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Emmens Strandköniginnen krönen Saison mit Silber

Die Beachfussballerinnen aus Emmen überraschen in Spiez beim Finalturnier der Schweizer Meisterschaft.
Michael Wyss
Die Beach Kings Emmen feiern ihre Silbermedaille.Bild: PD (Spiez, 17. August 2019)

Die Beach Kings Emmen feiern ihre Silbermedaille.Bild: PD (Spiez, 17. August 2019)

«Unser Ziel war zu Beginn der Meisterschaft ein Podestplatz. Dass wir als Qualifikationsvierter nun im Halbfinal den Favoriten GC Zürich, den souveränen Sieger der Qualifikation 3:1 besiegten, war unglaublich», freute sich der 46-jährige Jean Wicki, Teammanager und Mit­begründer des Vereins Beach Kings Emmen. Im Endspiel wurden die Zentralschweizerinnen dann von den Havana Shots Aargau mit 1:6 überfahren.

Den Zentralschweizerinnen fehlte die Kraft im Endspiel. «Die Enttäuschung über die Finalniederlage hat sich relativ schnell wieder gelegt, denn das Positive überwog natürlich», so die Steinhauserin Andrea Morger (23). Und Spielertrainerin Suzanne Sinistaj (43) sagte: «In der jüngsten Vergangenheit verpassten wir die Playoffs jeweils sehr knapp. Nun ist die Freude umso grösser, dass wir mit einer Medaille aus Spiez heimkehren konnten. Wir dürfen mit dem 2. Rang sicher sehr zufrieden sein.» Positiv sei auch, wie sich das Team weiterentwickelt und phasenweise richtig schönen Beachfussball gespielt habe, so Sinistaj. Und Wicki, der in Malters aufwuchs, zeigt sich gleich wieder kampfbetont: «Nun haben wir an der Goldmedaille geschnuppert. Wir wollen mehr und werden in einem Jahr angreifen.» Nach dem ersten und bisher einzigen Meistertitel der Beach Kings Emmen im Jahr 2013, war es nun das beste Ergebnis der höchsten Liga der Beach Soccer League. Wicki: «Wir können stolz sein auf diese jüngste Medaille. Meister und Vizemeister innerhalb von sieben Jahren seit der Gründung zu werden, Chapeau! Das motiviert uns alle für die Zukunft. Wir wollen wieder Meister werden. Der 2. Rang wird das Frauen-Beachfussball in der Zentralschweiz weiter positionieren und stärken. Das war beste Werbung für uns.» Das Gros der Spielerinnen, mit Fussballerfahrung aus der Nationalliga A bis Regionalliga, stammt aus der Zentralschweiz (siehe unten).

Beheimatet sind die Kings in Emmen beim Sportzentrum Mooshüsli. Ein Highlight der Kings ist jeweils auch das Meisterschaftsheimturnier im Juni. «Hier können wir hautnah zeigen, was Beachfussball ist. Eine trendige Sommersportart, die weiter boomt, auch in der Zentralschweiz», freute sich Kings-Spielerin Alina Grüter (35, Luzern).

Beach Kings Emmen. Kader: Stephanie Bucher (Luzern), Livia Büchler (Hildisrieden), Angela Fischer (Torhüterin, Emmen), Melanie Fritzsche (Rotkreuz), Alina Grüter (Luzern), Nicole Heer (Emmenbrücke), Caroline Hurni (Luzern), Anita Krummenacher (Luzern), Bettina Lang (Buochs), Andrea Morger (Steinhausen), Suzanne Sinistaj (Spielertrainerin, Luzern), Leonie von Niederhäusern (Buchrain), Seline Rogger (Emmenbrücke), Celine Küttel (Oberarth), Alma Marti (Torhüterin, Ehrendingen) und Claudia Budimir (Nebikon). – Teammanager: Jean Wicki (Malters/Hedingen).

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