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Bei Maurus Meyer ist die Freude am Hürdenlaufen ist zurück

Der Rothenburger Maurus Meyer möchte die Schweiz in diesem Jahr an den European Games in Minsk vertreten. Am Eröffnungsmeeting in Willisau startete der Hürdenspezialist trotz garstiger Bedingungen in die Saison.
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Kam in Willisau nicht an seine Bestzeit heran: Maurus Meyer. (Bild: Hans-Peter Roos (Willisau, 11. Mai 2019))

Kam in Willisau nicht an seine Bestzeit heran: Maurus Meyer. (Bild: Hans-Peter Roos (Willisau, 11. Mai 2019))

Um sich für die European Games in Minsk – einem Multisportevent, bei dem erstmals auch ein Schweizer Leichtathletikteam am Start ist – zu qualifizieren, reiste Maurus Meyer vom TSV Rothenburg am Samstag nach Willisau. «Für die Selektion muss ich bis am kommenden Mittwoch einen Hürdenlauf absolvieren. Deshalb habe ich mich trotz Regen und Wind für einen Start am Eröffnungsmeeting entschieden.» Die Bedingungen waren alles andere als einfach.

«Den Umständen entsprechend gelang mir ein gutes Rennen. Ich bin ohne grosse Erwartungen an den Start gegangen, weshalb die Zeit von 14,65 Sekunden in Ordnung geht», so der 24-Jährige. Seine Bestzeit stammt aus dem Jahr 2016 und steht bei 14,16 Sekunden. Ob die Leistung für die Teilnahme an den European Games reicht, wird im Verlauf der nächsten Woche entschieden. Mit der Universiade steht in diesem Sommer noch ein zweiter internationaler Grossanlass an, für den sich Maurus Meyer qualifizieren möchte. «Jedoch bleiben mir dazu nur zwei Wochen Zeit, ich müsste meine Bestzeit auf 13,95 Sekunden steigern. Dass ich diese Limite schaffe, ist eher unrealistisch», schätzt der Viertplatzierte der diesjährigen Hallen-SM seine Chancen ein.

EM-Limite im Hinterkopf

Maurus Meyer stand bereits an der U20-EM, der U20-WM und bei U23-EM im Schweizer Dress im Einsatz. 2013 erreichte er anlässlich der Junioren-Europameisterschaften in Rieti sogar den Final. Langfristig sei eine EM-Teilnahme bei den Aktiven zwar im Hinterkopf, doch für den Rothenburger, der bei Andrea Thali trainiert, steht der Spass im Vordergrund. «Im Juniorenbereich habe ich sehr viel trainiert und investiert – zu viel.» Es folgten zwei Jahre, in denen andere Dinge Priorität genossen.

«Nun habe ich wieder Freude am Hürdenlaufen und trainieren drei- bis viermal pro Woche. Verbissen bin ich aber nicht. Ich trainiere, solange ich Spass daran habe.» Im Sommer begann der gelernte Konstrukteur, an der ETH in Zürich Maschinenbau zu studieren. «Das Studium gefällt mir sehr gut. Ich pendle nun täglich zwischen Rothenburg und Zürich hin und her. Das Semester ist schon bald zu Ende, womit mir wieder mehr Zeit fürs Training und andere Dinge bleibt.»

Ruckstuhls stellt neue persönliche Bestzeit auf

Auch die 1000-Meter-Läufe waren in Willisau von Wind geprägt. Der Sempacher Jonas Schöpfer (2:28,72) und die Einheimische Seline Scherrer (2:53,86) setzten sich in spannenden Rennen durch. Im Vierkampf der Frauen bestehend aus den Disziplinen 100-Meter-Hürden, Hochsprung, Kugelstossen und 150-Meter-Lauf war Géraldine Ruckstuhl (STV Altbüron) eine Klasse für sich. Sie übersprang im Hochsprung 1,75 Meter und stellte über 150 Meter trotz eines schlechten Starts in 18,63 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit auf. In der Gesamtwertung siegte sie klar vor ihren stärksten Widersacherinnen Caroline Agnou (Biel) und Annik Kälin (Landquart). Die Einheimische Lena Bussmann übersprang im Hochsprung 1,70 Meter, womit ihr trotz Wind nur drei Zentimeter zur Limite für das EYOF fehlten.

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