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Die Fussballer des FC Sins haben sich vom Abstieg in die 3. Liga erholt

Drittligist Sins fertigt Root gleich mit 8:1 ab. Beide Teams sind dennoch auf Kurs.
Michael Wyss
Sins-Youngster Raul Mühlemann. Bild: Michael Wyss

Sins-Youngster Raul Mühlemann. Bild: Michael Wyss

Letzte Saison stieg das Sinser-Team von Ex-Profi Moreno Merenda (41) sang- und klanglos in die 3. Liga ab. Doch die Aargauer bewiesen in der neuen Spielzeit, eine Liga tiefer, bisher mentale Stärke. «Es ist nicht einfach, wenn du als Absteiger jedes Wochenende der Gejagte bist. Doch meine Equipe meisterte das bisher gut. Mit der Punkteausbeute bin ich zufrieden und wir sind auch auf Kurs mit drei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage», freute sich Merenda und sagt: «Unser Anspruch ist, dass wir vorne mitmischen können. Es wird keine einfache Saison, doch wir haben die Qualität. Ich bin mir bewusst, dass wir in jedem Duell stark gefordert werden und es benötigt von jedem Einzelnen immer eine Topleistung. Egal, wer gegenüber steht und wie der Gegner heisst», weiss Merenda. Und genau ein solcher Gegner wartet nun am Sonntag (14.00, Letten) mit Schlusslicht Steinhausen auf die Reusstaler. Ein Gegner, den man trotz seiner sportlichen Misere (fünf Niederlagen in Serie) nicht unterschätzen darf.

Ein Blick auf die Tabelle zeigt, wie spannend die Gruppe 1 ist. Zwischen Leader Baar (13 Punkte) und dem siebtplatzierten Olympique Lucerne (9) liegen lediglich vier Punkte. ­Merenda: «Da muss man jedes Wochenende Bereitschaft signalisieren, wenn man punkten will. Auch wir als Absteiger sind von Spiel zu Spiel gefordert.» Erfreulich ist, dass viele junge Akteure immer wieder den Sprung ins Fanionteam schaffen. So auch Raul Mühlemann (18, Verteidiger/Mittelfeld), der vorletzte Saison noch bei den B-Junioren in Sins kickte und sich mittlerweile einen Stammplatz in der ersten Mannschaft erkämpfte. «Ich spiele nun meine zweite Saison im Fanionteam. Nach einer Saison in der 2. Liga, wo ich Erfahrungen sammeln konnte, spielen wir nun in der dritten Liga. Damit gebe ich mich aber nicht zufrieden.» Wohin soll es sportlich gehen? «Ich will zuerst in die Aufstiegsspiele, dann ist das Ziel ja klar, wenn du dort oben stehst», so der in Steinhausen aufgewachsene Schüler der Kantonsschule Wohlen. «Wenn du einmal in der zweiten Liga gespielt hast, willst du wieder dorthin. Diesen Ehrgeiz habe ich.»

Root hat bereits sieben Punkte Reserve

Auch der SK Root, der mit vielen Eigengewächsen spielt und aus dem Team Rontal immer wieder Akteure rekrutiert, ist mehr oder weniger auf Kurs. Abgesehen von der jüngsten 1:8-Kanterniederlage gegen Sins ist der 31-jährige, im letzten Monat neugewählte Präsident Philipp Zihlmann zufrieden. Mit zwei Siegen, einem Unentschieden und zwei Niederlagen steht Root auf dem 8. Rang mit sieben Zählern Reserve auf die Abstiegsregion. «Leider konnten wir bisher noch nicht aus dem Vollen schöpfen, weil wir viele Verletzte zu beklagen haben. Doch wir werden unseren Weg machen.» Soll konkret was heissen? Der Vereinshöchste weiter: «Letzte Saison wurden wir Siebter, jetzt streben wir eine bessere Klassierung an.»

Am Sonntag (15.00, Unterallmend) kommt es zum Derby gegen Dietwil. Auch die Aargauer mussten eine 1:9-Kanterniederlage gegen Baar erfahren. «Solche Niederlagen muss man wegstecken können. Der Fokus liegt beim nächsten Spiel. Wichtig ist, dass man die nötigen Lehren daraus zieht», weiss Zihlmann. Da darf man gespannt sein ...

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