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Das Derby zwischen der SG Obwalden und Buochs reisst wenig mit

Das Unterwaldner 1.-Liga-Derby zwischen Obwalden und Buochs hält nicht, was dieses versprach. Buochs gewann das spielerisch schwache Spiel mit 3:1 und qualifizierte sich für die Playoff-Spiele.
Ruedi Vollenwyder
René Egger versucht die Buochser Timo von Holzen und Andreas Bircher (rechts) zu überwinden. Bild: Manuela Jans-Koch (Sarnen, 9. Februar 2019)

René Egger versucht die Buochser Timo von Holzen und Andreas Bircher (rechts) zu überwinden. Bild: Manuela Jans-Koch (Sarnen, 9. Februar 2019)

Vieles war für dieses wie immer emotionale Unterwaldner Derby zwischen der SG Obwalden und dem VBC Buochs angerichtet. Über hundert Fans wollten dieses Derby sehen. Die Stimmung war top. Die eigens für dieses Spiel eingerichtete «Lodges» sorgten für rote Derby-Farbtupfer. Und von der Festwirtschaft her duftete es verführerisch nach Lasagne. Fakten, die eigentlich für ein Derbyfest garantieren sollten. Doch die beiden Teams vermochten dem gelungenen Derby-Umfeld auf dem Spielfeld nicht gerecht zu werden. «Die vielen Zuschauer hätten ein besseres Spiel verdient», war nur eine Stimme, die sich über die magere Volleyballkost ärgerte. 1:3 verlor die schon als Absteiger in die 2. Liga feststehende SG Obwalden dieses beidseits von einer Fehler-Orgie gespickte Heimspiel.

In Satz eins führte das Team um Coach Oliver Widmer mit 15:11, ehe sich die SG mit vielen Eigenfehlern selber schlug. Der zweite Abschnitt (25:14) war eine klare Angelegenheit für die Buochser. «Wie schon die ganze Saison hindurch, konnten wir das spielerische Niveau auch in diesem Derby nicht einen kompletten Satz lang hochhalten», bemängelte der gut spielende Livio Ettlin das Spiel seiner Truppe. Für den jungen SG-Spieler zählen die beiden Derbys gegen Buochs gleichwohl zu den Highlights dieser Saison. «Denn die Stimmung war jeweils genial.» Erst im dritten Satz wehrte sich der Absteiger erfolgreich. Dank drei knallharten Smashes von Rückkehrer Dominik Ulrich zum Schluss gelang der 25:20-Satzsieg. Im vierten Spielabschnitt (25:20) hatte Buochs das Spielgeschehen wieder unter Kontrolle. Speziell: Thomas Heiz, mit einem 54-stündigen Rückflug aus Australien in den Knochen, zeigte keine Müdigkeit: Mit dem erfolgreichen Smash zur 6:3-Führung gelang ihm nach dem Ausland-Aufenthalt der erste Punkt in der laufenden Meisterschaft. Und es sollte nicht der letzte sein.

Dank diesen drei gewonnenen Derbypunkten hatte immerhin Gegner Buochs Grund zum Feiern. Über den Sieg, aber auch über die Teilnahme an den Playoff-Spielen zur NLB. Eine Runde vor Schluss der Qualifikation können die Nidwaldner nicht mehr vom 2. Tabellenrang verdrängt werden.

«Ich freue mich riesig auf diese Playoff-Spiele gegen St. Gallen. Wir haben ja überhaupt nichts zu verlieren», strahlte der 23-jährige Mathias Näpflin, dem Buochs-Trainer Peter Schmidiger im Derby viel Einsatzzeit gab. Schmidiger konnte diesem Derby auch nicht viel Gutes abgewinnen: «Wir spielten wirklich nicht gut. Da werden die Partien gegen St. Gallen zu einer echten Herausforderung.» Zumal in den Reihen der Ostschweizer gleich vier ehemalige NLA-Spieler mittun.

SG Obwalden - Buochs 1:3

Vereinshalle Sarnen. – 110 Zuschauer. – SR Wyss/Hartmann. – Spieldauer: 82 Minuten. – Sätze: 21:25, 14:25, 25:20, 20:25. – SG Obwalden: Durrer, Egger, Amstad, Wechsler, Amschwand, Ettlin, Maters (Libero); Goodwin, Ulrich, Jäger, Ziegler. – Buochs: Bircher, Zihlmann, Kummer, Näpflin, Gwerder, Von Holzen; Heiz, Zwyssig, Wälchli.

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