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NLB-Handball-Schlusslicht Altdorf versinkt immer mehr im Elend

Das Gastspiel des KTV Altdorf beim tabellensiebten Solothurn endet mit einer frustvollen 17:20-Niederlage. Ein durchaus möglicher Sieg wurde wegen einer schwachen Schlussphase verspielt.
Urs Hanhart
Altdorf mit David Arnold (links) klebt das Pech an den Händen. Bild: Urs Hanhart

Altdorf mit David Arnold (links) klebt das Pech an den Händen. Bild: Urs Hanhart

Seit dem Beginn der Rückrunde klebt den Altdorfern das Pech richtiggehend an den Füssen. Nach der denkbar knappen Heimniederlage vor Wochenfrist gegen die Kadetten Schaffhausen gesellte sich am Samstag ein weiterer sehr bitterer Dämpfer hinzu. Die KTV-Truppe war auf gutem Weg, beim Gastspiel in Solothurn endlich wieder einmal Zähler einzufahren. Sieben Minuten vor Schluss lagen die Urner mit 15:13 in Front. Mit dem dringend benötigten doppelten Punktegewinn vor Augen gelang dann aber nicht mehr viel. Die deutlich nervenstärkeren Gastgeber glichen in der 57. Minute zum 16:16 aus und gingen kurz darauf in Führung. Altdorfs Rechtsaussen Fabian Auf der Maur bewerkstelligte zwar postwendend den 17:17-Ausgleich, aber danach war bei den Urschweizern der Ofen aus. Während die Platzherren bis zum Schlusspfiff dreimal skorten, verzeichneten die Gäste nur noch lauter Fehlwürfe.

Ein ungewöhnlich torarmes Spiel

Im Gegensatz zu den vorangegangenen Partien starteten die Altdorfer für einmal gut ins Match. Sie lagen bis zur 18. Minute in Führung, liessen dann jedoch gegen Ende der ersten Halbzeit etwas nach. Solothurn konnte den zweiten Abschnitt mit einem Zwei-Tore-Polster (11:9) in Angriff nehmen. Nach der Pause waren die Urner erneut tonangebend. Sie machten den kleinen Rückstand schnell wett und erarbeiteten sich einen Vorsprung, den sie bis in die Schlussphase hinein verteidigten.

In den letzten Minuten fehlte dann aber das nötige Durchsetzungsvermögen. Das Duell zwischen dem Tabellensiebten und dem Schlusslicht war eine regelrechte Abwehrschlacht mit vergleichsweise nur sehr wenigen Toren. Beide Angriffsreihen bekundeten grosse Mühe, den gegnerischen Abwehrriegel auszuhebeln. Alle eingesetzten Keeper verzeichneten ungewöhnlich hohe Erfolgsquoten. Die beiden Altdorfer Schlussmänner Jan Dittli und Fabio Arnold parierten 50 beziehungsweise 40 Prozent aller Würfe. Solothurn-Goalie Rados Dukanovic glänzte mit einer Quote von 49 Prozent. Beste Skorer in den Reihen der Altdorfer waren Florian Henrich und Amer Zildzic mit je sechs Treffern.

Rückstand weiter angewachsen

In der 16. Runde setzte es einige saftige Überraschungen ab – zum Leidwesen von Altdorf. Der Tabellenzwölfte Yellow/Pfadi Winterthur setzte sich unerwartet auswärts gegen den Ranglistendritten Schaffhausen mit 31:30 durch. Und der Tabellenelfte Biel besiegte den Vizeleader Stäfa sensationell hoch mit 39:30. Damit ist der Rückstand der Gelb-Schwarzen auf den rettenden 12. Platz auf vier Punkte angewachsen. Mit dem angestrebten Ligaerhalt wird es immer enger.

16. Runde: Kadetten Espoirs SH – SG Yellow/Pfadi Winterthur 30:31. Solothurn – Altdorf 20:17. HS Biel – Lakers Stäfa 39:30. STV Baden – Stans 32:31. Endingen – Steffisburg 25:15. Möhlin – SG Wädenswil/Horgen 30:28. Emmen – Birsfelden 26:33.

Rangliste (alle 16 Spiele): 1. Endingen 32. 2. Lakers Stäfa 28. 3. Möhlin 21. 4. Kadetten Espoirs SH 19. 5. Stans 18. 6. STV Baden 17. 7. Solothurn 16. 8. SG Wädenswil/Horgen 13. 9. Birsfelden 13. 10. Steffisburg 13. 11. HS Biel 11. 12. SG Yellow/Pfadi Winterthur 10. 13. Emmen 7. 14. Altdorf 6.

TV Solothurn – KTV Altdorf 20:17 (11:9)

CIS-Arena. – 100 Zuschauer. – SR Bächli, Sejdaj.

Solothurn: Dukanovic; Freiberg (3), Beer, Zimmermann, Althaus (1), Lüthi (1), Räz (6), Blaser (3), Diethelm, Schafroth (5), Moggi (1), Helmy, Sieber.

Altdorf: Fabio Arnold, Dittli; Gisler, Aschwanden, Häusler, David Aschwanden (1), Fallegger, Auf der Maur (1), Henrich (6), Adamcik, Zildzic (6), Vorobjovas (3), Munzert.

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