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Die Eishockeyaner des HC Luzern stehen im Playoff-Halbfinal

Der Zweitligist HC Luzern hat die Wende geschafft und besiegt Küsnacht in fünf Spielen mit 3:2. Nun wartet mit Dürnten ein altbekannter Gegner im Halbfinal.
Michael Wyss
Die Luzerner feiern nach dem dritten Sieg über Küsnacht den Einzug in die Halbfinals. Bild: Michael Wyss (Luzern, 23. Februar 2019)

Die Luzerner feiern nach dem dritten Sieg über Küsnacht den Einzug in die Halbfinals. Bild: Michael Wyss (Luzern, 23. Februar 2019)

«Ich bin stolz auf diese Mannschaft. Vor einer Woche lagen wir in der Best-of-five-Serie gegen Küsnacht 0:2 in Rücklage, das Saisonende drohte bereits im Viertelfinal. Nun, eine Woche später, feiern wir den Einzug in den Playoff-Halbfinal. Unglaublich», freute sich HCL-Präsident Benno Vonarburg (64) nach dem Weiterkommen.

Vom Weiterkommen war auch HCL-Stürmer Gianmarco Guidon (25) überzeugt: «Im Achtelfinal gegen Weinfelden und im Viertelfinal gegen Küsnacht konnten wir die Serie wenden, was natürlich für den Charakter der Mannschaft spricht. Ich hatte nie Zweifel, denn wir haben immer eine Reaktion zeigen können nach Niederlagen und haben Bereitschaft und grossen Siegeswillen signalisiert und aufgebracht, wenn wir unter Druck standen. Mental sind wir gereift und im Kollektiv gewachsen.»

Das Zittern, vor allem im Viertelfinal gegen Küsnacht, wäre nicht nötig gewesen, oder? Guidon: «Nein, absolut nicht. Wir verlieren nur dann, wenn wir nicht unser Spiel machen. Dass wir gegen die Zürcher in der Serie 0:2 in Rücklage geraten sind, haben wir selbst verschuldet. Wir müssen 60 Minuten unser Spiel machen, dann hat es jeder Gegner gegen uns schwer. Wir haben viel Qualität in dieser Mannschaft, die jüngsten Auftritte haben das nun gezeigt.»

Im Halbfinal (best of 5) wartet nun mit Dürnten Vikings ein bekannter Gegner. Letzte Saison schalteten die Zürcher Oberländer, die ihre Heimspiele in Bäretswil austragen, die Luzerner im Halbfinal 3:0 aus. Allerdings verlor der HCL zweimal erst nach Verlängerung (5:6 und 4:5). Trainiert werden die Zürcher Oberländer von Gunnar Hosner. Der 39-Jährige kennt den HCL bestens, trainierte er letzte Saison noch den Zweitligisten und Ligakonkurrenten Zug. «Ich erwarte eine enge Serie. Gut möglich, dass es fünf Spiele gibt. Wir freuen uns auf Luzern, denn es waren immer spannende Duelle», so Hosner am Sonntagmittag. Der HCL geniesst allerdings, im Vergleich zum letzten Aufeinandertreffen, nun Heimvorteil in dieser Serie, die heute Dienstag (19.30, Eiszentrum Luzern) startet. Ob der HCL den Vikings die Hörner stutzen kann? Guidon: «Jetzt ist alles möglich. Wir strotzen nur so voller Selbstvertrauen.»

2. Liga. Playoff-Viertelfinals, Serien-Endstand (best of 5): Bassersdorf – Seetal 3:0. Bellinzona – Kreuzlingen/Konstanz 2:3. Dürnten – Illnau/Effretikon 3:1. Luzern – Küsnacht 3:2. – Playoff-Halbfinal (best of 5). 1. Runde. Heute: HC Luzern – Dürnten (19.30, Eiszentrum. – 2. Runde. Donnerstag: Dürnten – Luzern (20.00, Eishalle, Bäretswil).

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