Unihockey: Ad Astra Sarnen erknorzt sich den Sieg im Emmental

Zum Abschluss der Hinrunde setzt sich Ad Astra Sarnen hinter Leader Basel an zweiter Stelle fest. Auswärts gegen Grünenmatt reicht den Obwaldnern eine mässige Leistung zu einem 7:5-Erfolg.

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Markus Abegg (links) bringt die Sarner mit zwei Treffern zum 1:2 und 3:3 zurück ins Spiel. Rechts: Valerio Läubli. (Bild: Manuela Jans-Koch (Sarnen, 25. Oktober 2018)

Markus Abegg (links) bringt die Sarner mit zwei Treffern zum 1:2 und 3:3 zurück ins Spiel. Rechts: Valerio Läubli. (Bild: Manuela Jans-Koch (Sarnen, 25. Oktober 2018)

Der Start zu dieser Partie ist den Obwaldnern dabei alles andere als geglückt. Noch keine vier Minuten waren gespielt, und der Schwede Frejd netzte nach einem bilderbuchhaften Konter ein erstes Mal für das Heimteam Grünenmatt ein. Knapp drei Minuten später war es dann Mucha, der im Powerplay mit einem platzierten Flachschuss die Emmentaler mit zwei Längen in Führung brachte. Die Sarner agierten in dieser Startphase zu wenig konsequent und scheiterten zudem das eine oder andere Mal am starken Isaak im Tor der Emmentaler.

Es dauerte bis Mitte des ersten Drittels, bis sich die nominell zweite Line Ad Astras in der Offensive durchspielen konnte und durch Abegg verkürzte. Es war diese Linie um Abegg, die die Kohle für die Obwaldner an diesem Abend das eine oder andere Mal aus dem Feuer holte. Fünf Minuten vor Schluss des ersten Drittels war es nämlich Berchtold, der für die langsam im Spiel angekommenen Sarner ausgleichen konnte. Was sich jedoch bereits in den letzten Spielen immer wieder zeigte, war auch am Samstagabend wieder augenscheinlich. Ad Astra gelingt es momentan nicht, ein über 60 Minuten konstantes Spiel aufs Parkett zu bringen und kassierte daher kurz vor Schluss des ersten Drittels noch ein weiteres Tor.

Nächstes Wochenende folgt der Spitzenkampf

Im zweiten Drittel waren es dann die Sarner, die besser aus der Kabine kamen. Dank zwei Toren gingen die Obwaldner bis Spielhälfte ein erstes Mal in Führung und hielten diese bis zum Ende des Drittels. Doch auch im letzten Abschnitt blieb es nochmals spannend. Zuerst gelang Grünenmatt abermals der Ausgleich, bevor Ad Astra dank Toren von Durot und Marco Schöni, dieser traf 30 Sekunden vor Schluss ins verwaiste Tor der Emmentaler, doch noch über drei weitere Punkte jubeln konnte. Trainer Eetu Vehanen gab am Schluss zu Protokoll: «Über drei gewonnene Punkte kann man sich immer freuen. Über die Art und Weise, wie diese vor allem in den letzten drei Partien zu Stande kommen, müssen wir aber definitiv über die Bücher.»

Bevor die Meisterschaft für zwei Wochen pausieren wird, treffen die Obwaldner nächste Woche noch auf Floorball Fribourg und den aktuellen Leader Basel Regio. Vehanen ist bewusst, dass sich seine Mannen steigern müssen, wollen sie vor allem gegen Basel ein Wörtchen um den Sieg mitreden. (vl)

NLB. 11. Runde: Grünenmatt – Ad Astra Sarnen 5:7. Ticino – Verbano Gordola 6:2. Basel Regio – Thurgau 6:3. Fribourg – March-Höfe Altendorf 5:3. Sarganserland – Langenthal Aarwangen 6:5 n. V. Davos-Klosters – Pfannenstiel Egg 5:8. Rangliste (alle 11 Spiele): 1. Basel Regio 28. 2. Sarnen 27. 3. Ticino 24. 4. Thurgau 21. 5. Verbano Gordola 18. 6. Sarganserland 16. 7. Langenthal Aarwangen 16. 8. Davos-Klosters 15. 9. Pfannenstiel Egg 9. 10. Fribourg 9. 11. March-Höfe Altendorf 9. 12. Grünenmatt 6.