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FC Hergiswil erkämpft sich Punkt gegen den FC Sursee - 2:2

Der FC Hergiswil (2. Liga inter) kann sich für die beiden letzten Niederlagen gegen den FC Sursee nur bedingt revanchieren. Das 2:2-Unentschieden entspricht der Leistung der beiden Teams.
Ruedi Vollenwyder
Duell zwischen dem Hergiswiler Kevin Kehrer und dem Surseer Thiago Frey (links).Bild: Roger Grütter (Hergiswil, 16. März 2019)

Duell zwischen dem Hergiswiler Kevin Kehrer und dem Surseer Thiago Frey (links).Bild: Roger Grütter (Hergiswil, 16. März 2019)

Ein technisch anspruchsvolles Derby zwischen dem FC Hergiswil und dem FC Sursee durften die Fans nicht erwarten. Denn dazu waren die Terrainverhältnisse auf der Grossmatt zu ungünstig. Diese Annahme unterstreicht auch Hergiswils David Schuler mit seiner globalen Match­analyse: «Technische Finessen waren in diesem Match Mangelware. Dem Terrain entsprechend überwog der Kampf und Chrampf.» Mit den schwierigen Terrainbegebenheiten kam in der ersten Halbzeit das Hergiswiler Team besser zurecht und hatte die Überhand. Das Team um Trainer Marc Odermatt war agiler, ohne allerdings viele Chancen kreieren zu können.

Unter schwierigen Unständen noch zum 2:2

Dennoch gingen die Nidwaldner in der 10. Minute mit 1:0 in Führung. «Ein Tor, über das man diskutieren kann», resümiert David Schuler. Devin Arnold setzte sich im Zweikampf gegen Daniel Feuchter an der Seitenlinie durch. Der Surseer Abwehrspieler reklamierte dabei den Ball über der Seitenauslinie. Doch der Pfiff des Refs blieb aus. Sehr zum Ärger von Feuchter, denn Devin Arnold bediente anschliessend den mitgelaufenen Norman Blättler, der das Tor nicht verfehlte. Dieses umstrittene Tor war aber auch schon der einzige Höhepunkt in dieser an Torchancen armen ersten Spielhälfte. Im zweiten Spielabschnitt erhöhte Sursee unter Trainer Pascal Bader den Druck auf die Hergiswiler Hintermannschaft. Bis zur 61. Minute konnten die Nidwaldner den Vorsprung verteidigen. Dann gelang Pascal Ehrler der 1:1-Ausgleich. Nur sieben Minuten später liess derselbe Spieler FCH-Goalie Oliver Strohhammer wiederum keine Abwehrchance. Eine dritte Niederlage in Serie gegen Sursee schien sich anzubahnen. «Wir konnten einfach keine spielerische Akzente mehr setzen, begründet der Hergiswiler Mittelfeldspieler das Nachlassen seines Teams. Er erlebte auf dem Spielfeld aber auch einen FC Sursee, «der sich in der zweiten Halbzeit enorm steigerte. Leistungsmässig, aber auch in kämpferischer Hinsicht».

Die Schmach einer dritten Niederlage in Serie verhinderten die Hergiswiler drei Minuten nach der Surseer 2:1-Führung. Abwehrspieler Yves Erni köpfelte einen Freistossflankenball wuchtig zum 2:2-Ausgleich ins Netz. Fast identisch war die Situation in der 88. Minute: Doch Goalie Gabriele D’Ovido sicherte seinem Team nach einem weiteren Hergiswil-Standard mit einer Glanzparade das Remis. David Schulers Fazit: «Das Unentschieden geht in Ordnung. Wir spielten in der ersten Halbzeit gut, Sursee danach besser. Ich sah beidseits nicht viele Chancen. Aber fast alle wurden in Tore umgemünzt.»

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