Doppelte Hauptprobe für die Unihockeyaner von Ad Astra vor den Playouts

Nach zwei Wochen ohne Ernstkampf steht den NLA-Unihockeyanern von Ad Astra Sarnen eine Doppelrunde bevor.

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Roger Hänni, Assistenztrainer Ad Astra Sarnen.

Roger Hänni, Assistenztrainer Ad Astra Sarnen.

PD

Mit einem guten Gefühl konnten die Sarner vor zwei Wochen die Nationalmannschaftspause antreten. Dank des ersten Heimsiegs (5:4) gegen Thun konnten die Obwaldner die rote Laterne dem Gegner mit auf den Heimweg über den Brünig geben. Das Zentralschweizer Derby gegen Zug United drei Tage später führte nicht zu weiteren Punkten für Ad Astra. «Dennoch stimmt mich unsere Leistung in dieser Partie gegen einen spielstarken Gegner zuversichtlich. Unser Angriffsspiel funktionierte so gut wie noch nie in dieser Saison. Diese Erkenntnis haben wir in die spielfreie Zeit mitgenommen», zieht Assistenz-Trainer Roger Hänni Bilanz.

In der Phase ohne Ernstkämpfe arbeiteten die Sarner ganz gezielt an diesem Aspekt, so der 34-Jährige: «Der Fokus in den Trainings lag in den letzten Wochen klar auf dem Spiel mit Ball und dem Zusammenspiel in den Linien. Die Fortschritte in den Trainings sind deutlich erkennbar, jetzt müssen wir dies auch im Ernstkampf auf dem Feld zeigen können.»

Gute Erinnerungen an das Hinspiel in Langnau

Gelegenheit dazu bietet sich den Obwaldnern am Wochenende gleich doppelt: Am Samstag empfängt Ad Astra die Tigers Langnau (20.00, Dreifachhalle), am Sonntag folgt der Gang nach Chur (17.00, Berufsschule). An das Hinspiel gegen Langnau haben die Sarner gute Erinnerungen. Ende Oktober gelang es Ad Astra, im Emmental einen 0:3-Rückstand nach Spielmitte in einen 4:3-Erfolg nach Verlängerung umzuwandeln. «Diesen Sieg haben wir uns hart erarbeitet und mit dem notwendigen Wettkampfglück auch nicht gestohlen. Für uns war das ein Befreiungsschlag, für die Tigers sicher ein herber Dämpfer», meint Hänni. Die Emmentaler werden in dieser Saison wohl zum zweiten Mal in Folge die Playoffs verpassen, nur ein Wunder kann sie noch vor dem Gang in die Playouts retten.

Zwei Gegner, die in Schlagdistanz liegen

Den Fall unter den Strich möchte auch Chur, Sarnens Gegner vom Sonntag, mit allen Mitteln verhindern. Die Bündner liegen aktuell auf dem 8. Rang, mit einem dünnen Polster Vorsprung von einem Punkt auf die vier Playout-Plätze. «Mit Langnau und Chur treffen wir auf zwei Teams, die absolut in Reichweite von uns liegen», weiss Roger Hänni, «beide Mannschaften werden mit allen Mitteln bestrebt sein, uns zu besiegen und die drei Punkte einzufahren. Für uns sind diese beiden Spiele innert zwei Tagen darum die ideale Vorbereitung auf die bald beginnenden Playouts. Dass wir in den letzten drei Runden zudem das Zünglein an der Waage im Strichkampf sein können, gibt nochmals einen Extra-Motivationsschub.»

Die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass Ad Astra in den Playouts auf einen der beiden Gegner dieses Wochenendes trifft. Die Frage nach dem Wunschgegner in den Playouts lässt Hänni jedoch unbeantwortet: «Wir nehmen den Gegner, der kommt und glauben an uns. Zunächst gilt es jedoch noch in den verbleibenden drei Qualifikationsspielen den 11. Tabellenrang zu verteidigen.» (jh)

Unihockey, NLA-Männer

Samstag. 20.00: Ad Astra Sarnen – Tigers Langnau (Dreifachhalle). – Sonntag. 16.00: Zug United – Thun (Sporthalle Herti). – 17.00: Chur – Ad Astra Sarnen (Berufsschule). - Das Spiel am Samstag wird kostenlos im Livestream auf luzernerzeitung.ch übertragen. Das Spiel am Sonntag ist im Livestream auf swissunihockey.tv zu sehen.