Eishockey
Ex-Profi Manuel Grigioni ist glücklich beim HC Luzern

Erstligist HC Luzern siegt auch gegen Reinach (5:3). Das weckt auch Ambitionen beim Neuzuzug aus dem Bündnerland.

Michael Wyss
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Manuel Grigioni, Verteidiger HC Luzern.

Manuel Grigioni, Verteidiger HC Luzern.

Bild: Michael Wyss

Der Bündner Manuel Grigioni (26, Bild) in Diensten des Erstligisten Luzern spielte einst mit Weltmeistern zusammen. Von 2013 bis 2016 spielte er bei den Rapperswil-Jona Lakers in der National League und Swiss League. Teamkollegen waren unter anderem Niklas Persson oder Johan Fransson, die mit Schweden 2013 den WM-Titel holten. «Die Jahre als Profi bei den Lakers haben mich positiv geprägt», sagt der robuste Verteidiger (195 cm; 96 kg).

«Unter den Trainern Anders Eldebrink und Jeff Tomlinson konnte ich viel lernen. Das war eine Zeit, die bis heute unvergesslich blieb.»

Vom Nachwuchs des EHC Chur wechselte Grigioni nach Rapperswil. Dort lernte er Raphael Zahner kennen, der sein Trainer bei den Junioren war und nun als Trainer und Sportchef beim HC Luzern amtet. Zahners Engagement beim HCL und berufliche Gründe sind dafür verantwortlich, dass er auf diese Saison vom Ligakonkurrenten Pikes Oberthurgau in die Zentralschweiz wechselte. Grigioni studiert Jura in Luzern und arbeitet in einer Anwaltskanzlei in Zürich. Beim HCL fühlt er sich wohl. «Wir sind Leader und wollen unter die Top 8, sprich in die Playoffs», betont er. «Momentan machen wir vieles richtig. Wir haben eine Winnermentalität entwickelt, spielen keck auf und haben keine Angst vor keinem Gegner.» Ein Manko gibt es laut Grigioni dennoch: «Im offensiven Spiel 5 gegen 5 müssen wir noch mehr den Drang auf das gegnerische Tor suchen und Abschlüsse machen.»

MySports League würde Grigioni reizen

Grigioni hat seinen Vertrag für die nächste Saison bereits unterschrieben: «Unser Trainerstaff und der Vereinsvorstand machen super Arbeit und setzen sich für das Eishockey in Luzern ein. Ich bin glücklich hier.» Auch mit der 1. Liga? «Ja. Heute und morgen stimmt es für mich. Die MySports League würde mich in ferner Zukunft sportlich noch reizen. Am liebsten natürlich mit dem HCL», sagt Grigioni mit einem Schmunzeln. Am Samstag (17.30 Uhr, Localnet Arena) geht es für den Leader, der seit sechs Spieltagen unbesiegt ist, nach Burgdorf.

1. Liga. Gruppe Ost: Frauenfeld – Prättigau Herrschaft 4:1. Wetzikon – Rheintal 5:1. Pikes Oberthurgau – Herisau 3:1. Wil – Argovia 5:2. Bellinzona – Burgdorf 3:2 n. V. Luzern – Reinach 5:3. – Rangliste: 1. Luzern 11/25. 2. Pikes Oberthurgau 10/21. 3. Wil 10/20. 4. Wetzikon 10/19. 5. Frauenfeld 10/19. 6. Herisau 10/18. 7. Burgdorf 10/15. 8. Reinach 10/12. 9. Argovia 10/9. 10. Bellinzona 9/8. 11. Prättigau-Herrschaft 10/7. 12. Rheintal 10/7.

Luzern – Reinach 5:3 (2:0, 2:2, 1:1)
Eiszentrum. – 400 Zuschauer. – Tore: 7. Gianmarco Guidon (Dünner, Peter) 1:0. 10. Emanuel Guidon (Gianmarco Guidon, Kohli) 2:0. 22. Bossi (Müller, Emanuel Guidon) 3:0. 33. 3:1. 35. 3:2. 36. Niklas Maurenbrecher (Mark Fischer, Henrik Maurenbrecher) 4:2. 42. Müller (Bossi, Emanuel Guidon) 5:2. 57. 5:3.

2. Liga. Gruppe Ost: Pregassona/Ceresio – Zug 8:5. – Rangliste: 1. Sursee 9/23. 2. Zug 10/21. 3. Wallisellen 9/18. 4. Küsnacht 9/15. 5. Küssnacht 9/15. 6. Pregassona/Ceresio 9/12. 7. Bellinzona 9/12. 8. Schaffhausen 9/9. 9. Seetal 9/7. 10. Chiasso 8/3.

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