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Aufsteiger Reiden in Nöten

Der SC Reiden ist zurück. Baumeister des Erfolges ist Trainer Ruedi Krummenacher. Momentan kämpft der Liganeuling aber mit personellen Problemen.

Die Rückkehr nach Ruswil hatte sich Reidens Trainer Ruedi Krummenacher (52) anders vorgestellt. «Es ist ein spezielles Spiel für mich. Ich wohne in Ruswil und war hier einst Trainer. Momentan fehlen mir fünf bis sechs wichtige Spieler. Es wird schwierig, hier zu punkten. So ein Verletzungspech habe ich noch nie erlebt in meiner bald 30-jährigen Trainerzeit», zeigte sich der Hellbühler skeptisch. Sein Gefühl gab ihm recht. Die Wiggertaler verloren 0:3. Mit einem Sieg und fünf Niederlagen hat der Abstiegskampf für den Aufsteiger Reiden begonnen.

«Wir wollen uns mittelfristig in dieser Liga etablieren. Primär gilt die Konzentration aber der Klassenzugehörigkeit», so Reidens Sportchef Stephan Weber (39). «Mit der Infrastruktur gehören wir in die 3. Liga, zudem wollen wir unserem Nachwuchs eine interessante Adresse bieten. Auf diesem Niveau sind wir konkurrenzfähiger», glaubt Weber. Zuletzt kickten die Wiggertaler in der Saison 2014/15 in der 3. Liga. Die ganz glorreichen Zeiten erlebten die Wiggertaler in den 80er-Jahren, als sie während dreier Saisons in der 1. Liga waren. Nun werden in Reiden kleinere Brötchen gebacken. Weber: «Dass wir nun nach drei Jahren in der Anonymität der vierten Liga wieder die Promotion schafften, ist eine super Sache.»

Aufstieg auch mit Nottwil und Dagmersellen geschafft

Zuversichtlich bezüglich Ligaerhalt ist Krummenacher: «Wenn ich wieder einigermassen aus dem Vollen schöpfen kann, werden die Resultate kommen. Momentan ist wichtig, dass wir den Sichtkontakt zum Abstiegsstrich nicht verlieren.» Fairerweise muss man sagen, dass Reiden in den ersten sechs Partien mit Altbüron-Grossdietwil, Malters und Triengen auf drei Topteams traf.

Dass die Wiggertaler den Sprung in die 3. Liga schafften, ist auch Krummenachers Verdienst. Der 52-jährige Fussballkenner, der bereits Nottwil zum Aufstieg in die 3. Liga und Dagmersellen zur Promotion in die 2. Liga verhalf, schaffte nun auch mit Reiden den Aufstieg. «Er setzt auf junge Spieler und trägt unsere Vereinsphilosophie 1:1.» Warum steigt Reiden nicht ab? Krummenacher, dessen Vertrag bis Sommer 2020 läuft: «Das Gros der Spieler hat die Wurzeln hier. Wir sind auch besser, als es die Rangliste zeigt. Die Resultate spiegelten unsere Leistungen nicht immer.»

Ruswiler sehen sich auf dem richtigen Weg

Die Rottaler verschafften sich mit dem zweiten Sieg im sechsten Spiel etwas Luft nach hinten. Trainer Nuaj Wilson (35): «Die Entwicklung stimmt. Wir werden unseren Weg machen und den Fokus auf die Eigengewächse legen. Das benötigt seine Zeit, bis wir den Schritt vorwärts machen.» Sportchef Roger Schumacher (36): «Wir wollen uns im vorderen Drittel der Tabelle festigen und mittelfristig wieder die Aufstiegsspiele erreichen. Wir hatten ein happiges Startprogramm mit Topteams wie Entlebuch, Altbüron-Grossdietwil und Malters. Mit dem Erreichten sind wir deshalb zufrieden.»

Gegen Reiden skorten mit Tim Steffen und Lars Groenendijk zwei Eigengewächse, die noch nicht 20 Jahre alt sind. Schumacher: «Das zeigt uns, dass wir auf dem richtig eingeschlagenen Weg sind.» Am Freitag (20.00 Sportpark) kommt es zum Rottaler-Derby. Ruswil reist zum punktgleichen Buttisholz. Bereits heute Dienstag (20.00) kommt es für den Underdog Ruswil im IFV-Cup Sechzehntelfinal zum Duell gegen den Zweitligisten und Leader Rotkreuz. Wilson: «Wir sind krasser Aussenseiter. Wir glauben aber an unsere Möglichkeiten und wollen den Favoriten ärgern.»

1/16-Finals. Heute. 20.00:Donnerstag. 20.00:

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