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Der Sympathieträger des EV Zug bleibt sicher bis ins 2023

Lino Martschini verlängert mit dem EV Zug bis 2023. Der Stürmer will sich den Traum vom Meistertitel erfüllen.
Sven Aregger
Lino Martschini (vorne) hat in der letzten Saison nochmals einen Schritt nach vorne getan und wurde ligaweit Topskorer in den Playoffs. Bild: Marc Schumacher/Freshfocus (Zug, 4. März 2019)

Lino Martschini (vorne) hat in der letzten Saison nochmals einen Schritt nach vorne getan und wurde ligaweit Topskorer in den Playoffs. Bild: Marc Schumacher/Freshfocus (Zug, 4. März 2019)

Wie hoch Lino Martschinis Stellenwert im EV Zug ist, hat der Klub am Freitagmorgen gleich selber unterstrichen. In einem Video kündigte Sportchef Reto Kläy an, dass der EVZ mit einem Schlüsselspieler verlängert habe. Es war klar, dass es sich dabei nur um Martschini handeln konnte, der in Zug noch einen Vertrag bis zum Frühling 2020 besass. Später folgte die offizielle Bestätigung, wieder per Video: Martschini bleibt den Zentralschweizern bis 2023 erhalten. «Der EVZ ist meine Familie», sagt der Stürmer im Beitrag.

Damit hat der Klub bereits drei Wochen vor dem Saisonstart eine wichtige Personalie für die Zukunft geklärt. Martschini ist eine Identifikationsfigur in Zug. Der 26-jährige Luzerner spielt seit dem Juniorenalter für die Organisation, und abgesehen von einem Abstecher nach Kanada blieb er ihr stets treu. Der technisch hochveranlagte Flügel entwickelte sich zu einem der besten Offensivspieler in der Schweiz. Er ist ein Star in der National League und 50-facher Nationalspieler, aber in seinem Wesen blieb er stets bescheiden und zugänglich. Kurzum: ein Sympathieträger mit grossen Fähigkeiten auf dem Eis.

Der EV Zug war erste Wahl

«Seine Demut und sein Arbeitsethos sind Charakterzüge, die nicht alle Spieler mitbringen», sagt Kläy. «Für Lino ist Eishockey nicht nur ein Business. Man spürt seine Leidenschaft und seine Verbundenheit mit unserer Organisation.» Der EVZ war für Martschini in den Vertragsverhandlungen immer erste Wahl, obschon Offerten von anderen Klubs vorlagen. In der letzten Saison hat er unter Trainer Dan Tangnes noch einmal einen grossen Entwicklungsschritt gemacht und nach mageren Jahren auch in den Playoffs überzeugen können. Dass der EVZ in den Final vorstiess, war nicht zuletzt auch sein Verdienst. Er war der erfolgreichste Zuger Stürmer in der Qualifikation (22 Tore, 22 Assists) und ligaweit der beste Skorer in den Playoffs (7 Tore, 10 Assists).

Die formidablen Auftritte brachten ihn in eine günstige Verhandlungsposition. Den neuen Vertrag unterzeichnete Martschini, der schon jetzt einer der bestbezahlten Profis in Zug ist, zu finanziell besseren Konditionen. Kläy sagt dazu nur: «Der Marktwert ist nach der letzten Saison nochmals gestiegen. Aber ich denke nicht, dass wir die Höchstbietenden waren.»

Endgültig ein «Franchise Player»

Im EV Zug glaubt man, dass die Vertragsverlängerung eine gute Investition in die Zukunft ist. Martschini wird nun endgültig zum «Franchise Player», und es wird massgeblich auch von ihm abhängen, dass Zug seine hohen Ziele erreichen kann. Der Klub strebt nach dem zweiten Meistertitel in der Vereinsgeschichte, prominente Neuzugänge wie jene des Torhüters Leonardo Genoni und des Stürmers Grégory Hofmann sollen dabei helfen. «In den letzten drei Saisons sind wir zweimal in den Final vorgestossen. Es ist Zeit für den nächsten Schritt», sagt Martschini. «Die Organisation hat sich enorm weiterentwickelt, wir sind nun ein Titelanwärter.» Dann sagt der Flügel noch: «Es gibt nichts, was ein Meistertitel mit Zug toppen könnte.» Sollten noch Zweifel an Martschinis Verbundenheit mit dem EVZ bestanden haben, hat sie der Flügel mit diesem Satz ausgeräumt.

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