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Die halbe 2. Liga regional befindet sich im Abstiegskampf

Aufsteiger FC Emmenbrücke ist Wintermeister und auf Aufstiegskurs. Wer begleitet die Gelbschwarzen ins Oberhaus und wer muss absteigen?
Michael Wyss

«Ich bin sehr zufrieden. Als Aufsteiger auf der Leaderposition in die Winterpause zu gehen, ist ein schönes Gefühl. Die Spieler haben einen sehr guten Job gemacht, ich bin stolz auf meine Equipe», freute sich Emmenbrücke Trainer Jean-Daniel Gross (52). Das Jahr 2018 war äusserst erfolgreich: Emmenbrücke hatte 30 Pflichtspiele und gewann 26 Partien. Mit sechs Punkten Reserve auf Cham II (3. Rang; 27 Punkte) startet der Aufstiegskandidat Nummer 1 (Vorrunde: 11 Siege und 2 Niederlagen) in die Rückrunde. Gross fordert: «Wir müssen noch effizienter werden, spielerisch uns noch mehr zutrauen und die Dynamik erhöhen. Setzen wir das um, steigen wir auf.»

Eine unglaubliche Serie der Ungeschlagenheit hatte Emmen hingelegt. Seit zehn Partien (achtmal in der Meisterschaft; zweimal im Cup) sind die «Flieger» ungeschlagen. Das hievte das Team von Trainer Dragan Bijorac (30) hinter Rotkreuz (29 Punkte) und Cham II (27) auf den 4. Rang (25). «Nach einem durchzogenen Saisonstart steigerten wir uns. Wir haben hart gearbeitet und wussten, dass wir eines Tages belohnt werden. Die Entwicklung der Spieler stimmt mich sehr positiv.» Ob Emmen sogar um die Promotion mitspielt? Die Hypothek auf Liganeuling Rotkreuz beträgt nur vier Zähler. Bijorac: «Die Entwicklung der jungen Spieler und die Integration der Nachwuchsspieler geniessen wichtigere Priorität als die Rangierung. Wir nehmen es, wie es kommt und haben keinen Druck.»

Das gesicherte Mittelfeld

Das Mittelfeld machen Obergeissenstein und Luzerner SC (je 20 Punkte), Schattdorf und Stans (je 19 Punkte) aus. LSC Trainer Pren Spaqi (35): «Im Grossen und Ganzen bin ich zufrieden. Leider hatte ich immer wieder verletzte Spieler zu beklagen und der Konkurrenzkampf fehlte. Ich hoffe, dass ich im Frühling wieder aus dem Vollen schöpfen kann. Erfreulich war, dass sich einige junge Akteure integrieren konnten.» Knapp hinter dem Quartett liegt Gunzwil (9. Rang; 17 Punkte). Trainer Sascha Imholz (29): «Trotz Personalnot feierten wir einen versöhnlichen Abschluss. Zuletzt holten wir in vier Partien zehn Punkte. Das muss ich meinen Spielern hoch anrechnen. Verbessern müssen wir uns in der Defensive, im Mittelfeld und der Offensive.» Ob die Michelsämter noch in den Abstiegsstrudel geraten? «Die jüngsten Auftritte haben mir gezeigt, zu was wir fähig sind. Der Abstieg ist kein Thema.»

Herbert Baumann wird Trainer der Littauer

Für Littau (10.; 14), Hochdorf (11.; 13) und Küssnacht (12.; 11) ist die Lage ungemütlich. Sie liegen knapp über dem Strich. Littau-Trainer Thomas Zwimpfer (51): «Wir sind sehr enttäuscht. Die Absenzen wichtiger Akteure haben keine bessere Platzierung zugelassen. Ich konnte nie zwei Spiele mit der gleichen Startformation spielen.» Zwimpfer, der viel Potenzial in dieser Mannschaft sieht, hat aus persönlichen Gründen den sofortigen Rücktritt erklärt. Mit dem ex-Profi und Ur-Littauer Herbert Baumann kehrt kein Unbekannter auf die Sportanlage Ruopigen zurück. Der 54-Jährige hat die Aufgabe im Frühling, die Klasse zu halten.

Unbefriedigend ist die Lage beim 2.-Liga-inter-Absteiger Hochdorf. Trainer Edi von Moos (39): «In der Vorbereitungsphase und zu Beginn der Saison zeigten wir schlechte Leistungen. Danach haben wir uns gesteigert, gegen Ende der Vorrunde ging uns leider die Luft aus und wir verloren zu viele Partien. Wir haben eine junge Equipe mit viel Qualität. Offensiv müssen wir uns steigern und noch mehr Durchschlagskraft zeigen, genau so muss das Passspiel besser werden. Ich sehe uns im gesicherten Mittelfeld.»

Unter dem Strich befinden sich Sins (8) und Neuling Sursee II (6). Ein schnelles Erfolgserlebnis zu Beginn der Rückrunde könnte bei diesen Kellerkindern neues Feuer im Kampf um die Klassenzugehörigkeit entfachen.

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