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Für Ad Astra Sarnen lockt der Unihockey-Meistertitel in der NLB

Nach zweiwöchiger Pause spielt das Sarner NLB-Team am Wochenende die letzte Doppelrunde der Qualifikation. Ad Astra Sarnen kann dabei Historisches erreichen.
Markus Abegg will sich «auf keine Spielchen einlassen». Bild: Pius Amrein (Sarnen, 16.12.2018)

Markus Abegg will sich «auf keine Spielchen einlassen». Bild: Pius Amrein (Sarnen, 16.12.2018)

Der Meisterschaftsbetrieb hatte aufgrund von Spielen der Nationalmannschaft für zwei Wochen geruht. Am Wochenende werden nun die letzten zwei Spielrunden der Qualifikation durchgeführt und somit auch die Paarungen für die nachfolgenden Playoff-/Playoutspiele bekannt. Die Ausgangslage für Ad Astra präsentiert sich dabei mehr als gut. Dank der mittlerweile 13 Siege in Folge und fünf Punkte Vorsprung auf den ersten Verfolger Unihockey Basel-Regio, bietet sich den Obwaldnern die erstmalige Gelegenheit den NLB-Meistertitel zu sichern.

Trotz dieser Tatsache möchte der Sarner Stürmer Markus Abegg dieser historischen Chance nicht allzu viel Gewicht beimessen. «Klar wäre dieser Titel sowohl für den Verein als auch für mich persönlich etwas ganz Spezielles und Einmaliges. Trotzdem möchten wir uns am Wochenende vor allem nochmals auf unsere eigene Leistung konzentrieren und zwei Siege einfahren.»

Dass dies keine einfache Angelegenheit wird, zeigt gleich die erste Affiche vom Sonntag. Der Gegner, die Red-Devils March-Höfe Altendorf, befindet sich noch mitten im Playoff-Kampf und ist in den letzten zwei Spielen unbedingt auf Punkte angewiesen. Die Ausserschwyzer präsentierten sich dann auch, zumindest noch vor der Pause, in relativ guter Verfassung. Nach einem etwas harzigen Start konnte sich die Mannschaft vor allem in der zweiten Saisonhälfte merklich steigern und auch Punkte gegen höher klassierte Gegner einfahren.

Sarnen benötigt noch maximal zwei Punkte

So hat auch bereits das Hinspiel zwischen den beiden Mannschaften gezeigt, dass sich die Schwyzer durchaus auf Augenhöhe mit Topteams befinden können. So mussten sie sich in Sarnen, trotz zwischenzeitlicher 5:1-Führung für die Obwaldner, nur mit 5:7 geschlagen geben und kamen zweimal noch bis auf ein Tor an die Sarner heran. Markus Abegg erwartet denn am Samstag auch einen topmotivierten Gegner: «Die brisante Ausgangslage und zahlreiche Zuschauer werden sicherlich das Ihre zu einem harten Fight beitragen. Die Märchler haben nichts zu verlieren und werden daher sicherlich nochmals alles in die Waagschale werfen. Was hinzukommt, ist, dass wir in einer für uns ungewohnten Halle spielen.»

Am Sonntag kommt es in der Dreifachhalle Sarnen, im letzten Spiel der Qualifikation, dann zum Aufeinandertreffen mit dem UHC Grünenmatt. Die Ausgangslage dafür ist dann, je nach Ausgang des Spiels vom Samstag, etwas anders. «Unser grosses, kurzfristiges Ziel ist der NLB-Meistertitel», sagt Markus Abegg. Dafür benötigen die Obwaldner in den verbleibenden zwei Spielen noch maximal zwei Punkte. «Wir möchten uns aber auf keine Spielchen einlassen und die Punkte bereits am Samstag einfahren.» Falls dies am Samstag nicht klappen würde, wäre die Chance dafür am Sonntag sicherlich etwas grösser. Der UHC Grünenmatt blickt auf eine harzige Saison zurück und befindet sich aktuell auf dem letzten Platz der Tabelle. Die Obwaldner starten also in jedem Fall als klarer Favorit in dieses Spiel. Zeit, einen allfälligen, historischen NLB-Meistertitel zu geniessen bleibt den Obwaldnern aber kaum. Bereits in einer Woche starten die Playoffs und damit die bei vielen Hockeyanern umschriebene «schönste Zeit des Jahres». (vl)

Hinweis

Unihockey. Männer, NLB. Samstag: March-Höfe Altendorf – Ad Astra Sarnen (17.00, Weid, Pfäffikon SZ). – Sonntag: Ad Astra Sarnen – Grünenmatt (17.00, Vereinshalle, Sarnen).

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