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Den FC Sarnen plagen Offensivsorgen

Mit Roger Mathis hat ein neuer Trainer in Sarnen das Sagen. Auf ihn wartet eine Herkulesaufgabe.
Ruedi Vollenwyder
Sarner Sturmhoffnung Paulo Nelson, vom FC Littau gekommen. Bild: Philipp Schmidli (Littau, 11. August 2018)

Sarner Sturmhoffnung Paulo Nelson, vom FC Littau gekommen. Bild: Philipp Schmidli (Littau, 11. August 2018)

Sechs Jahre lang trainierte der 32-jährige Roger Mathis den FC Rotkreuz und schaffte mit den Zugern während dieser Zeit den Sprung von der 4. Liga in die 2.-Liga-inter-Klasse. Ein wirklich guter Leistungsausweis. Doch auf ihn wartet in der neuen Spielzeit eine Herkulesaufgabe. Die gewichtigen Abgänge wurden qualität- und routinemässig nicht kompensiert. Für ihn kein Hindernis, positiv zu denken. «Wir setzen bewusst auf eigene Junioren. Diese in die Mannschaft einzubauen ist anspruchsvoll, aber auch befriedigend», lässt er sich zitieren.

Der Wechsel von Rotkreuz zu den Obwaldnern fiel ihm leicht, spielte er doch in der Saison 2010/11 bei den Obwaldnern, ehe er ins Trainermetier einstieg. «Ich wusste, was mich beim FC Sarnen erwartet. Die Vereinsphilosophie, mit eigenen Junioren zu arbeiten, hat mich überzeugt. Auch für meine persönliche Entwicklung als Trainer konnte nichts Besseres ­passieren als der Wechsel vom FC Rotkreuz zum FC Sarnen.»

Anderes Auftreten ist gefragt

Der Vergleich mit dem FC Rotkreuz mit der Arbeit bei den Obwaldnern hinkt allerdings stark. Und dieser Diskrepanz ist sich Roger Mathis auch bewusst. «In Rotkreuz hatte ich einige bestandene Profifussballer unter meinen Fittichen. Denen musste ich als Trainer nicht beibringen wie man Flanken schlagen muss. Da waren andere Werte gefragt. Beim FC Sarnen hingegen muss ich gegenüber meinem neuen Team mit den bestandenen, aber auch vielen ­jungen Spielern ganz anders auftreten. Eine tolle Aufgabe.»

Bitte nach einem weiteren routinierten Stürmer

Die grösste Baustelle beim FC Sarnen sieht Roger Mathis in der Offensive. Während die Abwehr, welche nur den Rücktritt von André Röthlin hinnehmen musste, schon recht gut harmoniert, hapert es offensiv noch gewaltig. Dies Manko offenbart sich nach den Abgängen der Offensivspieler Dominic Ineichen, Luca Vogel sowie Marcel Bühler (Ausland) & Co. auch in den Vorbereitungsspielen: In den vier Testspielen wurden nur gerade zwei Treffer erzielt. «In dieser Hinsicht müssen wir noch tüchtig zulegen. Da wünsche ich mir neben dem neu engagierten 29-jährigen Angolaner Paolo Nelson schon noch eine weitere erfahrene Offensivkraft. Die Vereinsverantwortlichen sind bemüht, diesen Wunsch zu erfüllen.»

Für Sportkoordinator Björn Burch soll diese Saison «die Einbindung von weiteren eigenen Nachwuchskräften sowie deren Förderung und Entwicklung eine zentrale Rolle im Aufbau der Mannschaft spielen. Was die Meisterschaft angeht wird der Ligaerhalt angestrebt.»

Gute Erinnerungen an den FC Brunnen

Im Startspiel (Samstag, 18 Uhr, Seefeld) bekommt es der FC Sarnen mit dem FC Brunnen zu tun, der ebenfalls grosse Änderungen im Kader verkraften muss. Die letzte Partie ist bei den Obwaldnern noch in bester Erinnerung, sicherten sie sich im zweitletzten Saisonspiel dank einem souveränen 2:0-Sieg frühzeitig den Ligaerhalt.

Zuzüge

Paulo Nelson (FC Littau), Elias Kneidel (FC Luzern U17), Aniello Merola (Assistenztrainer FC Littau), Benjamin Odermatt, Dzenan Cekovic, Denis Jasarevic, David Burch (alle Team OW A-Junioren).

Abgänge

Dario Schorno (FC Giswil), Dominic Ineichen (Senioren FC Dagmersellen), André Röthlin (Senioren FC Sarnen), Luca Vogel (Pause), Norbert Sigrist (Goalietrainer).

Testspiele

Sarnen – Hergiswil 0:4, Stans – Sarnen 1:1, Sarnen – Emmen 1:1, Sarnen – Littau 0:1.

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