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SC Buochs hat Schlappe in Biel verdaut

Das 1.-Liga-Derby zwischen dem SC Buochs und dem SC Goldau war eine klare Angelegenheit: 4:2-Sieg für die Nidwaldner. Für Aufsteiger Goldau war diese Niederlage die vierte in Serie.
Ruedi Vollenwyder
Der Buochser Mittelfeldspieler Joel Sousa Miranda (links) im Laufduell mit dem Goldauer Aussenverteidiger Defrim Zeka. (Bild: Dominik Wunderli (Buochs, 8. September 2018)

Der Buochser Mittelfeldspieler Joel Sousa Miranda (links) im Laufduell mit dem Goldauer Aussenverteidiger Defrim Zeka. (Bild: Dominik Wunderli (Buochs, 8. September 2018)

Die Aussage von Goldau-Spielertrainer Sandro Marini nach der 2:4-Derby-Niederlage spricht Bände: «Bei uns lief gar nichts. Das war ein ganz schwacher Auftritt.» Und dementsprechend mäuschenstill sassen die Goldauer Akteure nach dem Schlusspfiff ratlos auf der Spielerbank oder in sich gekehrt auf dem Seefeld-Rasen herum. Dieses 2:4 war die vierte Niederlage in Serie für den Aufsteiger, der einem 60 Minuten lang konzentriert spielenden SC Buochs zu keiner Zeit «das Wasser reichen konnte». Buochs ging in der 24. Minute durch ein Freistosstor von Christophe Lambert mit 1:0 in Führung. Und in der Folge sahen die Gäste aus Goldau kaum einen Ball, denn die spielfreudigen Nidwaldner liessen diesen und auch die gegnerischen Spieler (leer-) laufen. «Wir hätten schon in der ersten Halbzeit noch klarer führen müssen», bemängelte Trainer Selver Hodzic.

Innerhalb von fünf Minuten wurde dieser einseitige Match entschieden. Christophe Lambert erzielte nach guter Vorarbeit von Michel Da Costa das 2:0 (52.). Dann profitierte Arbias Binaku von einem Goldauer Abwehrpatzer und traf zum 3:0 (55.). Eine Minute später erzielte der Goldauer Silvan Christen mit dem ersten Schuss aufs Buochser Tor das 3:1. Und 60 Sekunden später sorgte Patrik Gjidoda auf Zuspiel von Michel Da Costa wieder für den Drei-Tore-Vorsprung. In dieser Tore-Phase kamen immerhin die Zuschauer auf ihre Rechnung. Nachher müssen sich die Goldauer bei ihrem Goalie Noah Schnarwiler bedanken, dass sie nicht noch mehr «unter die Räder» kamen. Das zweite Goldau-Tor durch Koni Huser (86.) war nur noch Resultatkosmetik.

Zwei Gegentore wegen Konzentrationsmängel

Der SC Goldau konnte sich für die 2:4-Niederlage gegen Bassecourt nicht rehabilitieren. Der SC Buochs hingegen hat gut auf die 1:5-Schlappe in Biel reagiert. «Das war auch das erklärte Ziel für dieses Derby», erzählt der stark spielende Aussenverteidiger Jérôme Bühler, der zusammen mit Tobias Nickel auf der anderen Aussenbahn mit ihren Rushes bei den Goldauern für viel Unruhe sorgten. «Wir wussten, dass Goldau sehr tief stehen wird. Deshalb wurde vom Trainer ein schneller, aber auch geduldiger Spielaufbau gefordert. Das Freistosstor von Christophe Lambert brachte uns dann auf die Siegesstrasse. Nur schade, dass wir mangels Konzentration noch zwei dumme Gegentore kassierten», analysiert der 23-jährige Bühler, der die zweite Saison mit dem SC Buochs bestreitet. Er durchlief beim FC Luzern alle Stationen im Nachwuchs, ehe er eine für ihn unbefriedigende Saison mit dem SC Kriens bestritt. Sportchef Nicolas Lampert holte ihn dann zum SC Buochs. Ein guter Transfer für den SCB. «Und auch ein richtiger Entscheid für mich», bilanziert Jérôme Bühler.

Dank diesem Sieg haben sich die Buochser ins vordere Mittelfeld absetzen können. Goldau hingegen «krebst» weiter. Sandro Marini lakonisch: «Wir wussten, dass die 1. Liga für uns zum Abenteuer wird. Doch so schlecht, wie wir gegen ein in allen Belangen besseres Buochs ausgesehen haben, ist meine Mannschaft auch nicht.»

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Rangliste auf Seite 27.

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