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Brutale Heimschlappe für Altdorf

Der FC Altdorf geht gegen die U-21-Truppe des FC Lugano relativ sang- und klanglos mit 0:3 unter. Die Heimniederlage hätte sogar durchaus noch höher ausfallen können.
Urs Hanhart
Altdorf-Verteidiger Nino Poletti (rechts) sieht sich hier einer gegnerischen Übermacht ausgesetzt. (Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 30. September 2018)

Altdorf-Verteidiger Nino Poletti (rechts) sieht sich hier einer gegnerischen Übermacht ausgesetzt. (Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 30. September 2018)

Nach dem starken Auftritt gegen Ibach vor Wochenfrist mit dem 2:1-Auswärtssieg zog der FC Altdorf im Sonntagsspiel im Duell mit dem Nachwuchsteam des FC Lugano vor heimischer Kulisse wieder einen schwachen Tag ein. Die Mannschaft war weit davon entfernt, auf der Schützenmatte endlich wieder einmal Punkte zu holen. Spielertrainer Samuel Lustenberger blieb nach dem Schlusspfiff nichts anderes übrig, als dem überlegenen Gegner fair Komplimente zu verteilen: «Der FC Lugano ist enorm spielstark und hat den Ball geschickt laufen lassen. Dadurch sind wir kaum in Zweikämpfe gekommen. Leider haben wir schon früh ein vermeidbares Tor erhalten. Zu Beginn der zweiten Halbzeit verzeichneten wir eine starke Druckphase. Aber ein weiterer Gegentreffer hat uns das Genick gebrochen.»

Altdorfer zu viel Laufarbeit gezwungen

Beide Teams starteten sehr engagiert in die Partie. Nach acht Minuten wurde Altdorf-Spieler André Gnos im gegnerischen Strafraum ziemlich brutal vom Ball getrennt. Daraufhin forderten die Platzherren einen Penalty – allerdings vergeblich. Das war für lange Zeit die beste Szene der Gastgeber. Lugano kam in der Folge gleich zu einer ganzen Serie von guten Möglichkeiten. Das 0:1 fiel in der 19. Minute durch einen satten Schuss von der Strafraumgrenze, wobei Torschütze Alexandro Cavagnera völlig ungehindert abdrücken und sich quasi die Ecke aussuchen konnte. Die Tessiner brillierten über weite Strecken mit schellen Ballstafetten und tollen Spielverlagerungen. Dadurch zwangen sie die Hausherren zu sehr viel Laufarbeit. Altdorf verzeichnete in der 32. Minute die einzige echte Torchance im ersten Durchgang. Captain Calderon Mavembo hämmerte die Kugel nach einer flachen Hereingabe von Markus Zurfluh knapp am rechten Pfosten vorbei. Unter dem Strich war die 1:0-Pausenführung der Gäste aber vollauf verdient.

Nach dem Seitenwechsel schafften es die Urner, das Spieldiktat durch grossen kämpferischen Einsatz zumindest einige Minuten an sich zu reissen.

Vorentscheidung durch Kontertor

Höhepunkt dieser Druckperiode war eine erstklassige Ausgleichmöglichkeit, die Markus Zurfluh jedoch vergab. In sehr guter Abschlussposition wurde der Sturmtank geschickt von einem Verteidiger gestört, sodass ihm das Leder über den Spann rutschte. Statt 1:1 lautete der Spielstand nur wenige Minuten später 0:2. Lugano gelangte mit einem blitzschnellen Konter zum Erfolg, wobei Kartal Cil durch einen unnötigen Ballverlust in der Nähe des gegnerischen Strafraums unfreiwillig quasi die Vorlage für diesen Gegentreffer lieferte. Nun waren die Gelb-Schwarzen durch die viele Lauferei sichtlich am Ende ihrer Kräfte. Den Gästen eröffneten sich immer wieder Konterchancen, die von den Einheimischen mehrfach nur mit Glück vereitelt werden konnten. Den Schlusspunkt unter diese doch über weite Strecken recht einseitige Begegnung setzte Luganos Auswechselspieler Ivan Čalić mit einem Kopfballtor zum 3:0. Auch bei diesem Treffer, dessen Ausgangspunkt ein Freistoss war, hinterliess die Altdorfer Hintermannschaft nicht gerade einen sattelfesten Eindruck.

Für den FC Altdorf stellt dieser Taucher bereits die dritte Niederlage im vierten Heimspiel dar. Die bisherige Heimbilanz ist also äusserst mager. Seit mittlerweile anderthalb Monaten hat die Lustenberger-Elf auf der Schützenmatte nicht mehr gepunktet. Immerhin haben die Urschweizer den neunten Tabellenplatz verteidigt, obwohl sie leer ausgegangen sind. Allerdings ist der Abstand zum Strich auf zwei Punkte zusammengeschmolzen.

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