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Der FC Sarnen muss auf Trainersuche - Ricardo Pereira geht zum FC Luzern

Der FC Sarnen ist mit vier Siegen und zwei Niederlagen stark in die 2.-Liga-inter-Rückrunde gestartet. Vor dem Spiel gegen den FC Lugano U-21 gab Trainer Ricardo Pereira seinen Abschied bekannt.
Ruedi Vollenwyder
Tiago Lopes (rechts) kehrt nach einer Gelbsperre gegen Lugano U21 wieder in die Mannschaft zurück. Bild: Boris Bürgisser (Sarnen, 15. März 2019)

Tiago Lopes (rechts) kehrt nach einer Gelbsperre gegen Lugano U21 wieder in die Mannschaft zurück. Bild: Boris Bürgisser (Sarnen, 15. März 2019)

«Nach fünf wunderbaren, aber auch intensiven Jahren ist der Wunsch nach einer neuen Herausforderung gewachsen», begründet der 39-jährige Ricardo Pereira den Rücktritt. Er stellt sich nach Beendigung dieser Spielzeit einer neuen Aufgabe und wird auf die neue Saison hin Trainer in der Nachwuchsabteilung des FC Luzern. Doch bis es soweit ist, hat der in Alpnach wohnende Schadeninspektor Ricardo Pereira noch einen anspruchsvollen Auftrag zu erfüllen. «Ich will meinem Nachfolger den FC Sarnen in der 2.-Liga-inter-Klasse übergeben.»

Sarnens Sportchef Björn Burch versteht diesen Rücktritt, auch wenn er sich nicht leicht tut: «Für ihn ist der Wechsel in die Nachwuchsabteilung des FC Luzern eine Chance auf dem Weg nach oben in seiner Trainerkarriere. Mit seiner hohen Sozialkompetenz wurde er nicht nur im Fanionteam, sondern im gesamten Verein sehr geschätzt.» Über die Nachfolge hat es laut Björn Burch schon Gespräche gegeben. Wer das Erbe von Pereira antreten wird, ist noch offen. «Wir suchen einen Trainer, der zum FC Sarnen passt.»

Dämpfer im sechsten Rückrundenspiel

Nach der verunglückten Vorrunde mit nur neun Punkten startete der FC Sarnen stark in die Rückrunde. Aus den ersten fünf Spielen schauten vier Siege und eine Niederlagen heraus. Doch nach dem 2:1-Cupsieg gegen Altdorf musste der FC Sarnen im sechsten Match einen Dämpfer hinnehmen. Das Team um Trainer Ricardo Pereira verlor das gegen den Abstieg wichtige Spiel in Ibach mit 0:2. «Wir zogen gegen Ibach einen schlechten Tag ein», schaut Pereira auf dieses missglückte Spiel zurück und blickt gleich wieder nach vorne: «Verunsichern werden wir uns deshalb nicht. Wir wissen, was wir können und schauen nach vorne.» Das müssen die Obwaldner aber auch, denn das Abstiegsgespenst liegt ihnen immer noch im Nacken. Trotz des guten Rückrundenstartes.

In der nächsten Partie bekommt es der FC Sarnen mit der Nachwuchsmannschaft des FC Lugano zu tun. Die Tessiner liegen sieben Punkte hinter dem Leader Paradiso. «Der Tabellenzweite Lugano ist ein starker Gegner, gegen den wir überhaupt nichts zu verlieren haben. Ich versuche mein Team spielerisch und auch im taktischen Bereich gut einzustellen. Dann liegen auch wieder Punkte drin», spekuliert der Sarner Trainer. Was für diesen Match ebenfalls positiv stimmt: Die einzige Niederlage der Luganesi in dieser Spielzeit fügte ihnen Sarnen (2:1) zu. Dieses Ereignis sollte Motivation genug sein, auch zu Hause über sich hinauszuwachsen.

In der Cup-Qualifikation gegen Uster

Gegen die Tessiner muss Trainer Ricardo Pereira auf die Offensivspieler Luca Vogel und Marcel Bühler verzichten. Beide sitzen Gelbsperren ab. Dafür kann er wieder auf die Mittelfeldspieler Tiago Lopes und Tobias Holtz zählen, die ihre Sperren gegen Ibach abgesessen haben.

Übrigens: In der dritten Cup-Qualifikationsrunde treffen die Sarner zu Hause auf den FC Uster. Die Zürcher liegen in der Gruppe 6 gegenwärtig auf dem 12. Rang (19 Spiele, 20 Punkte). Es ist das letzte Spiel unter der Regie des scheidenden Trainers Ricardo Pereira.

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