Eishockey
Der Kampf um die Playoffs beginnt

In der 2. Liga sind die Eishockeyclubs aus Sursee, Zug und Küssnacht auf Playoffkurs, Seetal dagegen muss bangen.

Michael Wyss
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Das Minimalziel der Zentralschweizer Teams ist die Playoff-Qualifikation. Die Trainer ziehen eine erste Zwischenbilanz.

Sursee

Mit 28 Punkten steht Sursee nach dem elften Spieltag unangefochten an erster Stelle. Das Team von Trainer Jozef Kovacik begeistert mit attraktivem Eishockey. Das Torverhältnis von 80:33 zeigt die Stärken der Surentaler deutlich auf. Sowohl in offensiver wie auch in defensiver Hinsicht erfreut der Leader. Das Ziel muss es nun sein, mindestens die Top 4 zu erreichen, so würde man im Playoff-Achtelfinal Heimvorteil geniessen. Kovacik: «Ich bin sehr zufrieden mit meinem Team, die Playoffs kann uns niemand mehr streitig machen. Das erste Etappenziel haben wir erreicht. Nun wollen wir die Qualifikation positiv beenden und uns eine gute Ausgangslage schaffen für die Playoffs.»

Zug

Der EV Zug, trainiert von Alex Wirz, steht mit 21 Punkten auf dem zweiten Rang. Wirz ist dennoch nicht restlos zufrieden. «Inkonstanz macht sich breit. Das Auf und Ab müssen wir abstellen», sagt er. «Wir begannen stark in die Saison, nun kam eine Baisse. Wir müssen uns wieder auf unsere Stärken fokussieren, dann kommt es gut.»

Küssnacht

Küssnacht-Trainer Michael Imhof.

Küssnacht-Trainer Michael Imhof.

Bild: Michael Wyss

Die Schwyzer stehen mit 18 Punkten auf Rang fünf. «Das Playoff-Heimrecht wollen wir uns sichern, der vierte Rang ist mein Ziel», so Küssnacht-Trainer Michael Imhof. «Mit den bisherigen Leistungen bin ich nicht ganz zufrieden. Wir haben eine junge Equipe, die noch viel lernen muss. Es ist ein Reifeprozess. Ich konnte aus dem eigenen Nachwuchs fünf Spieler ins Fanionteam integrieren. Unser Weg stimmt.»

Seetal

Für die Equipe von Trainer Miroslav Ptacek wird die Playoffteilnahme zu einer Zitterpartie. Nach dem zehnten Spieltag stehen die Seetaler unter dem Strich (9. Rang). Die Hypothek auf Schaffhausen, das ein Spiel mehr ausgetragen hat, beträgt aber nur drei Punkte. Ptacek: «Die Tabelle zeigt kein gutes Bild, die Resultate sind nicht befriedigend. Mit meinen Spielern bin ich aber dennoch zufrieden, was die Entwicklung angeht.»

Eishockey. 1. Liga: Burgdorf – Luzern 5:1. Wil – Herisau 4:5 n. P. Rheintal – Pikes Oberthurgau 1:5. Wetzikon – Prättigau-Herrschaft 8:0. Reinach – Frauenfeld 4:1. Bellinzona – Argovia 3:2. – Rangliste: 1. Luzern 12/25. 2. Pikes Oberthurgau 11/24. 3. Wetzikon 11/22. 4. Wil 11/21. 5. Herisau 11/20. 6. Frauenfeld 11/19. 7. Burgdorf 11/18. 8. Reinach 11/15. 9. Bellinzona 10/11. 10. Argovia Stars 11/9. 11. Prättigau-Herrschaft 11/7. 12. Rheintal 11/7.

Burgdorf – HC Luzern 5:1 (2:0, 1:0, 2:1)

Localnet-Arena. – 205 Zuschauer. – Tore: 9. 1:0. 19. 2:0. 25. 3:0. 47. 4:0. 54. 5:0. 58. Niklas Maurenbrecher (Bossi, Henrik Maurenbrecher) 5:1.

2. Liga. Gruppe Ost: Küssnacht – Zug 7:2. Sursee – Pregassona/Ceresio 11:5. – Rangliste. 1. Sursee 11/28. 2. Zug 11/21. 3. Küsnacht 11/21. 4. Wallisellen 9/18. 5. Küssnacht 10/18. 6. Bellinzona 10/15. 7. Pregassona/Ceresio 10/12. 8. Schaffhausen 11/10. 9. Seetal 10/7. 10. Chiasso 9/3.

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