten Kranzschwinger Werner Schlegel mit einem gestellten Duell auf und der Turnerschwinger stand überraschend, aber verdient im Schlussgang. In diesem hätte Roman Wandeler dank dem Punktevorsprung ein weiteres Unentschieden für den Kategoriensieg genügt. Doch davon wollte sein Gegner Romain Collaud nichts wissen. Der Freiburger griff in einem hoch stehenden Duell pausenlos an. Einem Übersprung, dreissig Sekunden vor Zeitablauf, war der Luzerner dann nicht mehr gewachsen.

Enttäuscht war Roman Wandeler trotzdem nicht. «Ich habe gegen diesen Gegner letztes Jahr schon einmal verloren und stand deshalb vor einer äusserst schwierigen Aufgabe. Sein Sieg ist sehr verdient. Auch ein zweiter Platz fühlt sich gut an», erzählte Roman Wandeler nach dem Wettkampf. Diese Klassierung kommt nicht aus heiterem Himmel. In diesem Jahr zeichnete sich der 1,85 Meter grosse und 85 Kilogramm schwere Jungspund mit einem überlegenen Kategoriensieg am Luzerner Kantonalen Jungschwingertag in Emmenbrücke aus. Zudem stand er am Innerschweizer Nachwuchsschwingertag in Adligenswil im Schlussgang, verlor diesen jedoch gegen Fabian Scherrer. Roman Wandeler schaffte es, seine gute Form bis zum Saisonhöhepunkt im Bündnerland zu konservieren. Zu seinem bereits beachtlichen Repertoire zählen der Lätz, Kurz und Hüfter, sowohl von rechts als auch von links. Diese Schwünge wolle er weiter perfektionieren und neue dazulernen. Im mentalen Bereich sei er schon auf einem guten Stand und vor einem Kampf selten nervös.

Vom Nationalturnen zum Schwingen

Die erste grosse Leidenschaft von Roman Wandeler war das Nationalturnen. Das Abc dieser vielseitigen und anspruchsvollen Sportart lernte er im Alter von zehn Jahren in der bekannten Riege in Buttisholz. Erst später fand der Yongster den Weg hin zum Schwingen. «Im Sägemehl kann ich dank meiner Wendigkeit und Schnelligkeit vom Turnen einiges profitieren», sagt der 16-Jährige. Im Schwingklub Rottal habe er ein hervorragendes Umfeld mit erfahrenen Trainingsleitern. Der ehrgeizige Junior trainiert zweimal wöchentlich Schwingen und einmal Nationalturnen. Mehr Zeit lassen ihm die Ausbildung zum Polymechaniker, welche er vor wenigen Wochen begonnen habe, nicht zu. Roman Wandeler hinterlässt bei aller Lockerheit einen zielstrebigen Eindruck. In den nächsten Jahren möchte er einen Kranz im Schwingen gewinnen, aber er nehme es Schritt für Schritt.

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