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Drittligist FC Buttisholz schiesst den FC Triengen mit 10:0 ab

Der FC Buttisholz ist auf dem Vormarsch. Im Rottal bleibt man aber bescheiden. Weniger erfreulich ist die Lage in Triengen.
Michael Wyss
Buttisholz-Trainer Gerhart Prudente. Bild: Michael Wyss

Buttisholz-Trainer Gerhart Prudente. Bild: Michael Wyss

«Wir wollen die Favoriten weiterhin ärgern», sagte der Buttisholzer Co-Präsident Marco Ceron. Gelungen ist das den Rottalern im Frühjahr bereits: Altbüron-Grossdietwil (4:1), Malters (2:2) und Dagmersellen (3:0) mussten bereits Federn lassen. Der 38-Jährige weiter: «Dass wir unter den Top 4 stehen, ist erfreulich. Das Team hat unter Trainer Gerhard Prudente grosse Fortschritte erzielt. Sie zeigen attraktiven und erfrischenden offensiven Fussball. Wir sind stolz.» Doch im Rottal bleiben die Ziele bescheiden: «Wir sind ein Dorfklub und sehen uns in der 3. Liga. Unser Verein lebt von den Derbys im Rottal, beispielsweise von Duellen gegen Grosswangen oder Ruswil. Die Gruppe 3 ist für uns interessant», so Ceron.

Letztmals in der Aufstiegsrunde zur 2. Liga stand Buttisholz in der Saison 2010/11. Mit dem späteren Aufstieg als Krönung. Ceron: «Die Top 2 werden für uns kaum ein Thema sein. Wir haben sechs Punkte Rückstand auf Rang zwei und zudem zu viele Strafpunkte gegenüber unserer Konkurrenz.» Allerdings bleiben fünf Partien ohne Druck des Siegenmüssens, was Buttisholz zu einem gefährlichen Gegner macht.

Rottaler Nachwuchs gedeiht prächtig

Der Buttisholzer Prudente (39), der beim FCB die Freude zum Fussball entdeckte, bleibt auch in der kommenden Spielzeit Trainer im Sportpark: «Das ist eine Herzenssache. Eigentlich wollte ich im Sommer eine Pause einlegen. Doch wenn ich die Entwicklung dieses Teams und die jungen Spieler wachsen sehe, möchte ich das weiterführen, was ich hier begonnen habe. Der FC Buttisholz ist Teil meines Lebens, hier habe ich meine Wurzeln.» Viele junge Spieler wurden in der Vergangenheit ins Fanionteam rekrutiert. Das Gros stammt aus der Rottal Selection, einem Nachwuchsprojekt der Vereine Buttisholz, Ruswil und Grosswangen. «Es ist unser Ziel, möglichst viele Eigengewächse zu integrieren. Wir sind auf dem richtig eingeschlagenen Weg.» Am Samstag (17.45, Schützeberg) kommt es zum Rottaler-Derby: Ruswil (7. Rang; 22 Punkte) trifft auf Buttisholz (4.; 30).

Trienger fallen auseinander, doch von Panik keine Spur

Triengen (11. Rang) steht mit 16 Punkten unter dem Strich. Die Ausbeute im Frühling war mager: aus 6 Partien resultierten 4 Punkte. Besonders ärgerlich waren die Niederlagen gegen die Mitkonkurrenten im Kampf um den Ligaerhalt, Grosswangen (1:3) und Reiden (3:4). «Diese Nuller stürzten uns in den Abstiegssumpf. Auch die Kanterniederlagen gegen Entlebuch (2:9) und Buttisholz (0:10) waren Gift und nicht förderlich», weiss Sportchef Michael Schwarzentruber. Der 32-jährige Winikoner und das Trienger-Urgestein: «Im Winter hatten wir einen Aderlass von sechs Stammspielern zu verzeichnen und nun plagen uns noch mehr personelle Probleme. Derzeit fehlen sieben wichtige Akteure. So wird es schwierig gegen jeden Gegner.»

Noch kein Grund zur Besorgnis herrscht beim Präsidenten Robert Scheuber (43): «Es ist wichtig, dass wir in der Liga bleiben. Für den Verein aber auch für unsere Juniorenabteilung. Noch haben wir fünf Partien, um den Abstieg abzuwenden. Wir sind uns um die Lage bewusst, es herrscht aber keine Panikmache.» Die Hypothek auf Reiden (10.; 17) beträgt derzeit einen Punkt. Am Samstag (18.00, Schäracher) muss gegen Wolhusen ein Sieg her. Schwarzentruber: «Das ist so. Es warten nur noch Spiele mit Cupcharakter auf uns.»

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