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FC Eschenbach tankt Selbstvertrauen

2.-Liga-regional-Aufsteiger Sempach verliert gegen Eschenbach sang- und klanglos 0:5.
Michael Wyss
Eschenbachs Robin Niederberger erzielt gegen Sempach drei Tore. Bild: Michael Wyss

Eschenbachs Robin Niederberger erzielt gegen Sempach drei Tore. Bild: Michael Wyss

«Das gönne ich den Spielern von Herzen. Das war gut für die Seele», zeigte sich Eschenbachs Ehrenpräsident Peter Schildknecht emotional. Der 59-Jährige, der während des gesamten Spiels auf dem Seeland mitgelitten hatte, war auch der erste Gratulant und brachte gleich eine Kiste Bier in die Kabine. Schildknecht: «Wenn du eine ganze Saison praktisch nur verlierst, ist dieser Sieg sehr viel wert. Ein Glücksgefühl, welches das Team gar nicht mehr kannte.» Eschenbach verabschiedete sich letzte Saison aus der 2. Liga interregional als Letzter der Gruppe 4 mit 7 mageren Punkten. Einem Sieg und vier Unentschieden standen 21 Niederlagen gegenüber. Der einzige Sieg datiert vom 15. Juni gegen Willisau (3:1).

Negativ war auch der Start des Neulings in die 2. Liga regional vor einer Woche, der neu von den beiden Co-Trainern Marco Zimmermann (36) und Christoph Müller (38) trainiert wird. Die beiden kennen sich seit 25 Jahren und aus gemeinsamen Spielzeiten bei Küssnacht. Zum Auftakt setzte es für Eschenbach gegen den Luzerner SC vor heimischer Kulisse eine schmerzliche 0:3-Niederlage ab. Müller: «Wir waren gut vorbereitet, waren guten Mutes, dann kassierten wir früh, schon in der 5. Minute, den Gegentreffer. Dieses 0:1 verunsicherte die Spieler, die Vergangenheit holte uns wieder ein und wir hatten Angst vor dem erneuten Versagen. Den Schalter konnten wir nicht mehr umlegen.»

Robin Niederberger gelingt eine Triplette

Besser machten es die Seetaler beim Liganeuling Sempach. Sie zeigten ihre Qualitäten und wurden ihrer Favoritenrolle gerecht: Der 5:0-Sieg war diskussionslos und verdient. Zimmermann: «Wir waren unseren Fans einiges schuldig. Es war ein erster Schritt in die richtige Richtung. Wir wollen uns in dieser Liga schnell etablieren. Wir stehen vor einer grossen Herausforderung, da unser Team doch grosse personelle Veränderungen erfahren hatte.»

Überragender Spieler war der dreifache Torschütze Robin Niederberger (22, Mittelfeld): «Wir sind froh, dass wir diesen Sieg feiern konnten. Nun wollen wir auf dieser Leistung aufbauen.» Zimmermann: «Dass wir auf dem Papier jedes Wochenende Favorit sind, sind wir uns bewusst. Doch wir müssen uns einfach auf unsere Stärken besinnen und auf uns schauen.»

Am Samstag (18.00, Weiherhus) trifft Eschenbach auf Littau, das Schlusslicht. Niederberger: «Es ist wichtig, dass wir nun nachdoppeln. Der Sieg in Sempach hat uns beflügelt, Selbstvertrauen gegeben und neue Kräften verleiht.»

Für Aufsteiger Sempach startete die Meisterschaft schlecht. Auf die 2:3-Niederlage in Emmen folgte nun diese Klatsche gegen Eschenbach. «Der Klassenerhalt ist das Ziel und die Qualität für dieses Unterfangen haben wir definitiv. Im Spiel gegen Emmen konnten wir mithalten, gegen die Seetaler waren wir nicht bereit im Kopf. So verlierst du gegen jeden Gegner», zeigte sich Sempachs Trainer Elvis Velic (33) enttäuscht.

Besser machen können es die Schützlinge vom Seeland am Samstag (18.00, Sportplatz Grüner Wald) bei Schattdorf, im Duell der beiden Punktlosen. Velic: «Wir sind gefordert und müssen punkten. Ein Erfolgserlebnis wäre nun wichtig.»

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