Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Der Luzerner SC stürmt nach vorne

Der Zweitligist Luzerner SC feierte den zweiten Sieg in der Rückrunde und distanziert sich von der Abstiegszone. Emmen wartet weiterhin auf ein Erfolgserlebnis.
Michael Wyss
LSC-Stürmer Gjon Paluca. Bild: Michael Wyss

LSC-Stürmer Gjon Paluca. Bild: Michael Wyss

«Spielerisch haben wir viel Qualität. Wir können jeden Gegner schlagen, wenn wir uns auf unsere Stärken besinnen», glaubt LSC-Stürmer Gjon Paluca. Mit je zwei 2:0-Siegen zum Auftakt der Rückrunde gegen Sursee II und Emmen distanzierte sich das Team von Spielertrainer Pren Spaqi von der hinteren Tabellenregion. Der zwischenzeitliche 4. Rang und die 26 Punkte bringen etwas Ruhe. «Der Start mit sechs Punkten war wichtig. Nun können wir etwas durchatmen und stehen nicht permanent unter Siegesdruck», weiss Spaqi. Und der 35-Jährige doppelt nach: «Dass wir Fussball spielen können, wusste ich. Das Kollektiv harmoniert, der Teamgeist ist super. Auch die neuen Spieler, die im Winter zu uns gestossen sind, haben sich bestens integriert. Defensiv standen wir in den beiden ersten Partien sehr gut, in Sachen Effizienz müssen wir uns aber steigern.» Rangmässig will sich der LSC unter den Top 5 klassieren. «Und natürlich die Grossen der Liga ärgern», wünscht sich Paluca.

Apropos neue Spieler: In der Winterpause wechselte Paluca vom 2.-Liga-inter-Team Willisau zum LSC. Grund? «Die sportlichen Perspektiven fehlten. Ich habe keine Spielpraxis erhalten, der Konkurrenzkampf war gross. Deshalb habe ich mich entschieden zu wechseln. Durch Beziehungen entstand der Kontakt zum Stadtclub.» Und sein Entscheid war richtig. Paluca, der in Ettiswil aufgewachsen ist und beim FC Grosswangen-Ettiswil die Freude zum Fussball entdeckte, bewies seine Skorerqualitäten. Gegen Sursee II und Emmen gelang dem 21-jährigen Stürmer je ein Treffer. «Ich bin froh und stolz, dass ich gleich bei meinen ersten Einsätzen traf. Dieses Erfolgserlebnis war für das Selbstvertrauen wichtig.» Paluca, der in Sursee als Montageelektriker seinen Lebensunterhalt verdient, träumt zudem vom IFV-Cupsieg. «Wir stehen im Viertelfinal. Diesen Wettbewerb wollen wir gewinnen und in die erste Hauptrunde einziehen. Wer träumt schon nicht von einem Kaliber aus einer höheren Liga?» Am Mittwoch, 24. April (20.00, Risch), muss sich der LSC beim Drittligisten Ebikon beweisen. Wer weiss, vielleicht trägt Paluca gleich selber mit weiteren Treffern auf dem Weg zu seinen grossen Traum bei.

Emmen sieht sich trotz Niederlagen auf Kurs

Emmen startete mit zwei Niederlagen in die Rückrunde. Auf das 2:5 in Schattdorf folgte nun ein 0:2 gegen den Luzerner SC. Auswirkungen auf die Tabelle hatten die beiden Nuller aber nicht, denn die «Flieger» liegen mit 25 Punkten weiter unter den Top 5. Zufrieden mit der Entwicklung zeigte sich SCE-Sportchef Stephan König (54): «Wir sind auf Kurs. Ich sehe uns bis Ende Saison zwischen Rang 3 und 5. Zu-dem möchten wir den IFV-Cup gewinnen. Erfreulich ist auch, wie sich der Nachwuchs entwickelt. Das Fanionteam des SCE besteht ausschliesslich aus Eigengewächsen. Trainer Dragan Bijorac (30): «Der Nachwuchs macht seine Sache sehr gut. Wir versuchen schon früh mit dem Einbau ins Fanionteam die Ideologie und Philosophie des Vereins vorzuleben.» Im Viertelfinal des IFV-Cups (Dienstag 23. April, 20.00, Ruopigen) trifft Emmen auf den Ligakonkurrenten Littau.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.