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Emmen wächst weiter

Aufsteiger Emmen verliert zu Hause gegen Stäfa mit 28:34, startet insgesamt aber ansprechend in die neue NLB-Saison. Den neuen Kroaten Luka Kovacevic bezeichnet man gar als Glücksgriff.
Stephan Santschi
Basil Gnos (Mitte) sammelt in Emmen Spielpraxis und soll mit seinen Toren zum Ligaerhalt beitragen. (Bild: Philipp Schmidli (Emmen, 22. September 2018)

Basil Gnos (Mitte) sammelt in Emmen Spielpraxis und soll mit seinen Toren zum Ligaerhalt beitragen. (Bild: Philipp Schmidli (Emmen, 22. September 2018)

Es waren Momente zum Augenreiben. Die Emmer, vor kurzem in die NLB aufgestiegen, begrüssten in der heimischen Rossmoos-Halle das Spitzenteam aus Stäfa zum sportlichen Tête-à-Tête. Als krasse Aussenseiter, die sie eigentlich waren, traten sie dabei keineswegs auf. 6:1 führten sie nach 8 Minuten, 7:2 nach 10 – der Favorit wurde gehörig durchgeschüttelt. Alles angerichtet für eine Überraschung also?

Mitnichten. Die Gäste vom oberen Zürichsee-Ufer fanden zurück ins Spiel, liessen die Muskeln und die Erfahrung spielen, glichen das Spiel in der 38. Minute aus (19:19) und siegten schliesslich doch noch deutlich mit 34:28. «Es war klar, dass die Reaktion nicht ausbleiben würde. Vielleicht trat der Gegner zu Beginn etwas nonchalant auf. Stäfa hat Qualität, wir müssen nicht das Gefühl haben, gegen eine solche Mannschaft eine Show abziehen zu können», analysierte Emmens Trainer Heinz Fuhrimann das Geschehene gewohnt sachlich und unaufgeregt.

Emmen ist bereits in der NLB angekommen

Mit dem Auftritt seiner Truppe war er trotz der Niederlage zufrieden. «Wir machen Fortschritte, passen uns mehr und mehr den Umständen an.» Vier Spiele haben die Emmer mittlerweile absolviert, drei haben sie verloren, im Heimspiel gegen Biel vor zwei Wochen aber resultierte immerhin bereits der erste Sieg. «Uns fehlen noch Geduld und Routine, doch wir sind auf einem guten Weg», findet Fuhrimann, der die Mannschaft letzte Saison überraschend zum Aufstieg geführt hatte. Ihm gefallen die Trainingspräsenz, das Engagement und der Teamgeist. «Die Automatismen kommen, hier wächst etwas zusammen.» Auch drumherum spüre er eine Aufbruchsstimmung, «der Verein lebt, die Leute erwachen allmählich, die Halle ist immer schön gefüllt».

Kein Zweifel: Fuhrimann, der der Promotion ursprünglich skeptisch gegenübergestanden war, weil er glaubte, sie käme zu früh, ist nun vom Potenzial überzeugt. «Mit dieser Mannschaft den Klassenerhalt zu schaffen, ist nicht unrealistisch – die Mischung stimmt», sagt er. Für die Zuversicht sorgt auch die personelle Situation, die weitere Entwicklungsmöglichkeiten verspricht. Der bisher nicht verfügbare Goalie-Routinier Marcel Luthiger (ex Altdorf) wird die ohnehin schon gute Qualität im Emmer Tor weiter steigern. Der 18-jährige Basil Gnos von Kriens-Luzern erhält im linken Aufbau Spielpraxis und steht als Beispiel für die neue Partnerschaft zwischen Emmen und dem A-Ligisten. Mit dem am Knie verletzten Slowenen Luka Ravlija soll in ein paar Wochen zudem ein wichtiger Abwehrspieler das Comeback geben.

Neuer Kroate ist ein Mann mit «Gardemassen»

Und dann hat man mit dem 26-jährigen Kroaten Luka Kovacevic im rechten Rückraum einen Spieler verpflichtet können, der zwar noch nicht ganz fit ist, den Fuhrimann aber «als Glücksgriff und Topspieler» bezeichnet. «Er verfügt über Gardemasse und wird uns noch sehr viel Spass machen.» Der Transfer sei mit der Unterstützung von Kriens-Luzern und deren Trainer Goran Perkovac zu Stande gekommen. «Kriens ist eben daran interessiert, dass es uns auch gut geht.»

4. Runde: Emmen – Lakers Stäfa 28:34. Endingen – Stans 28:24. Möhlin – Altdorf 27:27. Kadetten Espoirs – Biel 32:23. Solothurn – SG Yellow/Pfadi Winterthur 33:27. Steffisburg – Birsfelden 27:34. STV Baden – SG Wädenswil/Horgen 37:34.

Rangliste: 1. Endingen 4/8 (+38). 2. Stäfa 4/8 (+24). 3. Möhlin 4/7. 4. Kadetten Espoirs Schaffhausen 3/6. 5. Solothurn 4/6. 6. Baden 4/5 (+15). 7. Birsfelden 4/5 (+6). 8. Stans 4/4 (103:108). 9. Biel 4/2 (–8). 10. Emmen 4/2 (–20). 11. Altdorf 4/1 (106:120). 12. Yellow/Pfadi Winterthur 3/0. 13. Wädenswil/Horgen 4/0 (–15). 14. Steffisburg 4/0 (–38).

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