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Die Eschenbacher Unihockeyaner überrollen Ad Astra Sarnen

Die Unihockeyaner von Eschenbach gewinnen den 2.-Liga-Spitzenkampf gegen Ad Astra Sarnen II deutlich mit 9:4.
Ruedi Vollenwyder
Der Sarner Robin Durrer (rechts) im Zweikampf mit dem Eschenbacher Christof Ming. Bild: Jakob Ineichen (Eschenbach, 26. Oktober 2019)

Der Sarner Robin Durrer (rechts) im Zweikampf mit dem Eschenbacher Christof Ming. Bild: Jakob Ineichen (Eschenbach, 26. Oktober 2019)

Kurz nachdem der Sarner Gianluca Amstutz zum 9:4-Schlussresultat gestellt hatte, zählten die begeisterten Eschenbacher Fans in diesem Spitzenkampf die letzten Sekunden mit den Händen klatschend herunter. «Endlich haben wir ein wichtiges Spiel zu unseren Gunsten entscheiden können. Dieser Sieg tut uns gut», sagte Eschenbach-Captain Andreas Kronenberg strahlend. Dank diesem Derbysieg gegen die bisherigen zweitplatzierten Obwaldner haben sich die Seetaler mit nur einer Niederlage (6:7 nach Verlängerung gegen Uster II) an der Tabellenspitze festgesetzt.

Dieses Derby war kein Selbstläufer. Fast zwei Drittel lang stand dieser vom Kampf dominierte Spitzenkampf auf des «Messers Schneide», wie man so sagt. Dann kassierte in der 40. Minute Ad Astra innerhalb von 16 Sekunden durch Adrian Ziswiler und Andrin Camadini zwei Gegentreffer, welche die Niederlage der Obwaldner einläuteten. «Wenn die Konzentration fehlt, dann muss man sich nicht wundern, wenn man solche Gegentore kassiert», tadelte Ad-Astra-Trainer Manuel Rossacher das Abwehrverhalten seiner Mannschaft.

Innert neun Minuten die Partie entschieden

Während die Obwaldner noch haderten, steigerten sich die Eschenbacher unter Trainer David Niederberger in einen regelrechten «Flow». Innert neun Minuten zogen sie auf 9:1 davon. Der Spitzenkampf war gelaufen, auch wenn die Seetaler den Obwaldnern in der Schlussphase noch drei Tore Gegentore zugestehen mussten. «Schade, diese Gegentore waren unnötig und schmälern die starke Arbeit von Goalie Yves Konzelmann und unsere gut funktionierende Defensive», befand Andreas Kronenberg. Der Sieg für Eschenbach geht in Ordnung, denn diese investierten einiges mehr an Einsatz und Wille als der Gegner, um dieses Derby zu gewinnen. Klar auch, dass sich die Eschenbacher freuten. Doch überbewerten will Trainer David Niederberger diesen Sieg nicht. «Wir profitierten auch vom Verletzungspech der Ad-Astra-Leistungsträger Tobias Lengen und Roman Zurmühle, die im letzten Drittel ausfielen», nennt er einen Grund zum klaren Sieg.

Noch keine Euphorie bei David Niederberger

Was die Zukunft angeht, will sich David Niederberger, der sich zusammen mit Patrick Leibundgut um die Geschicke der Eschenbacher kümmert, nicht auf die Äste hinaus lassen. «Die Führung in der Tabelle ist schön und motivierend. Bisher ist aus unserer Sicht auch alles aufgegangen. Doch von einem Playoff-Platz reden wir noch lange nicht. Wir nehmen weiter Spiel für Spiel», versucht er so den Druck vom Team und auch vom Trainer-Duo zu nehmen. Ohne das noch ferne Ziel ganz aus den Augen zu verlieren.

Für die Reserven von Ad Astra Sarnen hat diese Niederlage so oder so keine Konsequenzen. Trainer Manuel Rossacher: «Einen Anspruch auf einen der beiden Playoff-Plätze haben wir vom Reglement her wegen der NLA-Präsenz unseres Fanionteam nicht. Wir wollen weiter Spass haben und wie in den beiden ersten Derby-Dritteln erlebt, unsere Gegner fordern.»

Unihockey, 2. Liga

Grossfeld, Gruppe 3: Hünenberg – Uri 4:3. Glattal – Vipers Innerschwyz II 2:7 (0:2, 1:2, 1:3). Eschenbach – Sarnen II 9:4 (1:1, 2:0, 6:3). Zürich Oberland – Inwil-Baar 9:7. Uster II – Mendrisiotto 8:4.
Rangliste: 1. Eschenbach 7/19 (48:23. 2. Uster II 7/16. 3. Ad Astra Sarnen II 7/15 (50:41). 4. Zürich Oberland 7/12. 5. Einhorn Hünenberg 7/11 (34:35). 6. Uri 6/10 (44:38). 7. White Indians Inwil-Baar 7/6 (47:49). 8. Vipers Innerschwyz II 6/6 (37:45). 9. Mendrisiotto 7/6. 10. Glattal II 7/1.

Eschenbach – Ad Astra Sarnen II 9:4
Sporthalle Neuheim. – 75 Zuschauer. – SR Fischer/Fischer. – Drittelsresultate: 1:1, 2:0, 6:3. – Tore: 2. Haas 0:1. 8. Rüttimann 1:1. 40. Ziswiler 2:1. 40. Andrin Camadini 3:1. 46. Mathis 4:1. 46. Blum 5:1. 49. Andrin Camadini 6:1. 52. Ming 7:1. 54. Koller 8:1. 54. Anderhub 9:1. 54. Haas 9:2. 55. Haas 9:3. 60. Amstutz 9:4. – Strafen: 2-mal 2 Minuten gegen Eschenbach; 3-mal 2 Minuten gegen Sarnen. – Eschenbach: Konzelmann/Rebsamen; Ming, Andreas Kronenberg, Jan Camadini, Mathis, Blum. Anderhub, Koller, Amrein, Keller, Ziswiler, Buholzer, Rüttimann, Andrin Camadini, Walsdorf, Michelotti, Birrer, Böhner. – Sarnen II: Bucheli; Lukas Abächerli, Amstutz, Arregger, Barmettler, Christen, Durrer, Haas, Hottiger, Imfeld, Küng, Lengen, Lustenberger, Odermatt, Schäli, Schürmann, Björn von Wyl, Zurmühle.

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