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Volley Luzern kriegt «einen Schuss vor den Bug»

Volley Luzern verliert das NLA-Duell bei Schönenwerd 1:3.
Roland Bucher
Volley Luzern mit Dominik Fort (am Ball). Bild: Manuela Jans-Koch |

Volley Luzern mit Dominik Fort (am Ball). Bild: Manuela Jans-Koch |

Es ist in dieser Saison-Startphase ein Auf und Ab beim Luzerner NLA-Team. Glamour-Auftritte wie bei den Siegen gegen Näfels oder Chênois lösen sich ab mit zu biederem Handwerk – das am Sonntag bei Schönenwerd keinen goldenen Boden hatte: 1:3-Niederlage. Und die Erkenntnis, so Teamgeneral Josef Wicki, dass «wir mit einem Gegner, der, zum Beispiel beim Aufschlag, viel Druck erzeugt, Mühe bekommen.»

Es war der zweite Ausrutscher in dieser Meisterschaft für eine Mannschaft, die sich nichts anderes als einen Rang unter den ersten Vier an die Fahne geschrieben hat: «Ärgerlich», erklärt Wicki, «denn wir waren ganz nahe dran, die Partie zu wenden. Aber die letzte Entschlossenheit hat gefehlt. Daran müssen wir noch feilen.»

Europacup-Auftritt als Hemmschuh?

Es sei ein Schuss vor den Bug gewesen, meint der Chef, der von Liam Sketcher, dem Headcoach, erfuhr, dass «die Spieler nicht frei im Kopf», gewesen seien. Hat sich da etwa bereits der erstmalige Europacup-Auftritt gegen das luxemburgische Team von Diekirch (Mittwoch, 13. November, 19.30 Uhr, Bahnhofhalle Luzern) zu heftig in den Hinterköpfen eingenistet und die Konzentration auf aktuellere Herausforderungen irritiert? «Nein», betont Josef Wicki, «das glaube ich nicht. Jeder weiss, dass der Europacup ein schönes Abenteuer ist, aber Priorität hat absolut die Meisterschaft. Dort wollen und müssen wir dran bleiben.«

Nächsten Sonntag stellt in dieser Beziehung Volley Luzern die Weichen. Beim Tabellenvierten Jona will Sketchers Team wieder auf die Siegstrasse zurück. Könnte sonst Wickis saisonale Zwischenbilanz, die er nach vier Partien als «durchaus ordentlich gut» tituliert, ins Wanken kommen? «Wie wollen diesen Sieg. Aber es ist unschwer zu erkennen, dass die NLA näher zusammengerückt ist. Und das ist sehr gut für die Volleyballszene. Wir arbeiten hart und werden unsere Ziele schaffen. Ich bin überzeugt davon, dass wir auf guter Fährte sind.»

Männer, NLA. 5. Runde: Lausanne – Traktor Basel 3:0 (25:17, 25:17, 25:19). Jona – Näfels 1:3 (13:25, 18:25, 29:27, 16:25). Chênois – Lutry-Lavaux 3:0 (25:22, 25:17, 29:27). Schönenwerd – Volley Luzern 3:0 (25:23, 23:25, 25:13, 25:18).
Rangliste: 1. Amriswil 4/12 (12:0). 2. Schönenwerd 5/12 (12:5). 3. Chênois 4/9 (9:4). 4. Jona 5/8 (11:10). 5. Näfels 4/6 (8:8). 6. Volley Luzern 4/6 (6:7). 7. Lausanne UC 5/6 (9:9). 8. Traktor Basel 5/1 (2:15). 9. Lutry-Lavaux 4/0 (1:12).

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