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Unihockey Luzern verspielt eine bessere Klassierung

Erstligist Luzern schliesst die Qualifikation mit tristen Ergebnissen ab. Gegen Herisau setzt es ein 1:6 ab, gegen Widnau ein 3:8. Das sind keine optimalen Voraussetzungen für den Playoffs-Auftakt.
Ruedi Vollenwyder
Der Luzerner Lorenz Huber blickt trotz zwei bitterer Niederlagen zuversichtlich den Playoff-Viertelfinals gegen Bülach entgegen. Bild: Manuela Jans-Koch (Meggen, 9. Februar 2019)

Der Luzerner Lorenz Huber blickt trotz zwei bitterer Niederlagen zuversichtlich den Playoff-Viertelfinals gegen Bülach entgegen. Bild: Manuela Jans-Koch (Meggen, 9. Februar 2019)

Schon vor der letzten 1.-Liga-Doppelrunde war klar, dass sich der UH Luzern einen Playoff-Platz gesichert hatte. Doch der ganz grosse Wunsch, in diesen das Heimrecht (mindestens ein 4. Rang) zu sichern, ging nicht in Erfüllung. Nach den beiden Niederlagen gegen Herisau (1:6) und Widnau (3:8; es fehlte wegen grippekranker Spieler ein ganzer Block) rutschte das Team um die Coaches Robert Gröflin und Simon Wagner gar auf den 7. Ranglistenplatz ab. Gröflin machte sich denn auch so seine Gedanken über die Qualifikation: «Sicher habe ich eine bessere Klassierung erwartet. Ein dritter oder vierter Rang wäre, wenn alles zusammengepasst hätte, dringelegen.»

Der Mannschaft fehlt es noch an Erfahrung

Nach dem grossen personellen Umbruch auf diese Saison hin wusste man bei den Teamverantwortlichen nicht so recht, wo sich die Mannschaft einreihen kann. «Unser erstes Ziel wurde deshalb eher tief mit dem Erreichen des Ligaerhalts angesetzt. Erst in zweiter Linie wurde ein Playoff-Platz angestrebt. Beides haben wir geschafft», klärt Teammanager Marco Töngi über die Saison-Zielsetzung auf. Auch ihm ist aufgefallen: «Unsere Qualifikations-Zeit war ein stetes Auf und Ab. Teilweise nahm man die Quali wohl zu locker und patzte. Andererseits legten wir unter dem Kommando der sehr gut integrierten finnischen Zugpferden schöne Siegserien hin.» Trotz dieser «Windfahnen-Spielweise» ist man im Lager des Erstligisten überzeugt, dass sich die Mannschaft in den anstehenden Playoff-Partien steigern kann. Allerdings nicht in demselben Masse wie in den letzten drei Saisons, als man jeweils den Einzug in den Playoff-Final schaffte. Marco Töngi relativiert denn auch: «Nach den vielen Rücktritten von Leistungsträgern fehlt es dem Team noch an Erfahrung. Ein Weiterkommen ist deshalb kein absolutes Muss.»

Benjamin Rutschmann, dem einzigen Torschützen gegen ein sehr aggressiv spielendes Herisau, kann allerdings ein gewisses Playoff-Kribbeln nicht verneinen. «Mit den Playoffs geht für mich die Saison erst richtig los», freut sich der 26-jährige Routinier auf die anstehenden Spiele, in der die Luzerner allerdings gegenüber den letzten Partien eine Schippe zulegen müssen. «Wir sind eine Playoff-Mannschaft. Und werden uns dieser sportlichen Herausforderung mit unserem jungen, noch etwas unerfahrenen Team stellen. Wenn es mit einem Weiterkommen klappt, dann ist es gut. Wenn nicht, dann nehmen wir nächste Saison, um eine Erfahrung reicher, einen neuen Anlauf.» Unihockey Luzern trifft im Viertelfinal (best of 3) am nächsten Samstag (19.00, Hirslen) auswärts auf den Tabellenzweiten Floorball Bülach (Quali-Resultate 6:4 und 6:10). Die zweite Begegnung wird am Sonntag (16.00) in Meggen angepfiffen.

1. Liga. Gruppe 2. 21. Runde: Luzern – Herisau 1:6. Bülach – Zuger Highlands 13:3 (7:2, 3:1, 3:0). Jona – Vipers Innerschwyz 6:7 (0:2, 1:2, 5:2, 0:1) n. V. Zürisee – Frauenfeld 9:6. Bassersdorf Nürensdorf – Limmattal 6:4. Toggenburg Bazenheid – Widnau 2:7. – 22. Runde und letzte Runde: Widnau – Luzern 8:3. Zuger Highlands – Jona 5:3 (3:0, 2:1, 0:2). Vipers Innerschwyz – Zürisee 0:5 (0:2, 0:1, 0:2). Limmattal – Bülach 8:6. Herisau – Bassersdorf Nürensdorf 6:8. Frauenfeld – Toggenburg Bazenheid 4:3.

Schlussrangliste (alle 22 Spiele): 1. Jona-Uznach 50 Punkte. 2. Bülach 47. 3. Zürisee 45. 4. Limmattal 42. 5. Bassersdorf Nürensdorf 37. 6. Zuger Highlands 36 (142:144). 7. Unihockey Luzern 33 (124:123). 8. Herisau 29. 9. Widnau 27. 10. Vipers Innerschwyz 26 (131:146). 11. Frauenfeld 23. 12. United Toggenburg Bazenheid 1.

Luzern – Herisau 1:6 (1:1, 0:2, 0:3)

Hofmatt, Meggen. – 65 Zuschauer. – SR Christen/Gilgen. – Tore: 3. Rutschmann 1:0. 9. Brunner 1:1. 29. Keller 1:2. 37. Brunner 1:3. 47. Brunner 1:4. 50. Meier 1:5. 54. Keller 1:6. – Strafen: 3-mal 2 plus 1-mal 10 Minuten (Brönnimann) gegen Luzern; 4-mal 2 Minuten gegen Herisau.

Widnau – Luzern 8:3 (1:0, 3:1, 4:2)

Kirchfeld, Diepoldsau. – 181 Zuschauer. – SR Rohner/Schwarz. – Tore: 9. Ostransky 1:0. 23. Hunziker 2:0. 24. Waibel 3:0. 28. Gilli 3:1. 38. Siegrist 4:1. 45. Huber 4:2. 45. Siegrist 5:2. 50. Durot 6:2. 53. Frei 7:2. 57. Waibel 8:3. 57. Emmenegger 8:3. – Strafen: Je zwei Minuten.

Luzern spielte mit: Graf/Wernli; Wagner, Rutschmann, Nieminen, Jeffrey, Fischer, Uotila, Sievi, Brönnimann, Lingg, Bolliger, Gerber, Huber, Ulmer, Grüter, Emmenegger, Gilli, Koller.

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