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Sursee-Spieler Daniel Feuchter erwartet hitzigen Start in die Rückrunde

Der FC Sursee startet mit einem grossen Rückstand in die Rückrunde der 2. Liga inter. Captain Daniel Feuchter gibt sich vor dem Startspiel in Hergiswil trotzdem angriffig.
Stephan Santschi
Beim FC Sursee ist Daniel Feuchter (rechts) auf der linken Aussenbahn zuhause. Bild: Eveline Beerkircher (Sursee, 19. August 2017)

Beim FC Sursee ist Daniel Feuchter (rechts) auf der linken Aussenbahn zuhause. Bild: Eveline Beerkircher (Sursee, 19. August 2017)

«Es wäre definitiv mehr drin gewesen.» Mit dem Abschneiden in der ersten Saisonhälfte ist Sursees Daniel Feuchter alles andere als zufrieden. Die Tabelle der Gruppe 4 in der 2. Liga inter liefert die Erklärung: Als Absteiger belegen die Luzerner nur Platz fünf, der Rückstand auf Leader Paradiso beträgt satte elf Punkte. «Vom Potenzial her müssten wir mit Paradiso an der Spitze stehen», ist Feuchter überzeugt.

Was lief schief? «Der Start war gut, wir bewahrten den 1.-Liga-Rhythmus. Dann aber nahmen wir die Sache zu locker und büssten für unsere Unerfahrenheit. Wir dachten, es werde mit unserer Qualität schon reichen.» Am Samstag, wenn in Hergiswil die Rückrunde beginnt (17 Uhr, Grossmatt), fordert Feuchter eine Steigerung. «Ich erwarte eine sehr hitzige Partie. Wir haben die Hergiswiler im Hinspiel 4:0 geschlagen und auch aus dem Cup geworfen. Die wollen kein drittes Mal gegen uns verlieren.» Was liegt für Sursee bis zum Saisonende noch drin? «Rang zwei», glaubt Feuchter. Nächste Saison soll es anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums dann zum Aufstieg kommen – ohne dabei die Integration von Eigengewächsen zu vernachlässigen, wie Feuchter betont.

Trainer Pascal Bader bleibt bis 2020

Seit Sommer 2017 spielt Feuchter für den FC Sursee, seit dieser Saison ist der 27-Jährige Captain. «Dani ist ein Routinier, der das Team anheizt. Er geht auf die Spieler ein und bildet ein gutes Bindeglied zum Trainerteam», lobt Chefcoach Pascal Bader. Er selber hat seinen Vertrag übrigens um eineinhalb Saisons verlängert. Ursprünglich hatte Bader beim Amtsantritt im Oktober nur bis Ende 2018 zugesagt.

Zurück zu Daniel Feuchter. Der Linksfuss sinnierte einst über mehr als interregionalen Fussball, bereits als Siebenjähriger war er dem FC Luzern beigetreten und hatte bis zur U21-Auswahl sämtliche Juniorenstufen durchlaufen. Eine langwierige Schambeinentzündung im U18-Alter, die sogar ein vorzeitiges Ende seiner Karriere befürchten liess, sorgte für erste Kratzer am Lack des Profitraums. Feuchter absolvierte später zwar Trainings und Testspiele mit dem Super-League-Team – zum Debüt auf höchstem nationalen Level reichte es ihm aber nicht. «Ich war nicht der Typ, der frisch von der Leber weg spielte. Ich habe mir eher zu viele Gedanken gemacht, brauchte etwas länger, um Fehler zu verarbeiten», gibt er zu.

Über den SC Kriens und Zug 94 fand er nach Sursee, wo ihn zunächst ein kleiner Kulturschock ereilte. «Ich war mich gewohnt, für Teams zu spielen, die sich nach vorne orientierten. Sursee aber stand im Relegationskampf.» Auch mit Feuchters Hilfe konnte der Abstieg aus der 1. Liga nicht verhindert werden. Seine Position ist dabei die linke Aussenbahn, «dort fühle ich mich am wohlsten, weil ich Zug nach vorne habe und auch über die Ausdauer verfüge, um rechtzeitig wieder nach hinten zu rennen», erklärt er schmunzelnd. Je nach Trainer habe er in der Vergangenheit aber auch andere Funktionen auf dem Platz eingenommen. «Ratinho liess mich beim FCL-Nachwuchs als defensiven Mittelfeldspieler auflaufen, Christian Brand sah mich als linken Flügel, unter Martin Andermatt und Ivan Dal Santo spielte ich in Zug Innenverteidiger.»

Feuchter weiterhin mit grossen Plänen im Fussball

Beruflich hat sich Daniel Feuchter vor sieben Jahren mit der Firma «DF Sports» selbstständig gemacht. Im Campus Sursee, in der Luzerner Swissporarena und in Zug arbeitet er als Personal Coach. «Zu unserer Klientel gehören sowohl Geschäftsleute als auch Spitzensportler», erzählt er. Letztere seien vor allem Fussballer, aber auch Bergläufer, Badmintonspieler und Hobbysportler nutzen seine Trainings- und Ernährungstipps.

Die eigenen Ambitionen im Fussball hat er derweil nicht begraben, sondern vielmehr verlagert. Der ausgebildete Fitnesstrainer schloss zuletzt ein Fernstudium im Sportmanagement ab, zudem plant er für 2020 den Erwerb des Trainer-B-Diploms. «Ich möchte es als Trainer oder in einer sportlichen Leitung möglichst weit nach oben schaffen.»

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