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Der FC Hergiswil ist auf Siege angewiesen

Der FC Hergiswil kommt in der 2.-Liga-inter-Rückrunde noch nicht auf Touren. Nach drei Remis und einer Niederlage rutschen die Nidwaldner in die Abstiegszone ab. Ein Sieg gegen das formstarke Novazzano wird zur Pflicht.
Ruedi Vollenwyder
Für Hergiswil-Trainer Marc Odermatt ist Fussball Hier-und-jetzt. Bild: Corinne Glanzmann

Für Hergiswil-Trainer Marc Odermatt ist Fussball Hier-und-jetzt. Bild: Corinne Glanzmann

Nach der Vorrunde belegte der FC Hergiswil zwar den 7. Rang mit 18 Punkten. Doch aus den ersten vier Rückrundenpartien kamen nur magere drei Unentschieden-Punkte dazu. Vor dem Heimmatch gegen die AS Novazzano (8. Rang/22 Punkte) sackten die Hergiswiler (mit einem Spiel weniger) gar auf den 9. Rang ab. Nur zwei Punkte vor einem Abstiegsplatz, den der FC Ibach belegt. Trotz dieser sehr ungemütlichen Tabellenlage zeigt Marc Odermatt, wie schon bei der Vorrunden-Analyse, noch keine Nerven. Sein Credo: «Fussball ist hier und jetzt. Abgerechnet wird so oder so erst Ende der Saison.» Doch auch er ist sich bewusst, dass sein routiniertes Team in der Rückrunde eine Steigerung braucht, um nicht in den Abstiegsstrudel zu sinken. Denn die Punkteausbeute ist mehr als nur mager.

Die Remis gegen Sursee (2:2) und Perlen (1:1) entsprachen dem Gezeigten. Da erwartete man von Hergiswiler Seite her mehr spielerische Substanz. Beim 2:2 gegen Taverne verpassten die Hergiswiler den ersten Rückrunden-Sieg wegen unglücklichen Umständen nur knapp. Bei der 2:6-Heimniederlage gegen den FC Lugano U21 spielte man zwar gut. Doch das Momentum hatten nur die Tessiner auf ihrer Seite. Ihnen gelang alles, Hergiswil praktisch nichts. «Fussball ist hier und jetzt» bedeutet aber auch, dass Hergiswil endlich die Leistung abliefern muss, zu der die Mannschaft von der spielerischen Qualität her unbestritten fähig ist.

Novazzano in der Rückrunde noch ungeschlagen

Dies kann das Team um Trainer Marc Odermatt im Heimmatch gegen Novazzano umsetzen. Mit einem «Spaziergang auf der Hergiswiler Grossmatt» darf Hergiswil allerdings nicht rechnen, denn die Tessiner haben gegenwärtig einen tollen Lauf. In der Rückrunde noch ungeschlagen (vier Unentschieden und ein Sieg), warfen sie völlig überraschend im Cup den noch ungeschlagenen Leader FC Paradiso mit 3:2 aus dieser Konkurrenz.

Die Hergiswiler sind also gewarnt und müssen sich auf einen vor Selbstvertrauen strotzenden Gegner einstellen. Andererseits müsste der Leistungsausweis der Tessiner für die Nidwaldner auch Motivation genug sein, um den Tessinern mit einer guten Leistung die erste Rückrunden-Niederlage aufzubrummen.

Gegen Novazzano (Samstag, 16 Uhr, Grossmatt) kann Trainer Marc Odermatt wieder auf den zuletzt gesperrten Captain Yves Erni, den zuvor verletzten Stammgoalie Oliver Strohhammer sowie wieder auf Florian Eberhard zählen. Fehlen werden hingegen Andrin Arnold (Sperre) und der verletzte Devin Arnold. Fraglich ist zudem Silvan Sager, der über Rückenprobleme klagt.

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