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Brillanter Schweizer Rudernachwuchs

Schweizer Medaillensegen an den U23-Europameisterschaften im Rudern im griechischen Ioannina: Kein einziger geht leer aus.
Jolanda van de Graaf
Der Zuger Skiffier Matthias Fernandez feiert die Silbermedaille. Bild: Swissrowing (Ioannina, 8. September 2019)

Der Zuger Skiffier Matthias Fernandez feiert die Silbermedaille. Bild: Swissrowing (Ioannina, 8. September 2019)

Alle Schweizer Nachwuchskräfte, die an der U23-Europameisterschaft in Ioannina im Einsatz standen, kehren Medaillen beschmückt zurück in die Schweiz. «Das ist fantastisch. Eine solche Team-Performance konnten wir im Vorfeld nicht erwarten, waren doch so viele Mannschaften am Start wie nie zuvor an einer U23-EM. Zudem ruderten auch Teams mit, die vor Wochenfrist noch an der Elite-WM Linz-Ottensheim im Einsatz gestanden hatten», resümierte SRV-Direktor Christian Stofer.

Zu einem epischen Rennen entwickelte sich der A-Final im Leichtgewicht-Skiff der Frauen. Eline Rol setzte sich im A-Final sogleich an die Spitze. Ihre Gegnerinnen schienen ob des Blitzstarts etwas überrascht und die Genferin behielt die Führung bis ins Ziel. Einzig die britische U23-Weltmeisterin vermochte der Westschweizerin im Endspurt noch gefährlich nahe zu kommen. Mit diesem Sieg verteidigte Eline Rol den U23-EM-Titel. Ebenfalls Gold sicherten sich Chiara Cantoni (Lugano) und Olivia Nacht (Baden) im Leichtgewicht-Doppelzweier.

Zuger Fernandez doppelt international nach

Im leichten Skiff gehörte Matthias Fernandez (SC Zug) zu den Medaillenanwärtern. Der türkische Ruderer suchte im A-Final wie schon im Vorlauf sein Glück in einem schnellen Start, konnte sich aber von Jan Cincibuch und Fernandez nicht wesentlich absetzen. Auch der Italiener Rocek hielt den Kontakt. Auf der zweiten Streckenhälfte übernahm der Tscheche Cincibuch die Führung. Der Zuger setzte sich Platz 2 fest, wehrte alle Angriffe des Italieners ab und fuhr als Zweiter ins Ziel ein. Mit der Silbermedaille feierte Fernandez nach Bronze an der U23-WM bereits seine zweite internationale Meisterschaftsmedaille in dieser Saison.

Im Doppelzweier der Männer erwischten Scott Bärlocher (Baden) und Kai Schätzle (SC Luzern) im Endlauf einen guten Start, dennoch lagen bei Streckenhälfte alle Boote eng zusammen. Die Schweizer waren auf Rang 3 gut positioniert. Auf den letzten 500 m konterten Schätzle/Bärlocher den gefürchteten Endspurt der Ungaren und sicherten sich mit 0,27 Sekunden Vorsprung verdient Bronze.

Bronze für Luzernerinnen Lötscher und Schweizer

Der ungesteuerte Vierer mit Patrick Brunner (SC Sempach), Nicolas Kamber (Grasshoppers Zürich), Nils Schneider (Biel) und Morton Schubert (Grasshoppers) zeigte bereits in den Vorrennen, dass mit ihm zu rechnen sein wird. Die Goldmedaille hing wohl so hoch wie in keiner anderen Disziplin, war doch mit den rumänischen Silbermedaillen-Gewinnern an der Elite-WM in Linz ein Weltklasse-Team am Start. Dahinter war die Ausgangslage jedoch offen. Es war zunächst das Schweizer Boot, das sich auf Position 2 etablierte, jedoch immer im engen Duell mit Kroatien. Auf der zweiten Hälfte waren die Kroaten leicht stärker, zogen am Schweizer Boot vorbei, das sich Bronze sicherte.

Im Final der Frauen-Doppelvierer zählten die Schweizerinnen zu den Anwärterinnen auf eine Medaille. Tschechien und das Schweizer Boot lieferten sich ein enges Rennen um Bronze. Auf der zweiten Streckenhälfte konnten sich die Schweizerinnen von den Tschechinnen absetzen. Eine feine Bronzemedaille für Lisa Lötscher, Fabienne Schweizer (beide SC Luzern), Andrea Fürholz (Zürich) und Jana Nussbaumer (SC Zug).

Für einen erfolgreichen Auftakt sorgten am Sonntagmorgen Manuel Baumann (SC Luzern), Jonah Plock (Rapperswil-Jona), Filippo Ammirati (Lugano), Maurin Lange (SC Luzern) und Steuerfrau Carla Sgobbo (Zürich) im Vierer mit. Die Mannschaft vermochte sich nach soliden Rennen im Vorlauf und Hoffnungslauf gestern weiter zu steigern und ruderte ein starkes Finale, indem sie sich trotz eines durchschnittlichen Starts an die dritte Stelle setzten und diese bis ins Ziel nie mehr preisgaben.

Hinweis

Mehr Infos: swissrowing.ch

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