Ein Tscheche stösst zu den Unihockeyanern von Ad Astra Sarnen

Auch letzten beiden Ausländerpositionen sind nun bei Ad Astra Sarnen besetzt. Damit ist klar, mit welchen Spielern die Obwaldner ihre zweite NLA-Saison bestreiten werden.

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Kaapo Savinainen bleibt ein weiteres Jahr in Sarnen.

Kaapo Savinainen bleibt ein weiteres Jahr in Sarnen.

Bild: Simon Abächerli

Ein Gentlemen’s Agreement unter den Clubs in den beiden Nationalligen regelt, wie viele Ausländer in einem Spiel eingesetzt werden dürfen. Waren in der vergangenen Spielzeit noch vier ausländische Verstärkungsspieler erlaubt, sind in der nächsten Saison nur noch deren drei erlaubt. Ad Astra Sarnen hat nun für die nächste Saison Jan Danis verpflichtet. Der 31-jährige Tscheche wechselt von Ostrava aus der höchsten tschechischen Liga zum NLA-Klub.

Er ist hierzulande kein Unbekannter, spielte er doch bereits je zwei Jahre in der NLA und der NLB bei Grünenmatt und Langenthal-Aarwangen. «Jan ist in der Offensive vielseitig einsetzbar und ein absoluter Teamplayer. Zudem ist er Rechtsausleger, was in unserer Offensive zuletzt ein Manko war.» Danis ersetzt den Finnen Lauri Liikanen. Der schussstarke Flügelstürmer kämpfte mit Verletzungsproblemen und absolvierte darum nur eine Handvoll Spiele im abgelaufenen Jahr. «Dieser Entscheid fiel uns nicht leicht. Lauri hat drei Jahre für uns gespielt und besonders in der Aufstiegssaison mit vielen Toren massgeblich zum Erfolg beigetragen. Seine Verletzungsanfälligkeit spricht jedoch gegen ihn. Wir sind darauf angewiesen, dass unsere ausländischen Verstärkungsspieler uns auch wirklich auf dem Feld unterstützen können. Darum haben wir uns für eine andere Lösung entschieden», begründet Sarnens Sportchef Gianluca Amstutz diesen Entscheid.

Markström und Savinainen verlängern um ein Jahr

Schon länger klar war, dass der schwedische Topskorer Robin Markström ein weiteres Jahr in Sarnen anhängt und dass der finnische Verteidiger Jaska Kunelius seine Karriere beendet und in die Heimat zurückkehrt. Ebenfalls verlängert wurde der Vertrag mit Kaapo Savinainen. Der finnische Center kam im ersten Jahr in Sarnen noch nicht so richtig in Gang. «Zwei Verletzungen führten dazu, dass er einen beträchtlichen Anteil der Spiele verpasste und darum nie so richtig in Fahrt kam. Wir sind überzeugt, dass er noch viel Luft nach oben hat», so Amstutz über Savinainens Verbleib.

Bei den Spielern mit Schweizer Pass im Kader gibt es keine weiteren Veränderungen. Abgänge sind somit neben Kunelius und Liikanen keine zu verzeichnen, Zuzüge mit Julian Lingg und Jens-Jörn Sommerhalder deren zwei. «Ein paar Veränderungen im Förderkader runden unsere Kaderplanung ab. Wir geben dem einen oder anderen talentierten Junior eine Chance, im Fanionteam Fuss zu fassen», ergänzt Amstutz. (jh)