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Chudyba nimmt nicht volles Risiko

Bronislav Chudyba beendet die Hauptprüfung an der Zuger Springkonkurrenz auf dem Ehrenplatz. Der Steinhauser verliert über eine Sekunde auf den Überraschungssieger Yannick Jorand.
Katja Stuppia
Der Steinhauser Bronislav Chudyba mit Zapria in der Hauptprüfung auf dem Weg zu Rang zwei. (Bild: Katja Stuppia (Zug, 21. Mai 2018))

Der Steinhauser Bronislav Chudyba mit Zapria in der Hauptprüfung auf dem Weg zu Rang zwei. (Bild: Katja Stuppia (Zug, 21. Mai 2018))

So richtig auf der Liste hatte den Westschweizer niemand. Fast unscheinbar hatte Yannick Jorand mit Cipetto mit einem fehlerfreien Ritt das Stechen in der Hauptprüfung gestern Nachmittag erreicht. Und als er in diesem dann als zweiter Konkurrent die Führung übernahm, glaubte wohl ­immer noch niemand daran, dass dies am Ende zum Sieg reichen würde. Zu gross waren die Namen der elf Konkurrenten, die noch folgten. Da war beispielsweise der für schnelle Ritte bekannte Pius Schwizer (Oensingen) mit zwei Pferden, der junge Anthony Bourquard (Glovelier), der vor einer Woche in Wädenswil GP-Zweiter geworden war, oder Lokalmatador Bronislav Chudyba, der als Bereiter im Stall von Tina Pol in Steinhausen international erfolgreich unterwegs ist.

Chudyba nahm kurz darauf nicht das allerletzte Risiko, blieb zwar fehlerfrei, verlor aber eine gute Sekunde auf Jorand. Startreiter Beat Grandjean, ebenfalls ohne Fehler im Stechen, lag nun an dritter Stelle. Und dieses Klassement blieb bis zum Schluss ­bestehen. Als Vierter verzeichnete Marc Röthlisberger (Lützelflüh-Goldbach) bereits einen Abwurf, ebenso Pius Schwizer, der sich an fünfter Stelle einreihte.

Yannick Jorand strahlte an der Siegerehrung und konnte sein Glück kaum fassen. Überglücklich meinte er: «Dies ist mein grösster Sieg. Ich war zwar in den letzten drei Wochen sowohl in Uster als auch in Aarberg ebenfalls in SM-Qualifikationsprüfungen im Stechen und klassiert, aber gewonnen habe ich noch nie auf dieser Höhe.» Er sei zum zweiten Mal hier in Zug am Start, das Turnier gefalle ihm ausgezeichnet. Seinen Holsteiner-Wallach Cipetto lobte er über alle Massen: «Er ist mein bestes Pferd und hat – obwohl er nun einige grosse Turniere in kurzer Zeit ging – immer mitgekämpft.»

Weil das Turnier in Zug auch noch Sichtungsplatz für die letzten zu vergebenden Schweizer Startplätze am CSIO St. Gallen war, dürften Jorands Chancen, in St. Gallen reiten zu dürfen, gestiegen sein. «Ein Traum würde für mich in Erfüllung gehen», meinte der sympathische Westschweizer, bevor er den über drei Stunden dauernden Heimweg an den Genfersee unter die ­Räder nahm.

Resultate: www.zugerspringkonkurrenz.ch

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