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Die Biathlet Aurel Dittli krönt Saison mit dem Meistertitel

Der 19-jährige Schwyzer Aurel Dittli dominiert das Sprintrennen an den Schweizer Meisterschaften im deutschen Notschrei. Lena Häcki holt sich hinter Selina Gasparin die Silbermedaille.
Roland Bösch
Der Schwyzer Aurel Dittli auf dem Weg zur Goldmedaille im Sprint bei der Jugend 1/2. Bild: Simon Zberg (Notschrei/GER, 30. März 2019)

Der Schwyzer Aurel Dittli auf dem Weg zur Goldmedaille im Sprint bei der Jugend 1/2. Bild: Simon Zberg (Notschrei/GER, 30. März 2019)

«Ich freue mich in den nächsten Tagen das Biathlongewehr und die Langlaufausrüstung für einmal mit den Alpin-Skis zu tauschen», ist von der Engelberger Weltcup-Athletin Lena Häcki am letzten Sonntagabend zu vernehmen. Bevor Häcki und Co. in die von anderen Sportarten und Ferien geprägte Zwischensaison entlassen wurden, standen im Bundesstützpunkt Notschrei des Deutschen Skiverbandes nahe der Schweizer Grenze die Schweizer Biathlon-Meisterschaften auf dem Programm. Die Veranstalter wurden aufgrund der frühlingshaften Temperaturen stark gefordert, um die ganze Strecke mit genügend Schnee zu versehen.

Die weichen Verhältnisse forderten die Athletinnen und Athleten entsprechend. Gut auf die frühlingshaften Bedingungen einstellen konnte sich der Sportmittelschüler Aurel Dittli im Rennen der Jugend 1/2. Obwohl er zugibt: «In den Tagen vor den Meisterschaften wurde ich ziemlich nervös. Ein gutes Training am letzten Freitag und meine Selbsthypnoseübungen haben mich dann aber gelassener werden lassen.» Aurel Dittli hat beim samstäglichen Sprint alles richtig gemacht und so seinen ersten Schweizer Meistertitel feiern können. Beim Laufen habe er nicht mehr so viel Energie gehabt wie zu Beginn der Saison. In Kombination mit der guten Schiessleistung – 9 von 10 Treffern – reichte es dem Athleten von Nordic-Ibach-Schwyz aber sehr wohl. «Für mich ist es eine riesige Genugtuung und eine Entschädigung für die vielen Trainingsstunden im Sommer», zeigt sich Aurel Dittli begeistert.

Vier Medaillen gehen nach Obwalden

Am Sonntag doppelte der Schwyzer mit der Silbermedaille im Massenstartrennen nach und sichert sich so souverän den ersten Rang im Leonteq Biathlon Cup 2018/19 vor dem Andermatter Simon Ehrbar und Lars Rietveld vom Skiclub Schwendi-Langis. Der Sarner Lars Rietveld sorgte beim Massenstartrennen als Dritter ebenfalls für eine Medaille. Den Grundstein zum Erfolg legte er mit lediglich einem Schiessfehler. «Die Saison startete mit einem Sieg in Realp optimal und hört auch sehr erfreulich auf. Auch wenn ich dazwischen auch mit einigen Tiefs umgehen musste, bin ich zufrieden», bilanziert Lars Rietveld. Mit ebenfalls 19 von möglichen 20 Treffern sicherte sich die Alpnacherin Lorena Wallimann die Silbermedaille bei der Jugend 1/2 und schloss eine ereignisreiche Saison mit der Teilnahme an den Europäischen Jugendspielen ab. Ihrer Clubkollegin Flavia Barmettler misslang das Massenstartrennen trotz ansprechender Laufleistung mit 9 Fehlschüssen hingegen völlig. Am Tag davor hielten sich die Schiessfehler in Grenzen und es resultierte der Gewinn der Silbermedaille bei den Juniorinnen.

Als Vize-Schweizermeisterin im Sprint beendete auch das Innerschweizer Biathlon-Aushängeschild Lena Häcki die Schweizer-Meisterschaften. Am Sonntag verpasste die 23-jährige Engelbergerin als Vierte eine weitere Medaille nur knapp, währenddessen Selina Gasparin zum zweiten Mal innerhalb von 24 Stunden Gold gewinnen konnte. «Nach einer sehr langen Saison spüre ich eine gewisse Müdigkeit», gibt Lena Häcki offen zu. Insgesamt hat die Obwaldnerin 33 Weltcuprennen bestritten, lief dabei zweimal in die Top 5 und weitere Male in die Top 10. In der Endabrechnung belegte Lena Häcki in der Weltcup-Gesamtwertung den guten 25. Rang. «Auch wenn nicht jedes Rennen optimal verlaufen ist, stelle ich fest, dass es auch in dieser Saison ein schönes Stück vorwärtsgegangen ist.»

Notschrei (GER). Schweizer Biathlon-Meisterschaften. Sprint. Frauen (7 Klassierte): 1. Selina Gasparin (Grenzwachtkorps). 2. Lena Häcki (Engelberg). 3. Aita Gasparin (Grenzwachtkorps). – Juniorinnen (6): 1. Amy Baserga (Einsiedeln). 2. Flavia Barmettler (Schwendi-Langis). 5. Anja Fischer (Engelberg). – Jugend 1/2 (19): 1. Lea Meier (Davos). 4. Alessia Nager (Andermatt). 9. Lorena Wallimann (Schwendi-Langis). 11. Chiara Arnet (Engelberg). 12. Annina Zberg. 14. Lara Berwert (beide Schwendi-Langis).

Männer (9 Klassierte): 1. Benjamin Weger (Obergoms). – Junioren (9): 1. Sebastian Stalder (am Bachtel). – Jugend 1/2 (16): 1. Aurel Dittli (Ibach). 10. Lars Rietveld (Schwendi-Langis). 11. Simon Ehrbar (Andermatt). 15. Noé In Albon (Ibach).

Massenstart.Frauen (7 Klassierte): 1. Selina Gasparin. 2. Ladina Meier-Ruge (Obergoms). 3. Susi Meinen (Zweisimmen). 4. Lena Häcki. – Juniorinnen (6): 1. Amy Baserga. 4. Anja Fischer. 5. Flavia Barmettler. – Jugend 1/2 (18): 1. Lea Meier. 2. Lorena Wallimann. 6. Lara Berwert. 7. Chiara Arnet. 9. Alessia Nager. 12. Annina Zberg.

Männer (8 Klassierte): 1. Benjamin Weger. – Junioren (7): 1. Sebastian Stalder. – Jugend 1/2 (16): 1. Yanis Keller (Einsiedeln). 2. Aurel Dittli. 3. Lars Rietveld. 6. Simon Ehrbar. 14. Noé In Albon.

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