Die Buochser Volleyballer sind auf gutem Weg in Richtung NLB

Der VBC Buochs gewinnt das erste Playoff-Halbfinalspiel der 1. Liga gegen den VBC Andwil-Arnegg mit 3:1.

Ruedi Vollenwyder
Drucken
Teilen
Die Buochser haben den ersten Playoff-Sieg eingefahren.

Die Buochser haben den ersten Playoff-Sieg eingefahren.

Bild: Roger Grütter (Buochs, 16. November 2019)

Die 1.-Liga-Männer vom VBC Buochs haben sich im ersten Playoff-Halbfinalmatch gegen den VBC Andwil-Arnegg eine gute Ausgangslage für das Rückspiel geschaffen. Das Team um Spielertrainer Marcel Sharma setzte sich nach einem «verschlafenen» ersten Satz sicher mit 3:1 durch. «Ja, der erste Satz ging wirklich total daneben. Die Konzentration bei den Annahmen war nicht da, auch die Servicebälle waren schwach gespielt und auch unsere Blockarbeit funktionierte nur selten», fasst Passeur Tobias Kummer, der während zwei Sätzen für das Coaching zuständig war, den Fehlstart zusammen. Die Konsequenz: Die robusten Andwiler brachten diesen ersten Satz mit 25:21 ins Trockene.

Im zweiten Spielabschnitt spielten beide Teams auf Augenhöhe. Dieser Satz spannte die Nerven der toll mitgehenden Fans denn auch auf die Folter. Über ein 4:8, 12:12, 16:13, 23:22 und 24:23 behielt Buochs dank einem harten Smash von Marcel Sharma mit 25:23 die Oberhand. Im gleichen Masse wie dieser Satzausgleich die Buochser pushte, bauten die Ostschweizer auch wegen zu vielen technischen Fehlern ab. Die Sätze drei (25:19) und vier (25:18) waren eine klare Angelegenheit für die in Fahrt gekommenen Nidwaldner. Die Services wurden für die Gäste kniffliger, die Annahmen sauberer und auch die Blockarbeit funktionierte «wie in den besten Spielen in der Qualifikation». «Als wir dank der verbesserten Annahmen unsere Angriffe schneller spielten, hatte Andwil Mühe diese zu verteidigen», freute sich Spielertrainer Marcel Sharma über die Leistungssteigerung, welche viele schön herausgespielte Punkte und den 3:1-Sieg einbrachte. Innerhalb des kompakt spielenden Teams musste er noch ein Sonderlob an die Adresse seines Liberos loswerden: «Einfach sensationell, wie Luca Becker gespielt hat.»

Ex-Andwiler warnt vor einem «Hexenkessel»

Dank diesem Erfolg ist die Ausgangslage für das Rückspiel vom nächsten Sonntag (16 Uhr, Doppelturnhalle Ebnet, Andwil) keine schlechte. «Wir werden uns aber hüten, dieses Rückspiel auf die leichte Schulter zu nehmen», warnt Tobias Kummer, der vor seinem Transfer zu Buochs all die Jahre für Andwil-Arnegg spielte. Und deshalb ein paar taktische Inputs in dieses Halbfinalspiel einbringen konnte. «Der Rückhalt in der Bevölkerung für die Volleyballer in Andwil ist gewaltig. Wir müssen uns auf einen Auftritt in einem Hexenkessel gefasst machen.» Mit anderen Worten: Um in den Playoff-Final einziehen zu können, muss Buochs wieder sein bestes Volleyballspiel auspacken. So wie in den Sätzen drei und vier, als die Ostschweizer hilflos nach Lösungen suchten und keine fanden.

Buochs – Andwil-Arnegg 3:1
Isenringen. – 90 Zuschauer. – SR Faye/Röthlin. – Spieldauer: 77 Minuten. – Sätze: 21:25, 25:23, 25:19, 25:18. – Buochs: Bircher, Gwerder, Zwyssig, Sharma, Zihlmann, Von Holzen, Becker (Libero); Näpflin, Kummer. – Andwil-Arnegg: Gähwiler, Felix König, Ledergerber, Müggler, Warth, Schmid, Rusch (Libero); Wohlgemuth, Wolf.