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Dieser neue Trainer beim FC Rotkreuz ist ein Erfolgsgarant

Der FC Rotkreuz (2. Liga inter) wird neu von René Erlachner trainiert. Der 59-jährige Inhaber der Uefa-Pro-Lizenz bringt viel Erfahrung mit.
Martin Mühlebach
René Erlachner soll die Rotkreuzer in der 2. Liga inter halten. Bild: Stefan Kaiser (Rotkreuz, 7. August 2019)

René Erlachner soll die Rotkreuzer in der 2. Liga inter halten. Bild: Stefan Kaiser (Rotkreuz, 7. August 2019)

René Erlachner ist seit nunmehr 30 Jahren als Trainer tätig. «Nebenamtlich», betont der selbstständige Unternehmer in der Automobilbranche. Umso erstaunlicher sind die Erfolge, die der ehemalige National­- liga-A-Mittelstürmer der Berner Young Boys und des FC Nordstern Basel als Übungsleiter bislang zu verzeichnen vermochte. Fast überall, wo Erlachner als Trainer tätig war, schaffte er den Aufstieg in die nächsthöhere Spielklasse. So auch mit dem FC Wangen bei Olten, den er während seiner zehnjährigen Amtszeit zwischenzeitlich in die damalige Nationalliga B führte. In Wangen bei Olten lernte er den in Rotkreuz wohnhaften Unternehmer René von Euw kennen, den damaligen Präsidenten der Donatorenvereinigung. Die beiden Männer verband seither eine Freundschaft, die im Wunsch gipfelte, im Fussball einmal operativ zusammenzuarbeiten. Das ist nun der Fall: René Erlachner als Trainer und René von Euw als Teammanager sind ab sofort die beiden operativ starken Männer des FC Rotkreuz.

René von Euw, dank dem der FC Rotkreuz namhafte Spieler zu verpflichten vermochte, die den direkten Durchmarsch von der 3. Liga in die 2. Liga inter schafften, betont: «Mit dem nochmaligen Zuzug von Verstärkungen und der Verpflichtung von René Erlachner erhoffe ich mir, die bevorstehende Saison im vorderen Drittel der Tabelle abschliessen zu können.»

Unter dem neuen Trainer «weht ein rauerer Wind»

René Erlachner sagt: «Bei meinem Amtsantritt habe ich ein charakterstarkes, intaktes Team mit mehrheitlich technisch versierten Spielern angetroffen, die sich schon in höheren Ligen zu etablieren vermochten. Ich zolle jedem Gegner Respekt, aber Angst habe ich nicht – denn auch wir sind stark.» Er wolle, so Erlachner, Spass haben und seinen Job so gut wie möglich machen. Auf die Frage, wie er zu spielen gedenke, sagt der gewiefte Trainer diplomatisch: «Ich arbeite mit den Spielern, die mir zur Verfügung stehen. Wenn wir ­wenige Gegentore einstecken, kommt der Rest von allein.»

René von Euw, der die Vorbereitungsspiele seines Teams genau beobachtet hat, vermerkt: «Ich habe eine Mannschaft am Werk gesehen, die einen attraktiven Fussball spielt – hoffentlich ohne in Schönheit zu sterben.» Das wird kaum der Fall sein, zumal Verteidiger Kilian Gurtner betont: «Wir haben uns seriös auf die kommenden Aufgaben vorbereitet, unter dem neuen Trainer weht ein rauerer Wind, aber es macht Spass.»

Spass scheint auch der neu verpflichtete Stefan Marinkovic zu haben, der als 18-Jähriger vom FC Luzern zu Ajax Amsterdam transferiert worden war, wo er sich schwer verletzte. René von Euw erzählt: «Nach seiner Rückkehr aus den Niederlanden spielte Marinkovic beim SC Kriens, wo er erneut einen Kreuzbandriss erlitt. Davon genesen, spielte er in der vergangenen Rückrunde für Kickers Luzern und nun, da er wieder voll im Saft ist, wird er – so glaube ich – als Neuverpflichtung des FC Rotkreuz für die nötige Musik auf dem Platz sorgen.»

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