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Der HC Seetal sorgt weiter für Aufsehen

Die Zweitligisten HC Luzern und Aufsteiger Seetal stehen in den Playoff-Viertelfinals. Sursee steht vor dem Ligaerhalt.
Michael Wyss
Seetal-Stürmer Pascal Mathis: «Die Playoff-Qualifikation hat uns beflügelt und im Team einen grossen Schub gegeben.» Bild: Michael Wyss

Seetal-Stürmer Pascal Mathis: «Die Playoff-Qualifikation hat uns beflügelt und im Team einen grossen Schub gegeben.» Bild: Michael Wyss

Der Aufsteiger Seetal hat sich überraschend für die Playoff-Viertelfinals qualifiziert. Die Seetaler duschten den Favoriten aus St. Moritz in den Achtelfinals kalt. Der Luzerner Underdog, erfolgreich trainiert vom Duo Sven Trachsler und Armin Honauer, sorgte für Aufsehen. Sie fügten den Engadinern in der best-of-5-Serie eine 0:3-Schlappe bei. Pascal Mathis (25, Stürmer): «Die Playoff-Qualifikation hat uns beflügelt und im Team einen grossen Schub gegeben. Die Duelle gegen die St. Moritzer waren Highlights für uns. Wir hatten nichts zu verlieren, spielten ohne Druck. Das Gros spielte noch nie auf diesem Niveau und dann noch gegen einen dreifachen Schweizer Meister, was will man mehr?» Dass Seetal nun in den Viertelfinals steht, kam nicht ganz überraschend, wie Stürmer und Routinier Yves Nick (36) betonte: «Unsere beiden Trainer sagten in der Vorbereitung, dass sie sich mit uns nach oben orientieren wollen. Da staunte der eine oder andere Spieler nicht schlecht nach dieser Aussage. Doch das war die einzig richtige Botschaft auf dem Weg zum bisherigen Erfolg.» Die Seetaler duellieren sich ab Donnerstag mit Bassersdorf, die Zürcher haben Heimvorteil.

Luzern schafft nach Rückstand die Wende

In den Viertelfinals stehen auch die Luzerner. Das Team von Robert Küttel/Rolf Wyss eliminierte Weinfelden mit 3:1 in der best-of-5-Serie. «Die Reaktion nach der ersten Niederlage kam postwendend. Mit drei Siegen in Serie bewies das Team mentale Stärke, Charakter und Moral. Im Kollektiv haben wir die Thurgauer, die einen bissigen Gegner darstellten, verdient besiegt und ausgeschaltet», freute sich HCL-Sportchef Laurent Scheiwiler. Der HCL duelliert sich nun mit Heimvorteil gegen Küsnacht ZH (Donnerstag, 19.30, Eiszentrum Luzern).

Ausgeschieden in den Achtelfinals sind Aufsteiger Küssnacht SZ (0:3 gegen Küsnacht ZH) und Zug (0:3 Bassersdorf), die ihre Saisonziele mit dem Erreichen der Playoffs jedoch erfüllten. Für Abstiegsrundenteilnehmer Sursee sieht es gut aus im Kampf um den Verbleib in der 2. Liga. Die Surentaler besiegten im Spitzenkampf Schaffhausen 3:2 und bleiben verlustpunktlos an der Tabellenspitze. Seewen steht nach der dritten Niederlage vor dem Abstieg.

Eishockey, 2. Liga. Playoff-Achtelfinals (best-of-5). Endstände: Küssnacht SZ – Küsnacht ZH 0:3. Bassersdorf – Zug 3:0. Wallisellen – Kreuzlingen/Konstanz 0:3. St. Moritz – Seetal 0:3. Illnau/Effretikon – Dielsdorf/Niederhasli 3:1. Luzern – Weinfelden 3:1. Dürnten – Chiasso 3:1. Bellinzona – Engiadina 3:1. – Paarungen Viertelfinals (best-of 5/Spiele ab Donnerstag): Luzern – Küsnacht ZH. Bassersdorf – Seetal. Bellinzona – Kreuzlingen/Konstanz. Dürnten – Illnau/Effretikon.

Abstiegsrunde (Stand nach 3. Runden): 1. Sursee 9 (13:6). 2. Schaffhausen 6 (12:7). 3. St. Gallen 3 (10:14). 4. Seewen 0 (3:11). Mittwoch (4. Runde): St. Gallen – Sursee (20.00, Lerchenfeld). Seewen – Schaffhausen (20.15, KEB Zingel).

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