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Dem Volleyball-Absteiger Malters fehlen die Optionen

Der VBC Malters überrascht mit einem 3:2-Sieg in Lugano. Gegen den neuen Tabellenzweiten Schönenwerd kommen bei der 1:3-Niederlage keine zusätzlichen Punkte dazu.
Ruedi Vollenwyder
Malters, hier Silvan Kälin beim Smash, musste sich gegen Schönenwerd, wie hier im Spiel gegen Volley Luzern, in der heimischen Halle wiederum mit 1:3 geschlagen geben. Bild: Roger Grütter (13. Oktober 2018)

Malters, hier Silvan Kälin beim Smash, musste sich gegen Schönenwerd, wie hier im Spiel gegen Volley Luzern, in der heimischen Halle wiederum mit 1:3 geschlagen geben. Bild: Roger Grütter (13. Oktober 2018)

Nach dem nicht erwarteten 3:2-Sieg im Tessin gegen die Dragons Lugano durfte man im Match gegen Volley Schönenwerd III einen VBC Malters erwarten, der den Spirit aus diesem Sieg ins nächste Spiel mitnehmen kann. Dem war nicht so. «Ich hatte zu wenig Optionen, um in Phasen, als es bei uns nicht lief, zu agieren», haderte Malters-Spielertrainer Werner Weibel nach der 1:3-Niederlage. Er selber konnte wegen einer Knieverletzung nicht aktiv ins Spielgeschehen eingreifen. In Satz eins (17:25) lag Malters nur einmal in Führung (9:8).

Das Team scheiterte nach einfach zu lesenden Angriffen an der sehr guten Blockarbeit der erfahrenen Schönenwerd-Spieler. Im zweiten Satz (21:25) bat Malters-Trainer Weibel beim Stand von 8:12 zum Time-out. «Chömid – vorwärts», pushte er. Es nützte. Malters kehrte den Vier-Punkte-Rückstand in eine 18:16-Führung. Doch anschliessende einfachste Fehler liessen den Traum vom Satzgewinn platzen.

Knappes Kader macht Malters zu schaffen

Im dritten Spielabschnitt konnte Malters endlich die Leistung hochhalten. Der Lohn war ein 25:22-Satzsieg gegen ein Volley Schönenwerd III, das «keine Ambitionen mehr hat», so Dario Wyss. «Wir sind alle schon etwas älter, wollen nur noch Spass am Volleyballsport haben.» Diesen Spassfaktor zelebrierten die Aargauer im vierten Satz (25:20) eindrücklich. Schnell lag Schönenwerd mit 9:1 vorne. Werner Weibels verzweifelnder Weckruf an seine Spieler: «Jetzt dürft ihr nicht zweifeln. Macht präzise Annahmen, präzise Zuspiele und spielt präzise Angriffe – wir haben nichts mehr zu verlieren», blieb ein Wunschdenken.

Nach der Vorrunde liegt der NLB-Absteiger Malters mit acht Punkten auf Rang 7. Zehn Zähler hat man sich nach Ansicht der Vereinsführung zum Ziel gesetzt. Weitere zehn bis zwölf Zähler sollen in der Rückrunde noch eingespielt werden. «Wir wollen einen Mittelfeldplatz erreichen», gibt sich Trainer Werner Weibel zuversichtlich. «Nach dem Abstieg mit vielen Abgängen musste sich unser Team zuerst finden. Es galt, junge eigene Spieler, wie der erst 17-jährige Libero Lukas Baumeler, einzubauen.» Silvan Kälin (27), der in Luzern studiert, aber schon fünf Jahre mit Malters spielt, ist der einzige Auswärtige im Kader. Das Hauptübel bei Malters steckt im äusserst knappen Kader. Werner Weibel: «Im Match gegen Baden (1:3) musste ich wegen meiner Verletzung und derjenigen von Tobias Vogel sowie anderweitigen Absenzen zwei Junioren aufbieten, die noch nie auf 1.-Liga-Niveau gespielt haben.» Keine gute Ausgangslage, um in der Rückrunde das herausgegebene Saisonziel Mittelfeldplatz zu erreichen.

Gruppe: Malters – Schönenwerd 1:3 (16:25, 21:25, 25:22, 20:25). Volley Luzern – Buochs 0:3 (15:25, 20:25, 23:25). SG Obwalden – Kanti Baden 1:3 (20:25, 25:19, 17:25, 23:25). Lugano – Malters 2:3 (20:25, 21:25, 25:22, 25:18, 13:15). Aarau – Emmen-Nord 3:2 (20:25, 21:25, 25:22, 25:18, 13:15). Gelterkinden – Lugano 3:1.

Rangliste (alle 9 Spiele): Emmen-Nord 26 (27:4). 2. Schönenwerd 22. 3. BTV Aarau 20. 4. Buochs 19 (23:12). 5. Kanti Baden 13. 6. Gelterkinden 12. 7. Malters 8 (14:23). 8. Dragons Lugano 8 (13:23). 9. Volley Luzern II 5 (9:24). 10. SG Obwalden 2 (8:27).

Malters – Schönenwerd 1:3

Bündtmättli. – 20 Zuschauer. – SR Christen/Gander. – Spieldauer: 92 Minuten. – Sätze: 16:25, 21:25, 25:22, 20:25. – Malters: Jenny, Keller, Kälin, Küttel, Lukas Vogel, Andreas Weibel, Baumeler (Libero); Wicki.

Dragons Lugano – Malters 2:3

Cadempino. – 30 Zuschauer. – SR Palamundo. – Spieldauer: 98 Minuten. – Sätze: 20:25, 21:25, 25:22, 25:18, 13:15. – Malters: Jenny, Keller, Kälin, Küttel, Lukas Vogel, Andreas Weibel, Baumeler (Libero); Wicki.

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