Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Tina Baumgartner: «Damit habe ich nicht gerechnet»

An den Innerschweizer Mehrkampfmeisterschaften in Hochdorf überzeugt Tina Baumgartner am Ende einer langen Saison noch einmal. Zum zweiten Mal knackt sie die 5000-Punkte-Marke.
Stefanie Barmet
Tina Baumgarter (LA Nidwalden) in der Hürdendisziplin. (Bild: Hanspeter Roos (Luzern, 26. Mai 2018)

Tina Baumgarter (LA Nidwalden) in der Hürdendisziplin. (Bild: Hanspeter Roos (Luzern, 26. Mai 2018)

Tina Baumgartner aus Beckenried darf auf eine äusserst erfolgreiche Saison zurückblicken. Die 17-Jährige erfüllte über 400 m, 400 m Hürden, 800 m und im Siebenkampf die Limite für die U18-EM, die Anfang Juli in Györ stattfanden. In Ungarn trat sie schliesslich über 400 m Hürden an. Zwar lief es ihr bei ihrem ersten Start im Schweizer Dress nicht wunschgemäss, sie schied bereits im Vorlauf aus. Dennoch konnte sie von ihrem ersten Grossanlass lehrreiche Erfahrungen und bleibende Erinnerungen mitnehmen.

An den Schweizer Nachwuchs-Schweizer-Meisterschaften, die vor drei Wochen in Frauenfeld stattfanden, sicherte sich die angehende Gärtnerin Zierpflanzen über 400 m Hürden Gold. Auch in der Olympischen Staffel und an der Teammeisterschaft gewann sie mit der LG Unterwalden Gold. «Von einer derart unglaublichen Saison mit so vielen Höhepunkten habe ich nicht zu träumen gewagt», freut sich Tina Baumgartner.

Am ersten Tag liegt sie noch im Rückstand

Zum Abschluss einer langen Saison nahm sie am vergangenen Wochenende an den Innerschweizer Mehrkampfmeisterschaften in Hochdorf teil, wo sie im Siebenkampf antrat. Dabei kam sie mit einem Punktetotal von 5001 Punkten bis auf 98 Punkte auf ihre persönliche Bestleistung heran, die sie an der SM in Tenero aufgestellt hatte. Der zweitplatzierten Lena Wernli (LC Zürich), welche die Schweiz in Györ ebenfalls über 400 m Hürden vertreten hatte, nahm sie dabei 134 Punkte ab.

Nach Tag eins war die Zürcherin noch vor Tina Baumgartner klassiert. Beim Auftakt über die Hürden blieb die Beckenriederin bei leichtem Gegenwind in 14,93 Sekunden rund vier Zehntelsekunden hinter der persönlichen Bestleistung zurück. Im Hochsprung gingen 1,62 Meter in die Wertung ein. In der laufenden Saison hatte Tina Baumgartner bereits 1,70 übersprungen. Im Kugelstossen kam sie mit 10,10 Meter ebenfalls nicht ganz an die persönliche Bestleistung von 10,85 Meter heran. Im abschliessenden 200-Meter-Lauf mussten die Mehrkämpferinnen mit einem Gegenwind von 1,9 Meter pro Sekunde vorliebnehmen. So stoppten die Uhren für Tina Baumgartner nach 26,31 Sekunden, womit sie 65 Zehntelsekunden über ihrer Bestzeit blieb.

Fokus bleibt auf den Langhürden

Besser lief es dann am zweiten Tag. Im Weitsprung realisierte sie eine Weite von 5,54 Meter, womit sie lediglich sieben Zentimeter hinter ihrem Bestwert blieb. Über eine persönliche Bestleistung durfte sich Baumgartner dann im Speerwerfen freuen. Neu steht diese bei 30,72 Meter. Im abschliessenden 800-Meter-Lauf zeigte die 17-Jährige nochmals eine starke Leistung. In tollen 2:15,71 Minuten kam sie bis auf 1,5 Sekunden an ihre persönliche Bestleistung heran und nahm der direkten Konkurrenz um den Sieg in dieser Disziplin fast 15 Sekunden und 200 Punkte ab.

Mit 5001 Punkten knackte sie zum zweiten Mal in ihrer noch jungen Karriere die 5000-Meter-Marke. «Nach der langen Saison habe ich nicht damit gerechnet, dass ich noch einmal ein solches Resultat erzielen könnte. Die Würfe waren besser als erwartet, im Weitsprung und über 800 Meter gelangen mir sehr gute Resultate, einzig mit dem Resultat über 200 Meter bin ich nicht ganz zufrieden.» Im kommenden Jahr folgt der Aufstieg zu den Junioren, wobei sich die Wurfgewichte sowie die Hürdenhöhe ändern werden. «Der Hauptfokus wird auf den Langhürden bleiben, ich werde aber weiterhin Mehrkämpfe bestreiten», so Tina Baumgartner. Bei den Frauen U20 schwang Sandra Röthlin von der Leichtathletik Kerns obenauf. Sie realisierte ein Total von 5052 Punkten.

Eine gute Leistung zeigte auch Nino Portmann (LA Nidwalden) im Zehnkampf der Junioren. Mit 6303 Punkten siegte er überlegen. Den unlizenzierten Fünfkampf entschied derweil Eveline Rebsamen aus Eschenbach, die Olympiateilnehmerin im Zweierbob, für sich.

Männer, Zehnkampf: 1. Pulfer (Herzogenbuchsee) 6279 Punkte. 4. Marco Glauser (Roggliswil) 5694. 10. Micha Luternauer (Roggliswil) 4506. – Mehrkampf: 1. Sieber (Schaffhausen) 4759. 3. Marco Jost (Emmenstrand) 4397. 7. Florin Ayer (Zug) 4153. 11. David Keller (Luzern) 3938. – U20. Zehnkampf: 1. Nino Portmann (Nidwalden) 6393. 3. Ramon Joller (Hochdorf) 5397. – Mehrkampf: 1. Voss (Götzis) 3449. 3. Noah Diener (Küssnacht) 3243. 4. Lorenz Portmann (Inwil) 3197. – U18. Zehnkampf: 1. Yirga (Zürich) 6178. 7. Max Mayer (Hochdorf) 5306. 8. Fabio Kissling (Brunnen) 5305. 11. Simon Fischer (Nidwalden) 4985. 12. Cedric Achermann (Nidwalden) 4594. – Fünfkampf: 1. Noah Dje (Luzern) 3505. 2. Nicola Weber (Inwil) 3480. 4. Nico Wyss (Sursee) 3146. – U16. Sechskampf: 1. Bernhard (Zürich) 4186. 3. Fabio Küchler (Rothenburg) 3996. 3778. 5. Dimitri Fähndrich (Hitzkirch) 3661. 8. Nino Baumgartner (Nidwalden) 3539.

Frauen. Siebenkampf: 1. Wunderlin (Fricktal) 5101. 5. Nadin Grüter (Ballwil) 4104. 7. Angela Gurtner (Rotkreuz) 3998. – Zehnkampf: 1. Fahr (Schaffhausen) 6151. 2. Jasmin Budmiger (Sarnen) 5728. – Mehrkampf: 1. Eveline Rebsamen (Bern/Eschenbach) 3551. 5. Johanna Kannewischer (Zug) 3087. 8. Elina Magaldi (Zug) 3003. 12. Sara Jost (Emmenstrand) 2649. – U20. Siebenkampf: 1. Sandra Röthlin (Kerns) 5052. 7. Simone Stucki (Luzern) 3395. – U18. Siebenkampf: 1. Tina Baumgartner (Nidwalden) 5001. 5. Ronja Wengi (Zug) 4332. – Mehrkampf: 1. Jana Maestri (Inwil) 2958. 4. Anne-Catherine Kaelin (Luzern) 2270. – U16. Fünfkampf: 1. Brügger (Zofingen) 3419. 12. Nadja Isaak (Küssnacht) 2782. 16. Karin Vogel (Alpnach) 2719. 17. Vania Abt (Zug) 2696. 18. Alexandra Stucki (Zug) 2674. 19. Amelie Roos (Luzern) 2662.

Alle Resultate unter: www.lat-audacia.ch

Schweizer Final. Knaben (1000 m). M15: 1. Low-Beer (Genève) 2:41,26. 5. Florian Kalt (Neuenkirch) 2:50,92. – M14: 1. Kolly (Prilly) 2:37,60. 2. Navid Kerber (Nidwalden) 2:39,40. 15. Lionel Schneider (Sempach) 2:51,95. – M13: 1. Habtu (Liestal) 2:42,21. 5. Luca Moser (Emmenstrand) 2:57,29. – M12: 1. Widmer (Zofingen) 2:59,27. 5. Colin Zumbühl (Alpnach) 3:04,68. – M11: 1. Rosamilia (Aarau) 3:02,85. 16. Jon Theiler (Emmen) 3:20,29. 19. Tom Scheuber (Nidwalden) 3:23,12. – M10: 1. Dario Kaufmann (Steinen) 3:12,19. 6. Niklas Christen (Nidwalden) 3:18,58.

Mädchen (1000 m). W15: 1. Valentina Rosamilia (Aarau) 2:51,11. 3. Tina Rüttimann (Rothenburg) 2:57,54. 5. Lieke Wehrung (Cham) 2:59,89. 7. Daniek van Gool (Rotkreuz) 3:02,38. – W14: 1. Alisha Rüegger (Zug) 3:02,41. 9. Sarina von Flüe (Cham) 3:10,92. – W13: 1. Suhner (Herisau) 3:03,77. 3. Florina Jurt (Nidwalden) 3:06,41. 4. Katharina Jurt (Nidwalden) 3:08,32. 6. Fabienne Müller (Sursee) 3:13,72. – W12: 1. Shirin Kerber (Nidwalden) 3:09,18. 4. Julie Roelants du Vivier (Rotkreuz) 3:14,37. – W11: 1. Pfister (Zürich) 3:12,28. 23. Eliane Kiser (Alpnach) 3:36,47. – W10: 1. Mira Knuchel (Galgenen) 3:17,69. 2. Fiona von Flüe (Cham) 3:17,70.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.