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Der FC Littau steht bereits mit dem Rücken zur Wand

In der 2. Liga regional wartet der FC Littau weiterhin auf den ersten Punktgewinn.
Michael Wyss
Littau-Stürmer Jan Hostettler. Bild: Michael Wyss

Littau-Stürmer Jan Hostettler. Bild: Michael Wyss

«Wir sind enttäuscht über den Saisonstart. Das ist klar. Ganz ärgerlich war die jüngste Niederlage gegen Schattdorf. Das Duell der beiden noch sieglosen Teams wollten wir gewinnen. Das wäre wichtig für die Moral gewesen», zeigte sich Jan Hostettler, der seine dritte Saison im Fanionteam spielt, frustriert. Die 1:2-Niederlage war nicht förderlich für die junge Equipe von Trainer David Andreoli (36).

«Wir hatten ein happiges Startprogramm mit Altdorf, Emmen und Eschenbach. Das darf man nicht vergessen. In diesen Duellen standen wir einem Punktgewinn sehr nahe», so der 19-jährige Hostettler, der beim FC Littau die Freude zum Fussball entdeckte und später beim SC Kriens (U13, U14 und U15) und im Team Rontal (C-Junioren) spielte. Noch funktionieren die Automatismen nicht, wie es auch an der Effizienz mangelt. «Aufwand und Ertrag stimmen nicht. Wir brauchen viele Chancen.» Mit einem Schnitt von 1,25 erzielten Treffern reicht es selten für einen Sieg. «Wir sind aber auf dem richtigen Weg. Wenn auch die Resultate noch nicht stimmen, kommen wir da hinten raus. Es benötigt einfach Geduld», glaubt der in Reussbühl aufgewachsene und wohnhafte Hostettler. «Ein Erfolgserlebnis fehlt, das würde uns beflügeln. Wir trainieren gut und sind auch immer top vorbereitet auf die Partien. Unsere Trainer David Andreoli und Fabio Competiello machen einen super Job und motivieren uns immer.»

Das Littauer Fanionteam ist mit einem Durchschnittsalter von 22 Jahren sehr jung. «Wir sind unerfahren und müssen deshalb Lehrgeld zahlen. Wichtig ist, dass wir aus den Niederlagen die Lehren ziehen», so Hostettler, der diese Woche sein Wirtschaftsstudium in Bern startete.

Noch herrscht auf der Sportanlage Ruopigen keine Panikmache, denn der Rückstand auf die Konkurrenz im Kampf um den Ligaerhalt ist erst auf vier Zähler angewachsen. Doch Littau benötigt Erfolgserlebnisse. Hostettler: «Wir müssen nun so schnell wie möglich punkten, nachdem wir gegen die Schattdorfer den erhofften Sieg nicht einfahren konnten.»

Weiterhin in der Findungsphase

Trainer Andreoli meinte zum Fehlstart: «Viel Aufwand, viel Neues, viel Wille und noch kein Ertrag. Wir sind weiter in der Findungsphase. Bisher war die Niederlage gegen Schattdorf die ganz grosse Enttäuschung. Ansonsten bin ich mit der Entwicklung zufrieden. Die Qualität ist vorhanden, die Resultate werden kommen. Es waren nur Kleinigkeiten, die über Sieg oder Niederlage entschieden. Das gilt es nun zu korrigieren, denn an der Leistungsbereitschaft, dem Teamgeist und der Freude mangelte es nicht.» Am Samstag (17.00, Arena) reisen die Littauer nach Hochdorf. Hostettler: «Wir müssen punkten. Irgendeinmal muss es ja klappen.» Übrigens: Letzte Saison gewann Littau sein Gastspiel im Seetal mit 2:1 und holte daheim ein 4:4 gegen die Seetaler. Das ist doch ein gutes Omen für den samstäglichen Auftritt.

Für Schattdorf war es der erste Sieg in dieser laufenden Meisterschaft. Neu stehen die Urner auf dem 9. Rang und haben wieder Sichtweite zum Mittelfeld. Am Samstag (18.00, Grüner Wald) kommt Gunzwil mit dem gebürtigen Schattdorfer und Michelsämter Spielertrainer Sascha Imholz.

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