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Der EV Zug sucht weiter die Playoff-Form - 3:5 in Lugano

Nach den zuletzt ungenügenden Leistungen gegen Strichteams zeigt der EV Zug in Lugano eine Leistungssteigerung, verliert aber dennoch mit 3:5. Die Tessiner machen einen grossen Schritt in Richtung Playoffs.
Sven Aregger, Lugano
Kampf um den Puck zwischen Luganos Giovanni Morini (von links) und den Zugern Sven Senteler und Thomas Thiry. Bild: Pablo Gianinazzi/Keystone (Lugano, 1. März 2019)

Kampf um den Puck zwischen Luganos Giovanni Morini (von links) und den Zugern Sven Senteler und Thomas Thiry. Bild: Pablo Gianinazzi/Keystone (Lugano, 1. März 2019)

Der Kampf um die Playoffs ist so spannend wie nie, zwei Runden vor Schluss sind noch sieben Teams involviert. Nicht so der EV Zug: Als Tabellenzweiter hat er die Playoff-Hürde längst genommen, die Qualifikation ist für ihn weitgehend bedeutungslos geworden. In den Duellen mit den Teams am Strich liess er zuletzt die nötige Körperspannung ­vermissen, was prompt die eine oder andere Kanterniederlage zur Folge hatte. So gesehen, kam das Spiel in Lugano gerade recht: Der EVZ wollte den Nachweis erbringen, dass er die Lektion gelernt hat und auch gegen Teams bestehen kann, die verzweifelt um jeden Punkt kämpfen. Man kann den Zugern zugutehalten, dass sie sich bemühten. Sie nahmen den Kampf an und waren phasenweise die bessere Mannschaft. Aber unter dem Strich resultierte eine weitere Niederlage, die vierte in den letzten fünf Spielen. Der EVZ sucht weiterhin die Playoff-Form. Den Zentralschweizern ist die Souveränität, die sie diese Saison lange ausgezeichnet hatte, abhandengekommen. Und die Frage ist, ob sie rechtzeitig den Schalter wieder umlegen können. «Der Wille und der Einsatz waren vorhanden, aber wir müssen in allen Aktionen konsequent sein. Jeder Zweikampf kann in solchen Spielen entscheidend sein», bilanzierte Stürmer Reto Suri. Wie wichtig die Details sind, unterstrich ­Trainer Dan Tangnes mit Zahlen: «Lugano hatte 27 geblockte Schüsse, wir nur drei. Dafür haben wir den Preis bezahlt.»

Lugano macht mit dem Sieg einen grossen Schritt in Richtung Playoffs, zumal die direkten Konkurrenten Fribourg und ZSC ihre Partien verloren. Die Tessiner sind ein möglicher Zuger Gegner in den Viertelfinals. Das wird den EVZ aber nicht weiter kümmern, er muss zunächst seine eigenen Probleme in den Griff kriegen. Vorne fehlt derzeit die Effizienz, und hinten werden Nachlässigkeiten schnell bestraft.

Zugs Sven Senteler (links) und Luganos Romain Loeffel kämpfen beide mit vollem Körperiensatz. (Bild: KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi, Lugano, 1. März 2019)Zugs Sven Senteler (links) und Luganos Romain Loeffel kämpfen beide mit vollem Körperiensatz. (Bild: KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi, Lugano, 1. März 2019)
Luganos Spieler Raffaele Sannitz (v.l.), Gregory Hofmann und Dario Buergler feiern das 1:0. (Bild: KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi, Lugano, 1. März 2019)Luganos Spieler Raffaele Sannitz (v.l.), Gregory Hofmann und Dario Buergler feiern das 1:0. (Bild: KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi, Lugano, 1. März 2019)
Zugs Raphael Diaz (links) schirmt den Puck gegen Luganos Maxim Lapierre ab. (Bild: KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi, Lugano, 1. März 2019)Zugs Raphael Diaz (links) schirmt den Puck gegen Luganos Maxim Lapierre ab. (Bild: KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi, Lugano, 1. März 2019)
Die Luganesi Taylor Chorney (v.l.), Raffaele Sannitz und Maxim Lapierre feiern das Tor zum 2:1. (Bild: KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi, Lugano, 1. März 2019)Die Luganesi Taylor Chorney (v.l.), Raffaele Sannitz und Maxim Lapierre feiern das Tor zum 2:1. (Bild: KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi, Lugano, 1. März 2019)
Luganos Mauro Joerg (links) und Zugs Dario Simion. (Bild: KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi, Lugano, 1. März 2019)Luganos Mauro Joerg (links) und Zugs Dario Simion. (Bild: KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi, Lugano, 1. März 2019)
Luganos Julian Walker (vorne) feiert am Boden liegend sein Tor zum 3:1. (Bild: KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi, Lugano, 1. März 2019)Luganos Julian Walker (vorne) feiert am Boden liegend sein Tor zum 3:1. (Bild: KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi, Lugano, 1. März 2019)
Luganos Giovanni Morini (links) und Zugs Sven Senteler im Zweikampf. (Bild: KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi, Lugano, 1. März 2019)Luganos Giovanni Morini (links) und Zugs Sven Senteler im Zweikampf. (Bild: KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi, Lugano, 1. März 2019)
Vor dem Tor von Luganos Goalie Elvis Merzlikins ist einiges los. (Bild: KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi, Lugano, 1. März 2019)Vor dem Tor von Luganos Goalie Elvis Merzlikins ist einiges los. (Bild: KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi, Lugano, 1. März 2019)
Zugs Reto Suri trifft zum 3:2 gegen Luganos Torhüter Elvis Merzlikins. (Bild: KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi, Lugano, 1. März 2019)Zugs Reto Suri trifft zum 3:2 gegen Luganos Torhüter Elvis Merzlikins. (Bild: KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi, Lugano, 1. März 2019)
Auch Zugs Brian Flynn (rechts) versucht sein Glück gegen Luganos Goalie Elvis Merzlikins. (Bild: KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi, Lugano, 1. März 2019)Auch Zugs Brian Flynn (rechts) versucht sein Glück gegen Luganos Goalie Elvis Merzlikins. (Bild: KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi, Lugano, 1. März 2019)
Zugs Yannick Zehder (links) und Luganos Giovanni Morini kämpfen um den Puck. (Bild: KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi, Lugano, 1. März 2019)Zugs Yannick Zehder (links) und Luganos Giovanni Morini kämpfen um den Puck. (Bild: KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi, Lugano, 1. März 2019)
Die Zuger müssen sich geschlagen geben, hier mit Sven Senteler (links) und Thomas Thiry (rechts). (Bild: KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi, Lugano, 1. März 2019)Die Zuger müssen sich geschlagen geben, hier mit Sven Senteler (links) und Thomas Thiry (rechts). (Bild: KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi, Lugano, 1. März 2019)
Sie bejubeln das Tor zum 4:2: Luganos Jani Lajunen (v.l.), Dario Bürgler, Linus Klasen and Romain Löffel. Später hatten sie einen weiteren Grund zum Feiern: Am Ende gewinnen sie 5:3 gegen die Zuger. (Bild: KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi, Lugano, 1. März 2019)Sie bejubeln das Tor zum 4:2: Luganos Jani Lajunen (v.l.), Dario Bürgler, Linus Klasen and Romain Löffel. Später hatten sie einen weiteren Grund zum Feiern: Am Ende gewinnen sie 5:3 gegen die Zuger. (Bild: KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi, Lugano, 1. März 2019)
13 Bilder

HC Lugano - EV Zug 5:3

Bereits nach 71 Sekunden im Rückstand

So lagen die Zentralschweizer bereits nach 71 Sekunden im Rückstand, weil Verteidiger Thomas Thiry den heranstürmenden Grégory Hofmann zu spät bemerkt hatte. Die Zuger gaben nie auf, sie glichen aus und verkürzten später auf 2:3 und 3:5. Aber sie bekundeten auch Pech – wie beim aberkannten Tor von Thiry: Die Schiedsrichter entschieden auf Goaliebehinderung, was zumindest fragwürdig war. «Ich glaube, der Match wäre anders verlaufen, wenn das Tor gezählt hätte», sagte Suri. Trainer Tangnes setzte wieder auf das Rotationsprinzip bei den Ausländern. Während der amerikanische Mittelstürmer Garrett Roe in die Ausländerlinie mit Carl Klingberg und Dennis Everberg zurückkehrte, spielte Landsmann Brian Flynn auf der Center-Position neben Suri und Lino Martschini. Flynn ersetzte den überzähligen Kanadier David McIntyre. Tangnes will sich noch nicht festlegen, welchen vier Importspielern er zum ­Playoff-Start vertrauen wird. Er machte aber klar, dass er mit Tobias Stephan als Nummer 1 plant. Anstelle von Stephan erhielt Backup-Goalie Sandro Aeschlimann gestern Spielpraxis.

Zum Abschluss warten auf Zug nun noch zwei weitere ungemütliche Aufgaben: Ambri (Samstag) und Fribourg (Montag) haben die Playoff-Qualifikation noch nicht geschafft. Der EVZ muss sich weiter steigern, um mit einem guten Gefühl in die Playoffs gehen zu können. «Wir stehen nicht grundlos auf dem 2. Platz, wir haben eine Truppe mit Charakter», sagte Suri. «Und das werden wir auch zeigen.»

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