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Der EHC Sursee bietet Raphael Emmenegger neue Perspektiven

Raphael Emmenegger hat als Junior und Erwachsener für zahlreiche Zentralschweizer Eishockey-Klubs gespielt.
Michael Wyss
Raphael Emmenegger, Stürmer des EHC Sursee. Bild: Michael Wyss

Raphael Emmenegger, Stürmer des EHC Sursee. Bild: Michael Wyss

«Ich wollte nochmals etwas Neues sehen. Nach drei Jahren beim EV Zug in der 2. Liga war es nun Zeit, einen Wechsel zu machen», so Raphael Emmenegger. Der Center wechselte auf die neue Meisterschaft hin vom Zuger- an den Sempachersee, innerhalb der Zweiten Liga von Zug nach Sursee. «Hier habe ich neue Perspektiven gefunden. Es war auch eine Herzenssache. Ich schnupperte bereits als Bambino in Sursee Eishockeyluft. Hier begann ich mit dem Eishockey spielen», so der gebürtige Neuenkircher.

Später wechselte Emmenegger, der seinen Lebensunterhalt als Flugzeugelektriker verdient, zum HC Seetal (Nachwuchs). Was folgte, waren Engagements bei Seewen (1./2. Liga), Luzern (2. Liga) und Zug (2. Liga). Zum Eishockey fand der in Ebikon wohnhafte 23-Jährige durch seine älteren Geschwister Fabian (26) und Patrick (30), die in jungen Jahren auch Eishockey in Sursee spielten. «Auch meine Eltern waren Eishockey begeistert. Sie engagierten sich früher auch im Nachwuchsbereich in Sursee.»

«Die Zeit für einen Wechsel war reif»

Auf die Frage nach dem Grund des Wechsels nach Sursee, sagte Emmenegger: «In Sursee erhoffe ich mir unter Trainer Jozef Kovacik einen Schritt vorwärtszukommen in meiner persönlichen Entwicklung. In Zug, wo es mir all die Jahre sehr gut gefallen hat, bin ich stehen geblieben und konnte mich nicht wie gewünscht entfalten. Eine Luftveränderung war wichtig.» Ist Emmenegger mit der 2. Liga zufrieden oder reizt ihn eine Rückkehr in die 1. Liga? «Momentan passt es für mich. Meine berufliche Situation würde auch ein grösseres Engagement nicht zulassen. Doch was in Zukunft ist, weiss ich nicht. Die 1. Liga ist natürlich attraktiv, daraus mache ich auch kein Geheimnis.»

Einem Sieg stehen zwei Niederlagen gegenüber

Derzeit verfolgt Emmenegger das Ziel mit dem Erreichen der Playoffs (Top acht). «Wir wollen unter die besten acht Mannschaften. Der Start hat gezeigt, dass es kein einfaches Unterfangen wird. Doch wir können das packen.» Mit einem Sieg und zwei Niederlagen stehen die Surentaler derzeit auf dem 6. Rang. Am Samstag (20.00 Eishalle) kommt Bellinzona. «Nach der jüngsten 2:4-Niederlage in Küssnacht wollen wir gegen die Südschweizer wieder auf die Siegesstrasse zurückkehren.»

2. Liga, Gruppe Ost: Seetal – Küssnacht 6:7. Seetal – Bassersdorf 0:9. Küssnacht – Sursee 4:2. Küsnacht – Chiasso 12:1. Rapperswil – Schaffhausen 2:7. Zug – Bellinzona 6:1.
Rangliste: 1. Bassersdorf 3/9 (18:4). Zug 3/9 (17:6). 3. Bellinzona 3/6. 4. Schaffhausen 3/6. 5. Küssnacht 4/6. 6. Sursee 3/3 (9:11). 7. Küsnacht 3/3 (18:14). 8. Rapperswil-Jona 3/3 (7:17). 9. Seetal 4/3. 10. Chiasso 3/0.

Seetal – Bassersdorf 0:9 (0:3, 0:3, 0:3)
Iceline. – 100 Zuschauer. – SR San Pietro, Murer. – Tore: 6. 0:1. 7. 0:2. 9. 0:3. 21. 0:4. 28. 0:5. 31. 0:6. 55. 0:7. 59. 0:8. 60. 0:9.

Küssnacht SZ – Sursee 4:2 (0:1, 2:0, 2:1)
Rigihalle. – 90 Zuschauer. – SR Bianchi, Rivera. – Tore: 2. Emmenegger (Felder) 0:1. 26. Leupi (Gogolka) 1:1. 29. Gogolka (Döbeli) 2:1. 47. Schmerda (Schnyder) 2:2. 54. Schädler (Penzenstadler) 3:2. 60. Lorez 4:2.

Zug – Bellinzona 6:1 (2:1, 1:0, 3:0)
Academy Arena. – 40 Zuschauer. – Tore: 3. Schneider 1:0. 9. Arnold (Steiger, Blaser) 2:0. 18. 2:1. 26. Steiger (Kücük) 3:1. 55. Fill (Kücük, Gilgien) 4:1. 56. Kunz 5:1. 58. Steiger (Rickli, Blaser) 6:1.

Die nächste Runde. Samstag. 17.45: Schaffhausen – Seetal (IWC). – 18.00: Chiasso – Küssnacht (KEB). – 20.00: Sursee – Bellinzona (Eishalle). – 20.30: Zug – Rapperswil-Jona (Academy).

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