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Die Nidwaldner Segler-Familie Hasler liebt viel Wind und brilliert drei Mal

Der Uristier bleibt die Königsregatta des Vierwaldstättersee Cups. Die Hasler-Crew vom Rotzloch dominiert mit der Longtze-Jacht die Racer Klasse 1.
Walter Rudin
Hart am Wind: Team Hasler vom Rotzloch. Bild: Walter Rudin (Sisikon, 29. Juni 2019)

Hart am Wind: Team Hasler vom Rotzloch. Bild: Walter Rudin (Sisikon, 29. Juni 2019)

Es war eine äusserst noble Geste des Regattavereins Brunnen (RVB), der letztes Jahr anstelle des Segelclubs Uri einsprang und den Uristier Cup durchführte. Das scheint nun aber zur Regel zu werden, denn auch dieses Jahr organisierte der RVB die beliebte Regatta auf dem Urnersee, auch wenn das für den eher kleinen Verein nicht ganz unproblematisch ist, wie Regattachef Peter Graf festhält: «Es ist kein Problem, Helfer für ein Wochenende zu rekrutieren, aber wir sind jetzt das dritte Wochenende in Folge im Einsatz, so wird es schon etwas schwierig, die Helfenden zu motivieren.»

Trotzdem hat der RVB den schönen Event nicht sterben lassen, denn schliesslich ist und bleibt der Uristier Cup mit dem langen Kurs von der Tellsplatte bis zur Luvtonne beim Rütli und dem Vorwindkurs bis vor Flüelen die wohl beliebteste Segelregatta auf dem Vierwaldstättersee. Hier treffen sich nicht nur die heimischen ambitionierten Regatteure, auch Jachteigner vom Zuger- und Zürichsee scheuen den grossen Aufwand nicht und bringen ihre Boote an den Urnersee, weil hier der Wind immer wieder für tolle Regatten sorgt. Und sie brauchten es auch dieses Jahr nicht zu bereuen: Strahlendes Sommerwetter und herrliche Thermik ermöglichten den rund 50 Jachten am vergangenen Wochenende sechs Wettfahrten.

Drei Laufsiege zum Auftakt

Die Familie Hasler aus dem Rotzloch bei Stansstad ist seit Jahren ein gut eingespieltes Segelteam. Der Vater an der Pinne, Mutter Sandra, Tochter Julia und Sohn Timo segeln auf einer offenen Kieljacht, einer Longtze, und das durchaus erfolgreich. Bereits an der ersten Regatta dieses Jahres im Rahmen des Vierwaldstättersee Cups hatte das Team den 2. Platz erkämpft. Und dies im wahrsten Sinne des Wortes, denn über 14 Stunden hatte man während der 50 Meilen Trophy im strömenden Regen bei praktisch null Wind ausgeharrt.

Doch dieses Wochenende wurde man ja entschädigt. Haslers lieben viel Wind, und dies kam ihnen bei den ersten Wettfahrten sicher zugute. Gleich drei Siege nacheinander fuhren sie bei den ersten Regatten ein, liessen dann nichts mehr anbrennen und siegten in der Racer Klasse 1 vor dem Nessi-Team aus Brunnen, das bei weniger Wind am Sonntag immer stärker aufkam.

Resultate unter: www.vierwaldstaettersee-cup.ch

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