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Diesmal gibt es für den FC Sarnen kein Happy End

Beim 2.-Liga-inter-Derby zwischen dem FC Sarnen und FC Sursee behalten die Gäste das bessere Ende für sich – 0:1.
Ruedi Vollenwyder
Der Sarner Lukas Koch, hier im Duell mit Altdorfs Calderon Mavembo (am Ball), verstärkt nach seiner Amerika-Reise die Sarner in der Abwehr. Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 14. Mai 2017)

Der Sarner Lukas Koch, hier im Duell mit Altdorfs Calderon Mavembo (am Ball), verstärkt nach seiner Amerika-Reise die Sarner in der Abwehr. Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 14. Mai 2017)

Gegen den FC Eschenbach und FC Kickers (je 3:2-Siege) konnte der FC Sarnen in der Schlussphase der Spiele jeweils einen Rückstand zu seinen Gunsten umbiegen. Gegen den FC Sursee war das Team um Trainer Ricardo Pereira wohl nahe daran.

Doch diesmal ging die Rechnung nicht auf. Absteiger FC Sursee konnte das 1:0 über die Distanz retten. Ein in der Entstehung und Vollendung sehr schön herausgespieltes Tor (59.). Der lauffreudige Philippe Steinmann setzte sich an der Grundlinie mit einem Rush energisch durch, den Rückpass versorgte Albin Balaj aus fünf Metern direkt im Tor des machtlosen Sarnen-Goalies Norbert Sigrist.

Angekratztes Ego bei den Surseern

Ein nicht unverdienter Lohn für Sursee. Denn das Team um Trainer Pascal Bader machte klar mehr fürs Spiel als der FC Sarnen, dem die aggressive, aufsässige Spielweise der Surseer nicht lag. «Nach unserem schlechten Start mit dem 1:1 in Hergiswil und der 0:4-Heimklatsche gegen Willisau war unser Ego recht angekratzt. Um dieses wieder ins Lot zu bringen, mussten wir etwas an unserem Spielsystem umstellen», begründet Pascal Bader den Wechsel vom sonst spielerischen zum kampfbetonten Auftritt. «Mein Team hat diese Vorgabe gut umgesetzt und verdient gewonnen.»

Klar, dass man im Lager der Sarner nach dem glänzenden Rückrundenstart mit sechs Punkten auch gegen Sursee mit weiteren Punkten liebäugelte. In der ersten Halbzeit mit nur je einer klaren Torchance, fand aber Sarnen nie ins Spiel, musste meist dem Ball und dem läuferisch starken Gegner hinterher laufen. «Ja, es ist schon frustrierend, wenn man den Ball praktisch nie am Fuss hat», konstatierte Innenverteidiger Lukas Koch. «Es war von unserer Seite her ein wirres Spiel», analysierte er weiter.

In der Schlussphase fehlt diesmal das Glück

Das Spielgeschehen änderte sich erst nach dem Surseer Führungstreffer. «Es scheint, dass wir diesen Negativkitzel brauchen, um den Gegner unter Druck setzen zu können», sagte der 22-jährige Verteidiger mit einer Schreiner-Ausbildung. In der Schlussviertelstunde machte dann der FC Sarnen auch mächtig Dampf. Sursee sah sich nurmehr mit Defensivarbeit konfrontiert. Der Sarner Sturmlauf war wohl intensiv, aber auch ohne jegliches Konzept angelegt. Immer und immer wieder blieben die lang geschlagenen Bälle in der Sursee-Abwehr hängen. Und bis auf zwei Chancen (68. Dominic Ineichen) und ein Weitschuss von Tiago Lopes (70.) konnte Sarnen nichts Erfolgsversprechendes mehr kreieren. «In der Schlussphase fehlte uns diesmal halt das Glück, das wir in den beiden ersten Spielen auf unserer Seite hatten», monierte Lukas Koch, der in der Vorrunde dem FC Sarnen wegen einem dreimonatigen Amerika-Trip fehlte.

Lukas Koch stabilisiert die Sarner Abwehr

«Amerika war für mich ein Supererlebnis.» Doch der Fussball habe ihm während dieser Reise schon etwas gefehlt. Wieder zurück ist der seit drei Saisons für Sarnen spielende ehemalige FCL-U17-Spieler ein sicherer Wert in der nun wieder stabileren FCS-Abwehr geworden. Eine stabile Abwehr braucht der FC Sarnen auch im nächsten Spiel gegen Perlen-Buchrain (Samstag, 18 Uhr, Seefeld). Zur Erinnerung: Im Vorrundenspiel ging Sarnen mit 2:8 unter.

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