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2.-Liga-Aufsteiger FC Entlebuch missglückt der Auftakt

Entlebuch verliert nach grossem Kampf gegen Gunzwil 0:1. Die 2.-Liga-Teams duellieren sich auf Augenhöhe.
Michael Wyss
Der 16-jährige Entlebuch-Stürmer Rafael Murpf hat seinen Einstand in der ersten Mannschaft gegeben. Bild: Michael Wyss

Der 16-jährige Entlebuch-Stürmer Rafael Murpf hat seinen Einstand in der ersten Mannschaft gegeben. Bild: Michael Wyss

«Aufstiegsspiele – stolz auf euch», steht auf dem Transparent, das am Gitter auf dem Sportplatz Farbschachen hängt. Noch schwelgen sie beim FC Entlebuch in Erinnerungen. Lang ist es nicht her, als das ­Fanionteam die Promotion bewerkstelligte. Am 22. Juni besiegelte das Fanionteam mit dem 4:2-Sieg über Baar den Aufstieg und die Rückkehr in die höchste regionale Liga, nachdem man zuletzt in der Saison 2010/11 auf diesem Niveau kickte. «Der Aufstieg war die Krönung harter Arbeit. Es war ein langersehnter Moment. Nun sind wir glücklich, wieder hier zu spielen», so Entlebuchs Spielertrainer Daniel Kaufmann (32).

Doch die Premiere missglückte dem Liganeuling resultatmässig – 0:1 gegen Gunzwil. «Kämpferisch war das eine tadellose Leistung unserer Mannschaft. Wir sind den Michelsämtern auf Augenhöhe begegnet. Schade, dass wir für unsere ­Leistung nicht mit einem Punkt belohnt wurden», zeigte sich Sportchef Patrick Mahler (39) enttäuscht und sagt: «Doch diese Niederlage wird uns nicht aus dem Tritt bringen. Wir haben gegen einen bestandenen regionalen Zweitligisten verloren und gezeigt, dass wir ein würdiger Aufsteiger sind.» Bemerkenswert war die Zuschauerkulisse: 450 Fans wollten den Saisonauftakt miterleben. Den einzigen Treffer erzielte Gunzwils Matias Nurmi bereits in der 6. Minute.

Premiere für zwei 16-Jährige

Das Spiel blieb trotz des Nullers für Entlebuchs Stürmer Rafael Murpf in positiver Erinnerung. Das 16-jährige aus Hasle stammende Eigengewächs feierte eine Premiere. Der letztjährige B-Junior kam erstmals in einem Ernstkampf in der regionalen 2. Liga zum Einsatz. «Das ist ein Moment, den man nicht mehr so schnell vergessen wird. Ich war vor dem Spiel schon etwas kribbelig. Saisonstart, Heimspiele, viele Fans, das brachte schon ­etwas Nervenflattern.»

Auch Gunzwil hatte einem Youngster die Chance gegeben. Benjamin Isler (16-jährig, Mittelfeld) aus Beromünster hat beim FCG den Nachwuchs durchlaufen und bestritt nun erstmals ein Meisterschaftsspiel im Fanionteam. «Ich bin zufrieden mit meiner Leistung und es war ein Erlebnis für mich. Wenn man gewinnt, ist es immer schön. Noch zeigten wir kein perfektes Spiel, aber die Punkte hier sind wichtig für uns.» Glücklich zeigte sich auch Gunzwils Spielertrainer ­Sascha Imholz (30). «Ich bin ­natürlich sehr zufrieden, dass wir den Sieg holten. Auf dem Papier waren wir Favorit, die Aufgabe aber war nicht einfach. Der Aufsteiger erwies sich als hartnäckiger Gegner. Gratulation an mein Team, es meisterte die Aufgabe bravourös.»

Am Freitag (20.15 Linden) trifft Gunzwil auf Altdorf. Der Schattdorfer Imholz: «Als Urner freue ich mich auf das Duell. Es ist wichtig, dass wir nun nachdoppeln.» Entlebuch duelliert sich mit Obergeissenstein (Freitag, 20.15 Farbschachen). «Die ersten Punkte müssen her», ­fordert Verteidiger Patrick Lötscher (22). Er weiss die Lösung: «Wir dürfen im Abschluss nicht mehr derart sündigen wie im Spiel gegen die Michelsämter. Aufwand und Ertrag stimmten in keinem Verhältnis.»

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