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Der FC Dagmersellen setzt seine Serie der Ungeschlagenheit fort

Malters verliert das 3.-Liga-Spitzenspiel gegen Dagmersellen 0:2.
Michael Wyss
Manuel Huber, Captain FC Dagmersellen. Bild: Michael Wyss

Manuel Huber, Captain FC Dagmersellen. Bild: Michael Wyss

«Wir haben diesmal nicht mehr verdient. Wenn du keine Tore erzielst, kannst du auch nicht gewinnen. Dagmersellen hat sich diesen Sieg nicht gestohlen. Ich muss ihnen gratulieren», zeigte sich ein enttäuschter Malters-Trainer Sandro Kramis (46) als fairer Verlierer nach der ersten Niederlage dieser Saison. Chancen nach dem 0:2-Rückstand (61. Noah Tschopp 0:1; 86. Michael Bucher 0:2) hatten die Gastgeber. Sie hätten es nochmals spannend machen können in der Schlussphase: Doch Aidan Uebelmann (85. Lattenschuss) und Patrick Stübi (90. scheitert mittels Foulpenalty) brachten das Leder nicht ins Gehäuse der Wiggertaler.

Enttäuscht war auch Sportchef Alain Grüter (35), der vor dem Duell beim Sponsoren-Apéro bei seiner Ansprache noch guten Mutes war: «Wir haben nun eine erste Standortbestimmung, ein Spitzenspiel, darauf freuen wir uns. Ich bin der Überzeugung, dass wir diese drei Punkte auf der Oberei behalten.» Fehlanzeige, Grüter nach dem Duell: «Die Niederlage ist ärgerlich, wird uns aber nicht aus dem Tritt bringen. Wir wollen wie letzte Saison in die Aufstiegsspiele. Ein anderes Ziel kann ich nicht vorgeben. Die Top 2 sind eine grosse Herausforderung, die wir aber meistern können.»

Heute Dienstag (20.00, Grenzhof Luzern) wartet im IFV-Cup Sechzehntelfinal auswärts Viertligist Südstern. Kramis: «Das wird kein einfacher Gang. Wir sind Favorit und müssen von der ersten Minute Bereitschaft gegen den Unterklassigen signalisieren.» Ein Blick auf die Tabelle der 4. Liga Gruppe 3 zeigt, dass Malters stark gefordert wird. Südstern liegt nach dem fünften Spieltag mit dem Punktemaximum an der Tabellenspitze.

Stammbach: «Bin stolz auf meine Jungs»

Fünf Siege und ein Remis, das ist die beeindruckende Bilanz von Dagmersellen. Als einzige Equipe, erfolgreich trainiert von Roger Stammbach (44), in der Gruppe 3 unbesiegt. «Ich bin sehr stolz auf meine Jungs. Das war eine reife Leistung gegen Malters. Das Team zeigte Charakter und verdiente sich den Sieg. Ich hätte sofort unterschrieben, wenn mir jemand gesagt hätte zu Beginn der Meisterschaft, dass wir nach dem ersten Qualifikationsdrittel an erster Stelle stehen. Die Spieler haben sich das mit harter Arbeit verdient.» Dagmersellen scheint, nach ruhigeren Jahren und der Etablierung in der 3. Liga, wieder ein Wort um die Aufstiegsspiele mitzureden. Mittelfeldspieler und Captain Manuel Huber (27), bleibt dennoch bescheiden: «Die Gruppe ist ausgeglichen und die Punkte, die wir haben, lassen uns in Ruhe weiterarbeiten. Klar, wenn du oben stehst, möchtest du auch dort bleiben. Doch wir nehmen Spiel für Spiel.»

Letztmals in der Aufstiegsrunde waren die Wiggertaler 2012, mit dem gleichzeitigen Gewinn des 3. Ligameisters und Aufstieg. Heute Dienstag (20.00, Chrüzmatt) kommt es im IFV-Cup-Sechzehntelfinal zum Duell mit dem Zweitligisten Altdorf. Hubers Kampfansage: «Wir wollen die Urner nicht nur ärgern, sondern auch eine Runde weiterkommen.»

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