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Die NLB-Handballer vom KTV Altdorf erleiden einen bitteren Rückschlag

Im Kellerduell mit Schlusslicht Yellow/Pfadi geht der KTV Altdorf sang- und klanglos mit 27:33 unter. Durch diesen überraschend deutlichen Taucher ist es am Tabellenende zu einem Zusammenschluss gekommen.
Urs Hanhart
Der Altdorfer Marius Kasmauskas (am Ball) erzielt für die Altdorfer sieben Tore. Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 1. Dezember 2018)

Der Altdorfer Marius Kasmauskas (am Ball) erzielt für die Altdorfer sieben Tore. Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 1. Dezember 2018)

Auswärts kommen die Urner in dieser Saison einfach nicht auf Touren. Im letzten Gastspiel der Hinrunde waren sie jedenfalls meilenweit davon entfernt, auf fremdem Terrain endlich den ersten Vollerfolg einzufahren. Der Auftritt in Winterthur gegen die am Tabellenende herumdümpelnde Espoirs-Truppe der SG Yellow/Pfadi war alles andere als eine Augenweide.

Der KTV Altdorf startete sehr schlecht in diese im Hinblick auf den Ligaerhalt ungemein wichtige Partie. In der Startphase unterliefen ihm zahlreiche technische Fehler. Zudem gab es mehrere Fehlwürfe zu beklagen. Dadurch lagen die Gäste nach acht Minuten bereits mit 2:5 im Hintertreffen. Immerhin kamen die Urner im Verlaufe der ersten Halbzeit etwas besser in Schwung, allerdings zum Leidwesen der wenigen mitgereisten Fans nur vorübergehend. Sie verkürzten den Abstand bis zur 15. Minute dank eines Zwischenspurts auf eine Länge (7:8), zogen dann aber postwendend ihre nächste schwache Phase ein. Die Platzherren liessen sich nicht zweimal bitten und erhöhten den Abstand innerhalb von nur zehn Minuten auf sechs Tore. Ein recht komfortables Polster, das die Zürcher fast vollumfänglich in die Pause mitnehmen konnten (Halbzeitstand 18:13).

Von Topskorer Schönfeldt abgeschossen

Nach dem Seitenwechsel versuchten die Urschweizer vergeblich, wieder etwas Boden gutzumachen, geschweige denn der Partie eine Wende zu geben. Der Rückstand pendelte sich bei fünf bis sechs Längen ein. Gegen Ende des Spiels wuchs er sogar noch etwas an, auf maximal acht Tore (25:33). Dank eines kleinen Schlussspurts konnten die Gäste wenigstens noch ein wenig Resultatkosmetik betreiben. Die deutliche 27:33-Niederlage war aber so oder so eine herbe Enttäuschung.

Dass die Innerschweizer in der Eulach-Stadt derart brutal untergingen, lag in erster Linie an der schwachen Abwehrleistung. Insbesondere den Yellow/Pfadi-Topskorer Henrik Rein Schönfeldt bekam die Hintermannschaft nie in den Griff, beziehungsweise sie schaffte es nicht, ihn daran zu hindern, am Laufmeter Treffer zu produzieren. Der Ausnahmekönner in den Reihen der Winterthurer kam nicht weniger als 23 Mal zum Abschluss, wobei er 14 Mal reüssierte. Mit dieser überaus stolzen Ausbeute baute Schönfeldt seine sonst schon sehr deutliche Führung in der NLB-Skorerliste noch weiter aus.

Ein Trio sitzt den Altdorfern im Nacken

Offensiv hielten die Altdorfer zwar durchaus mit. Sie erzielten sogar eine etwas bessere Wurfquote als die Hausherren, aber unter dem Strich reichte dies nicht aus, um der Auswärts-Durststrecke den Garaus zu machen. Erfolgreichster Angreifer bei den Urnern war diesmal Rückraumspezialist Marius Kasmauskas mit sieben Torerfolgen, dicht gefolgt von Spielmacher Florian Henrich (6) und Amer Zildzic (5).

Eine Runde vor dem Abschluss der Hinrunde ist es am Tabellenende zu einem Zusammenschluss gekommen. Die KTV-Truppe konnte zwar den elften Platz verteidigen, hat aber jetzt die drei Ranglistenletzten Biel, Yellow/Pfadi Winterthur und Emmen ganz dicht im Nacken. Das ist eine höchst ungemütliche Situation. Deshalb muss im letzten Spiel vor der Winterpause gegen Verfolger HS Biel unbedingt ein Heimsieg her, sonst wird es kritisch.

12. Runde: SG Yellow/Pfadi Winterthur – Altdorf 33:27. Emmen – STV Baden 34:35. Lakers Stäfa – Stans 27:26. Kadetten Espoirs SH – Steffisburg 30:25. Solothurn – Birsfelden 30:23. HS Biel – SG Wädenswil/Horgen 24:33. Endingen – Möhlin 35:25. – Rangliste (alle 12 Spiele): 1. Endingen 24. 2. Stäfa 22. 3. Möhlin 17. 4. Kadetten Espoirs SH 16. 5. Stans 14. 6. Baden 13. 7. Solothurn 13. 8. Birsfelden 11. 9. Wädenswil/Horgen 9. 10. Steffisburg 7. 11. Altdorf 6. 12. Biel 6. 13. SG Yellow/Pfadi Winterthur 5. 14. Emmen 5.

Yellow/Pfadi Espoirs – Altdorf 33:27 (18:13)

Axa-Arena. – 80 Zuschauer. – SR Haldemann, Neumann. – Strafen: 4-mal 2 Minuten gegen Winterthur; 6-mal 2 Minuten gegen Altdorf. – Yellow/Pfadi: Staub, Steden; Dechow, Schönfeldt (14), Lutz (3), Geissler, Graf (1), Esslinger (2), Blumer, Bräm (8), Glaus, Gilgenreiner, Wuffli (1), Pecoraro (4). – Altdorf: Amrein, Fabio Arnold; Kasmaukas (7), David Arnold, Gisler, Fallegger (1), Aschwanden (3), Häusler, Ledermann, Auf der Maur (1), Henrich (6), Adamcik, Zildzic (5), Szabo (4).

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